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Taubenzucht

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Datei:Taubenzüchter.jpg
Ein Brieftaubenzüchter in seiner Zuchtanlage

Als Taubenzucht bezeichnet man die kommerziell oder hobbymäßig betriebene Aufzucht von Haustauben. Da ein Taubenhaus in der Regel sehr kostspielig ist, teilen sich meist mehrere Taubenzüchter gemeinsam ein solches.

Historisch

Die Domestizierung der Felsentaube durch den Menschen begann schon vor Tausenden von Jahren in Indien. Historisch hatte die Taubenzucht unterschiedliche Motive. Dementsprechend entstanden Masttauben (Fleischlieferant), Brieftauben (Nachrichtenübermittlung) und Züchtungen mit ästhetischen Eigenheiten beim Flugverhalten (z. B. Purzler) oder der Optik (Schönheitstauben).

Verbände

Die übergeordnete Verbände in Deutschland sind Verband Deutscher Rassetaubenzüchter und Verband Deutscher Brieftaubenzüchter.

Vereinswesen

Schließen sich mindestens sieben Taubenzüchter in einem Verein zusammen, so spricht man von einem Taubenzüchterverein. Ziel dabei ist es, durch die Organisationsstruktur des Vereins sowie den überregionalen Zusammenschluss mit anderen Vereinen gemeinsame Veranstaltungen zu organisieren.

Literatur

  • Johann Paul Kolbeck: Abhandlung über Taubenzucht. Ein Geschenk für alle Taubenliebhaber. Daisenberg, Regensburg 1821.
  • Joachim Schütte: Taubenzucht. Landbuch-Verlag, 1991, ISBN 3-7842-1308-1.

Weblinks

Wiktionary: Taubenzucht – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen