Blokus
| Blokus | |
|---|---|
| Blokus – Ausschnitt aus dem Spielbrett Blokus – Ausschnitt aus dem Spielbrett | |
| Daten zum Spiel | |
| Autor | Bernard Tavitian |
| Verlag | Sekkoia (2000), Heidelberger Spieleverlag, Winning Moves (2005), Mattel (2009) u. a. |
| Erscheinungsjahr | 2000, 2005, 2009 |
| Art | Legespiel |
| Spieler | 2 bis 4 |
| Dauer | 20 – 30 Minuten |
| Alter | ab 8 Jahren |
| Auszeichnungen | |
| |
Blokus ist ein von Bernard Tavitian erfundenes strategisches Brettspiel für zwei bis vier Spieler. Es ist ein Legespiel, das dem Pentamino-Spiel ähnelt.
Mittlerweile wurden weltweit über drei Millionen Spiele verkauft.<ref>blokus.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. (englisch)</ref>
Geschichte
Blokus wurde 1990 von dem Franzosen Bernard Tavitian erfunden, als er in den USA an der Universität Yale arbeitete. Als Pierre-Jacques Jouars 1999<ref name="About us">blokus.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Who are we? ( vom 28. August 2008 im Internet Archive) (englisch)</ref> das Spiel sah, sicherte er sich die Rechte und gründete die Firma Sekkoia, um das Spiel zu vertreiben. Das Spiel erschien im Jahr 2000 bei Sekkoia auf dem französischen Markt, wo es bereits im ersten Jahr 6000-mal, im zweiten Jahr sogar 20.000-mal verkauft wurde. 2001 erhielt es den Super As d’Or. In Deutschland wurde es vom Heidelberger Spieleverlag vertrieben und in die Spiel des Jahres-Auswahlliste 2002 aufgenommen.
Mittlerweile wird Blokus von verschiedenen Verlagen lizenziert in 35 Ländern vertrieben<ref name="About us"/> und gehört zu den am meisten prämierten Brettspielen.<ref name="Awards" /> In Deutschland wurde Blokus von 2005 bis 2008 von Winning Moves vertrieben. Seit 2009 vertreibt der amerikanische Spielzeugkonzern Mattel das Spiel, der den französischen Verlag Sekkoia übernommen hat.<ref>winningmoves.de: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />International Toy Fair Nürnberg 2009 ( vom 29. März 2016 im Internet Archive; PDF; 407 kB)</ref>
2005 erschien Blokus Duo für zwei Spieler und 2006 Blokus Trigon mit Spielsteinen aus zusammengesetzten Dreiecken. Aufbauend auf Blokus entwickelte zudem Stefan Kögl eine Version mit dreidimensionalen Steinen namens Rumis, das 2003 erschien und ebenfalls auf die Spiel des Jahres-Auswahlliste aufgenommen wurde; das Spiel wurde später unter dem Titel Blokus-3D vertrieben.
Spielregeln
Im Zweipersonenspiel verfügt jeder Spieler über zwei Sätze von 21 Spielsteinen (Polyominos), die sich aus kleinen Quadraten zusammensetzen. Der eine Spieler hat blaue und rote Steine, der andere gelbe und grüne. Dabei kommt jede Form, die aus 1–5 Quadraten besteht, in jeder Farbe genau einmal vor: also 1 Quadrat, 1 Domino, 2 Triominos, 5 Quadraminos und 12 Pentominos. Das Brett besteht aus 20 × 20 quadratischen Vertiefungen, in welche die Spielsteine genau hineinpassen.
Die Spieler legen abwechselnd je einen ihrer Steine. Die Reihenfolge ist Blau – Gelb – Rot – Grün. Die Steine dürfen einander nicht überlappen oder aus dem Brett ragen. Der erste Stein jeder Farbe muss so gesetzt werden, dass er ein Eckfeld besetzt. Nachfolgende Steine müssen einen gleichfarbigen über Eck berühren, niemals jedoch entlang einer Seite. An andersfarbige Steine kann man dagegen beliebig anlegen.
Wer keinen Stein mehr setzen kann, setzt aus. Es wird so lange gespielt, bis keine Steine mehr gesetzt werden können.
Ziel ist es, möglichst viele Spielsteine auf das Brett zu setzen. Da das Spielfeld gerade mal ausreichend Platz für alle Steine bietet, gelingt es meist nicht, alle eigenen Steine zu setzen. Wer am Schluss die meisten Punkte hat, gewinnt. Dabei zählt jedes kleine Quadrat eines gesetzten eigenen Spielsteins einen Punkt.
Blokus lässt sich auch zu dritt oder zu viert spielen. Für das Vierpersonenspiel ist dabei auch eine Teamvariante vorgesehen.
Auszeichnungen
Laut dem Verlag Sekkoia ist Blokus mit 26 Auszeichnungen das am meisten ausgezeichnete Spiel des 21. Jahrhunderts.<ref name="Awards">blokus.com: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Auszeichnungen ( vom 26. Oktober 2007 im Internet Archive) (englisch)</ref>
Zitat
Die französische Zeitung Libération: „Blokus ist wirklich gelungen, anzusiedeln zwischen Tetris, das einem nicht mehr aus dem Kopf geht, und der subtilen Kunst des Go. Es erlangt einen verdienten Erfolg!“
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
<templatestyles src="BoxenVerschmelzen/styles.css" />