Hatiora herminiae
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| Hatiora herminiae | ||||||||||||
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| Datei:Hatiora herminiae 2.png
Hatiora herminiae | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Hatiora herminiae | ||||||||||||
| (Porto & A.Cast.) Barthlott |
Hatiora herminiae ist eine Pflanzenart in der Gattung Hatiora aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton herminiae ehrt Herminia Castellanos, die Ehefrau des argentinischen Botanikers Alberto Castellanos.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2004, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 107.</ref>
Beschreibung
Hatiora herminiae wächst epiphytisch und strauchig mit aufrechten oder übergebogenen Trieben, die gabelförmig oder wirtelig verzweigen. Sie erreicht Wuchshöhen von bis zu 30 Zentimetern. Die grauen bis matt dunkelgrünen, zylindrischen, nicht gerippten, an der Spitze filzigen Triebsegmente sind 2 bis 5 Zentimeter lang und weisen Durchmesser von bis 5 Millimetern auf. Die wenigen kleinen Areolen sind mit kleinen Schuppen und 1 bis 2 kleinen Borsten besetzt.
Die meist einzelnen, rosaroten bis rosamagentafarbenen Blüten sind bis 2 Zentimeter lang und weisen Durchmesser von bis zu 2,5 Zentimetern auf. Die Früchte sind olivgrün.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Hatiora herminiae ist in den brasilianischen Bundesstaaten São Paulo und Minas Gerais in den Nebelwäldern der Serra da Mantiqueira in Höhenlagen bis 2000 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Hariota herminiae erfolgte 1941 durch Paulo Campos Porto und Alberto Castellanos. Sie war jedoch gemäß den Regeln des ICBN ungültig (Artikel 11.4, unkorrekter Name). Wilhelm Barthlott stellte die Art 1987 in die Gattung Hatiora.<ref>Wilhelm Barthlott: New names in Rhipsalidinae (Cactaceae). In: Bradleya. Band 5, 1987, S. 100 (doi:10.25223/brad.n5.1987.a7).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Hatiora herminiae <templatestyles src="Person/styles.css" />(Porto & A.Cast.) Backeb. (1959, nom. inval.) und Rhipsalis herminiae <templatestyles src="Person/styles.css" />(Porto & A.Cast.) Kimnach (1996).
In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als stark gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Taylor, N.P. & Zappi, D., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 342–343.
Einzelnachweise
<references />