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Mewegen

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Mewegen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(234)&title=Mewegen 53° 31′ N, 14° 15′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(234) 53° 31′ 9″ N, 14° 14′ 55″ O
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Höhe: 17 m ü. NHN
Fläche: 7,3 km²<ref>Amt Löcknitz-Penkun – SB Liegenschaften (Hrsg.): Flächen des Amtsbereiches. Angaben in ha – Stand 2. Juni 2017. Löcknitz 2. August 2017.</ref>
Einwohner: 234 (22. Apr. 2021)<ref>Amt Löcknitz-Penkun – Der Amtsvorsteher – SB Einwohnermeldeamt (Hrsg.): Einwohnerzahlen. Löcknitz 22. April 2021.</ref>
Bevölkerungsdichte: 32 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2005
Postleitzahl: 17321
Vorwahl: 039744
Mewegen (Mecklenburg-Vorpommern)
Mewegen (Mecklenburg-Vorpommern)
Lage von Mewegen in Mecklenburg-Vorpommern

Mewegen ist ein Ortsteil der Gemeinde Rothenklempenow des Amtes Löcknitz-Penkun im Landkreis Vorpommern-Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern.<ref>Hauptsatzung der Gemeinde Rothenklempenow. 10. Februar 2020, § 2 Ortsteile, S. 1 (amt-loecknitz-penkun.de [PDF; 208 kB; abgerufen am 12. Mai 2021]).</ref>

Geographie

Das Dorf liegt etwa 30 m ü. NHN in einer waldreichen Region (südliche Ueckermünder Heide). Hier findet man noch die für das Gebiet typischen Kopfsteinpflasterstraßen und gepflegte Vorgärten. Im Dorf gibt es eine über 500 Jahre alte Feldsteinkirche und ein bewohntes Storchennest, in unmittelbarer Umgebung befindet sich der Schwarze See, umgeben von geschütztem Wollgrasmoor.

Geschichte

Der Ort gehörte zu den Eickstedtschen Gütern in Rothenklempenow, was 1497 vom pommerschen Herzog Bogislaw X. bestätigt wurde. Der Ortsname hat sich im Laufe der Zeit über Mitweide, Medewege und Middewege zu Mewegen (ab 18. Jahrhundert) geändert. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war das Rittergut Mewegen zerstört.

Am 1. Januar 2005 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Mewegen nach Rothenklempenow eingegliedert.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2005</ref> Mewegen hatte zuletzt 304 Einwohner (31. Dezember 2004) auf einer Fläche von 7,30 km². Im Ort befindet sich die Kleine Grundschule auf dem Lande Mewegen.

Einwohnerentwicklung

Jahr Mewegen Quelle
1900 672 <ref name="Gemeindeverzeichnis 1900. Kreis Randow">Landkreis Randow. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. Dezember 2015; abgerufen am 20. Februar 2026.</ref>
1925 656 <ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Informationssystem Pommern (ISP). Kreis Randow (Memento des Vorlage:IconExternal vom 22. Januar 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/kreis-randow.de</ref>
1933 659 <ref name="Verwaltungsgeschichte. Kreis Randow">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 657 <ref name="Verwaltungsgeschichte. Kreis Randow"/>
1990 319 <ref name="SIS">Bevölkerung am 31.12. nach Gemeinden und Kreisen. In: SIS-Online – Statistisches Informationssystem. Statistisches Amt MV, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. Dezember 2017; abgerufen am 25. Dezember 2017.</ref>
1995 307 <ref name="SIS" />
1998 314 <ref name="SIS" />
2000 330 <ref name="SIS" />
2004 304 <ref name="SIS" />

Infrastruktur

In Löcknitz, etwa zehn Kilometer südlich von Mewegen, besteht Bahn- und Fernstraßen-Anbindung nach Pasewalk und Stettin. Im benachbarten Blankensee gibt es einen Grenzübergang für Fußgänger nach Buk in der Gmina Dobra (Republik Polen).

Literatur

  • Landbuch des Herzogthums Stettin, von Kamin und Hinterpommern; oder des Verwaltungs-Bezirks der Königl. Regierung zu Stettin. Bearbeitet von Dr. Heinrich Berghaus. In: Landbuch des Herzogthums Pommern und des Fürstenthums Rügen. II. Theils Band II., enthaltend: den Randowschen Kreis und Allgemeines über die Kreise auf dem linken Oder-Ufer, 5. Der Randowische Kreis. Verlag von W. Dietze, Anklam 1865, S. 1635 f. (Scan [abgerufen am 13. Mai 2021]).
  • Georg Dehio: Mecklenburg-Vorpommern. Bearb. von Hans-Christian Feldmann u. a. In: Dehio Vereinigung (Hrsg.): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. 2. überarbeitete und erweiterte Auflage. Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2016, ISBN 978-3-422-03128-9, S. 370 f.

Belege

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gliederung Rothenklempenow