Zum Inhalt springen

Kirchwelver

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 7. März 2026 um 16:04 Uhr durch imported>Eriosw (Einwohnerentwicklung).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Kirchwelver
Gemeinde Welver
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Kirchwelver 51° 37′ N, 7° 57′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 36′ 43″ N, 7° 57′ 11″ O
 {{#coordinates:51,6119|7,953|primary
dim=10000 globe= name=Kirchwelver region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Eingemeindung: 1. April 1957
Postleitzahl: 59514
Vorwahl: 02384
Kirchwelver (Nordrhein-Westfalen)
Kirchwelver (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Kirchwelver in Nordrhein-Westfalen
Datei:Welver-Kirchwelver - Dorf 02.jpg
Kirchwelver
Datei:Kirchwelver - St. Bernhard, St. Albanus und Cyriakus.jpg
Die Kirchen St. Bernhard (links) und St. Albanus und Cyriakus (rechts).

Kirchwelver ist eine Gemarkung und einer der beiden historischen Kernorte der Gemeinde Welver im Kreis Soest in Nordrhein-Westfalen. Bis 1957 war Kirchwelver eine eigenständige Gemeinde im alten Kreis Soest.

Geographie

Kirchwelver ist der nördliche Teil des Kernortes von Welver; es ist baulich mit dem südlich anschließenden Meyerich zusammengewachsen. Der ursprüngliche Dorfkern von Kirchwelver liegt bei den beiden Kirchen St. Albanus und Cyriakus und St. Bernhard.

Geschichte

In Kirchwelver bestand von 1240 bis 1809 das Kloster Welver. Seit dem 19. Jahrhundert bildete Kirchwelver eine Gemeinde im Amt Schwefe des Landkreises Soest im westfälischen Regierungsbezirk Arnsberg. Da die Errichtung des Bahnhofs Welver zwischen Kirchwelver und Meyerich in der Mitte des 19. Jahrhunderts zur Entstehung eines neuen Siedlungsgebietes mit zentralen Einrichtungen für beide Dörfer geführt hatte, wurden die beiden Gemeinden am 1. April 1957 zur neuen Gemeinde Welver zusammengeschlossen.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1871 206 <ref>Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871</ref>
1885 250 <ref name="lexi">Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885</ref>
1895 253 <ref>Volkszählung 1895</ref>
1910 346 <ref>Landkreis Soest. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2021;.</ref>
1933 349 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 358 <ref name="demand" />
1946 508 <ref name="vz1946">Volkszählung 1946</ref>

Baudenkmäler

Liste der Baudenkmäler in Welver

Seit 10. September 1992 steht der gesamte "Klosterbezirk Kirchwelver" als Denkmalbereich unter Denkmalschutz.<ref>welver.net: Kirchwelver – das Alleinstellungsmerkmal (aufgerufen am 31. Januar 2026)</ref>

Weblinks

Commons: Kirchwelver – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />