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Keppeln

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 5. März 2026 um 18:00 Uhr durch imported>Eriosw (Einwohnerentwicklung).
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Keppeln
Gemeinde Uedem
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1584)&title=Keppeln 51° 41′ N, 6° 16′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1584) 51° 41′ 21″ N, 6° 16′ 4″ O
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Fläche: 19,3 km²
Einwohner: 1584 (31. Dez. 2023)<ref name="ewuedem">Ortsteil Keppeln | Gemeinde Uedem. Abgerufen am 13. Dezember 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 82 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 47589
Vorwahl: 02825
Lage von Keppeln in Nordrhein-Westfalen

Keppeln ist ein Ortsteil der Gemeinde Uedem im Kreis Kleve in Nordrhein-Westfalen. Bis 1969 war Keppeln eine eigenständige Gemeinde.

Datei:Sankt Jodokus Kirche zu Keppeln 02 PM16.jpg
Die Keppelner Sankt-Jodokus-Kirche
Datei:Uedem-Keppeln Rosenstrasse 6 PM16.jpg
Das Keppelner Pfarrhaus

Geographie

Das Kirchdorf Keppeln liegt etwa zwei Kilometer nördlich des Kernorts von Uedem. Zu Keppeln gehören außerdem die alten Bauerschaften Buchholt, Halvenboom, Heidkamp, Hollen, Steeg, Totenhügel und Verkält.<ref name="uedemkeppeln">Gemeinde Uedem - Keppeln. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 2. März 2022; abgerufen am 13. Dezember 2024.</ref>

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung von Keppeln stammt von einer Urkunde des Stifts Xanten aus dem Jahr 1173. Der Ortsname bezieht sich auf den Standort einer Kapelle. Seit 1441 bildete Keppeln eine eigene Pfarrei und 1485 wurde die heute noch bestehende Kirche erbaut.

Seit dem 19. Jahrhundert bildete Keppeln eine Landgemeinde in der Bürgermeisterei Keppeln (seit 1945 Amt Uedem) im Kreis Kleve im Regierungsbezirk Düsseldorf. Im Zweiten Weltkrieg wurde Keppeln mit seinen Bauerschaften im Februar 1945 durch schwere Bombenangriffe, langanhaltendes Artilleriefeuer und in tagelangen Kämpfen fast völlig zerstört. In der Bauerschaft Totenhügel kam es dabei im Rahmen der Operation Blockbuster zu einer mehrtägigen verlustreichen Panzerschlacht zwischen der Wehrmacht und kanadischen Streitkräften.<ref name="uedemkeppeln"/>

Am 1. Juli 1969 wurde Keppeln durch das Gesetz zur Neugliederung des Landkreises Kleve in die Gemeinde Uedem eingegliedert.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1832 1460 <ref name="viebahn">Johann Georg von Viebahn: Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf. 1836, abgerufen am 5. Mai 2019 (Digitalisat).</ref>
1871 1404 <ref>Volkszählung 1871</ref>
1885 1445 <ref>Gemeindelexikon für die Rheinprovinz 1885</ref>
1910 1486 <ref>Landkreis Kleve. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. April 2022; abgerufen am 5. März 2026.</ref>
1925 1453 <ref name="g1930">Gemeindelexikon Rheinprovinz 1930</ref>
1939 1324 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
2018 1600 <ref name="ewuedem" />

Baudenkmal

Die Pfarrkirche St. Jodokus, das Pfarrhaus in der Rosenstraße 6, das Hallenhaus in der Verkältstraße 35, das Bauernhaus am Loefschen Weg 3 und ein Hochkreuz auf dem Keppelner Friedhof stehen unter Denkmalschutz.

Kultur

Träger des örtlichen Brauchtums sind die Böllerschützengruppe St. Barbara Keppeln und die Katholische Landjugendbewegung Keppeln (KLJB Keppeln e. V.).

Sport

Der örtliche Sportverein ist der SV Fortuna Keppeln 1931.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Ortsteile von Uedem

Vorlage:Hinweisbaustein