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Kalldorf

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Kalldorf
Gemeinde Kalletal
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1130)&title=Kalldorf 52° 9′ N, 8° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1130) 52° 9′ 27″ N, 8° 55′ 23″ O
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Höhe: 75 m
Fläche: 9,69 km²
Einwohner: 1130 (März 2022)<ref>Ortschaften. In: Gemeinde Kalletal. Abgerufen am 27. Oktober 2024.</ref>
Bevölkerungsdichte: 117 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 1969
Postleitzahl: 32689
Vorwahl: 05733
Datei:Ortsteile von Kalletal - Kalldorf.svg
Karte
Lage von Kalldorf in Kalletal
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Kalldorf ist ein Ortsteil der Gemeinde Kalletal im Kreis Lippe.

Geographie

Die tiefste Stelle des Ortes mit 48 m über NN ist gleichzeitig der tiefste Punkt im Kalletal. Dort mündet die Kalle in die Weser.

Kalldorf umfasst auch die Siedlungen Winterberg, Faulensiek, Steinegge, Niedernmühle und Farmbke. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Geschichte

In der Nähe von Kalldorf zeugen Hünengräber der späten Bronzezeit um 700 vor Christus von einer frühen germanischen Siedlung.

1232 wurde Kalldorf als Callenthorp erstmals schriftlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert war das Gebiet Kalldorfs größtenteils im Besitz der Ritter von Callendorp, die der Ortschaft ihren Namen gaben.

1453 errichtete man in Kalldorf eine Glashütte; 1603 folgte eine Papiermühle, die bis 1928 in Betrieb war, und 1779 eine Ölmühle, die bis 1930 in Betrieb war.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.xn--mhlen-in-lippe-gsb.deMühlen in Lippe: Papiermühle Kalldorf (PDF). (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref><ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.xn--mhlen-in-lippe-gsb.deMühlen in Lippe: Ölmühle Lükensmeier (PDF). (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2025. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

Kalldorf wurde am 1. Januar 1969 durch das Lemgo-Gesetz in die Gemeinde Kalletal eingegliedert.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 67.</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr 1860 1939 1962
Einwohner<ref>Werner Kuhlemann: Die 70 Landgemeinden. In: Herbert Stalling AG in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung (Hrsg.): Landkreis Lemgo – Landschaft, Geschichte, Wirtschaft. Wirtschaftsverlag, Oldenburg (Oldb) 1963, S. 347.</ref> 868 860 1119

Ortsname

Neben der Ersterwähnung als Callenthorp sind für die Jahrhunderte folgende Namen belegt: Callendorpe (1238), Callenttorp (1239), Callendorb und Kallendorpe (1240), Calenttorpe (1243), Kallenthorpe (1244), Callenthorpe (1245), Kallendorf (1278), Kalendorpe (1312), Callendarpe (1325), Kallendorppe (1352), Kallendorppe (1487), Kallentorpe (1497, im Landschatzregister), Kallentrup (1504), Kallindorpp (1507, im Landschatzregister), Kallentruppe (1545), Caldorff (1590, im Landschatzregister), Caldorpff und Kaldorff (1615, im Salbuch) und Kalldorf (1626, im Lemgoer Bürgerbuch).<ref>Birgit Meineke: Die Ortsnamen des Kreises Lippe (= Westfälisches Ortsnamenbuch. Band 2). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2010, ISBN 978-3-89534-842-6, S. 284. (PDF).</ref>

Bauwerke und Denkmäler

  • Haupthaus des Engelsmeierschen Hofes von 1899, heute als Dorfgemeinschaftshaus genutzt
  • Zieglerdenkmal von 1988
  • Niedernmühle Kalldorf
  • Schauwasserrad, 1983 am ehemaligen Standort der Ölmühle Lükensmeier errichtet

Sport

Der SG Kalldorf von 1911 e. V. ist der örtliche Sportverein für Fußball und Breitensport.

Weblinks

Commons: Kalldorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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