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Hengeler-Wendfeld

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Hengeler-Wendfeld
Stadt Stadtlohn
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Hengeler-Wendfeld 52° 1′ N, 6° 55′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 1′ 8″ N, 6° 55′ 2″ O
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Fläche: 19,4 km²
Eingemeindung: 1. August 1964
Eingemeindet nach: Kirchspiel Stadtlohn
Postleitzahl: 48703
Vorwahl: 02563
Hengeler-Wendfeld (Nordrhein-Westfalen)
Hengeler-Wendfeld (Nordrhein-Westfalen)
Lage von Hengeler-Wendfeld in Nordrhein-Westfalen
Datei:Hengeler-Wendfeld 1845.jpg
Die Bauerschaften Hengeler und Wendfeld nördlich von Stadtlohn im 19. Jahrhundert

Hengeler-Wendfeld war bis 1964 eine Gemeinde im ehemaligen Kreis Ahaus, die aus zwei alten westfälischen Bauerschaften bestand. Hengeler und Wendfeld gehören heute zur Stadt Stadtlohn im Kreis Borken in Nordrhein-Westfalen.

Geografie

Die Stadtlohner Stadtteile Hengeler und Wendfeld sind vorwiegend landwirtschaftlich geprägt und liegen nördlich der Kernstadt Stadtlohn. Die ehemalige Gemeinde Hengeler-Wendfeld besaß eine Fläche von 19,4 km².<ref name="his">Hans-Walter Pries: Hengeler-Wendfeld. In: HIS-Data. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> Im ehemaligen Gemeindegebiet liegt das Landschaftsschutzgebiet Hengeler-Wendfeld.

Geschichte

Das Gebiet der Gemeinde Hengeler-Wendfeld, bestehend aus den alten Bauerschaften Hengeler und Wendfeld, gehörte ursprünglich zum Kirchspiel Stadtlohn und nach der Napoleonischen Zeit zur Landbürgermeisterei Stadtlohn im 1816 gegründeten Kreis Ahaus.

Mit der Einführung der Westfälischen Landgemeindeordnung wurde 1843 aus der Landbürgermeisterei Stadtlohn das Amt Stadtlohn, zu dem die fünf Gemeinden Almsick, Estern-Büren, Hengeler-Wendfeld, Hundewick und Wessendorf gehörten.<ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster 1844, Seite 83. Abgerufen am 3. September 2017.</ref>

Am 1. August 1964 wurde Hengeler-Wendfeld mit Almsick, Estern-Büren, Hundewick und Wessendorf zur Gemeinde Kirchspiel Stadtlohn zusammengeschlossen, die ihrerseits 1969 in die Stadt Stadtlohn eingemeindet wurde.<ref></ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1858 536 <ref name="stat58">Statistische Nachrichten über den Regierungs-Bezirk Münster, 1860</ref>
1885 520 <ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885. Abgerufen am 16. März 2025.</ref>
1910 606 <ref>Landkreis Ahaus. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. August 2022;.</ref>
1939 742 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1950 910 <ref name="his"/>
1964 802 <ref name="his"/>

Gegenwart

Träger des lokalen Brauchtums sind die Schützenvereine Hengeler und Wendfeld 1878. Baudenkmäler im Bereich Hengeler-Wendfeld sind die Mäusescheune auf dem Hof Thesseling und das Kriegerehrenmal Wendfeld.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Bezirke/Ortsteile von Stadtlohn