Isch (Kama)
| Isch Иж, Оӵ, Иж/İj | ||||||||||||
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Die aufgestaute Isch in Ischewsk | ||||||||||||
| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | RU: 10010101212111100026890 | |||||||||||
| Lage | Udmurtien, Tatarstan (Russland) | |||||||||||
| Flusssystem | Wolga | |||||||||||
| Abfluss über | Kama → Wolga → Kaspisches Meer | |||||||||||
| Quelle | rund 30 km nördlich von Ischewsk 57° 14′ 7″ N, 53° 19′ 58″ O {{#coordinates:57,235277777778|53,332777777778|
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| Quellhöhe | ca. 205 m | |||||||||||
| Mündung | rund 30 km nordöstlich von Nabereschnyje Tschelny in die zum Nischnekamsker Stausee aufgestaute KamaKoordinaten: 56° 2′ 15″ N, 52° 54′ 4″ O
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| Mündungshöhe | etwa 62 m | |||||||||||
| Höhenunterschied | ca. 143 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | ca. 0,55 ‰ | |||||||||||
| Länge | 259 km<ref name="GSE"/><ref name=gvr/> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 8510 km²<ref name="GSE">Artikel Isch in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)</ref><ref name=gvr>Isch im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)</ref> | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Lebedinoje Osero<ref name="GSE"/> | MQ |
34,1 m³/s | ||||||||||
| Linke Nebenflüsse | Posim, Kyrykmas | |||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Tschur, Ljuk, Bobinka, Tschasch, Warinka | |||||||||||
| Durchflossene Stauseen | Ischewsker Teich | |||||||||||
| Großstädte | Ischewsk | |||||||||||
| Mittelstädte | Agrys | |||||||||||
| Schiffbarkeit | auf dem Unterlauf | |||||||||||
Verlauf der Isch (Иж) im Einzugsgebiet der Kama | ||||||||||||
Die Isch ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)/İj) ist ein 259 km langer, rechter Nebenfluss der Kama im europäischen Teil Russlands.
Verlauf
Die Isch entspringt im Zentrum der Republik Udmurtien zwischen den Dörfern Malije und Bolschije Oschworzy. Von dort fließt sie in zunächst südlicher und südwestlicher Richtung durch die waldreiche Landschaft.
Nach der Einmündung des Flüsschens Ljuk wendet sie sich nach Südosten und wird kurz darauf zum Ischewsker Teich ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) aufgestaut. Dieser rund 24 km² große Stausee wurde zwischen 1760 und 1763 für die Wasserversorgung der Eisenhütte des neugegründeten Ischewsk angelegt.<ref name="Isch1"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beschreibung des Ischewsker Teichs ( des Vorlage:IconExternal vom 16. Februar 2013 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf dem inoffiziellen Webportal von Ischewsk (russ.)</ref> Heute dient er der Trink- und Brauchwassergewinnung.
Nachdem sie Ischewsk durchflossen hat, fließt die Isch in vorwiegend südliche Richtungen durch eine nun vermehrt landwirtschaftlich genutzte Region. In diesem Bereich mändriert sie sehr stark und bildet zahlreiche Altarme aus. Bei Agrys überquert sie die Grenze zur Republik Tatarstan. Sie folgt nun weitgehend der Grenze zwischen Udmurtien und Tatarstan, markiert diese streckenweise sogar, wechselt aber auch mehrmals zwischen den beiden Republiken hin und her.
Nach der Einmündung des Kyrykmas wendet sie sich nach Südwesten und erreicht kurz darauf die zum Nischnekamsker Stausee aufgestaute Kama.
Hydrologie und Schiffbarkeit
Die Isch ist in ihrem Unterlauf während der eisfreien Zeit von Anfang/Mitte April bis Anfang/Mitte November schiffbar.<ref name="GSE"/><ref name="Isch2"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Beschreibung der Isch ( des Vorlage:IconExternal vom 7. November 2009 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf dem inoffiziellen Webportal von Ischewsk (russ.)</ref> Auf das einige Tage dauernde Brechen des maximal 50–70 cm dicken Eises folgt das durch die Schneeschmelze ausgelöste Frühjahrshochwasser, das rund 60 % des jährlichen Abflusses liefert. Am Ausfluss des Ischewsker Teiches werden dann 200–250 m³/s Abfluss gemessen.<ref name="Isch2"/>
Meist im Sommer werden die jährlichen Abflussminima gemessen, die sich um 1,5–2 m³/s bewegen. Der Jahresgesamtabfluss der Isch beträgt 260–280 Millionen m³, zwischen 140 und 180 Millionen davon während der Frühlingshochwässer.<ref name="Isch2"/>
Unterhalb von Ischewsk ist der Fluss zwischen 22 und 28 m breit und 0,9–2,5 m tief. Bei Niedrigwasser beträgt die Fließgeschwindigkeit durchschnittlich 0,12–0,15 m/s.<ref name="Isch2"/>
Weblinks
- Hydrologische Daten der Isch in Ischewsk auf dem inoffiziellen Webportal von Ischewsk (russisch)
Einzelnachweise
<references />