Zum Inhalt springen

Fernand Bueb

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. Juli 2021 um 16:22 Uhr durch imported>Aka (Leben: https).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Fernand Bueb (* 12. Dezember 1865 in Mülhausen; † nach 1906) war Journalist und Mitglied des Deutschen Reichstags (SPD).

Leben

Bueb besuchte die Volks- und Mittelschule in Mülhausen. Danach war er als Bäcker und Anwaltsgehilfe tätig. Nach seiner Militärzeit war er Versicherungsagent. 1891 gründete er die Elsass-Lothringische Volkszeitung, die die Politik der Sozialdemokraten unterstützte. Er war Mitglied des Gemeinderats von Mülhausen und des Bezirkstags von Ober-Elsaß.

Von 1893 bis April 1900 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Reichsland Elsaß-Lothringen 2 (Mülhausen) und die SPD.<ref>Carl-Wilhelm Reibel: Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 15). Halbband 2, Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 1507–1511.</ref> Nach einem Misserfolg bei Kommunalwahlen wurde er zur Rückgabe seiner Mandate gedrängt. Am 25. April 1900 legte er sein Reichstagsmandat nieder.<ref>Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 297.</ref> In der Folge zog er sich aus der Politik zurück. Seine Spur verliert sich im Jahr 1906, wahrscheinlich wanderte er in die USA aus.<ref>https://psgueb68.blogspot.com/2007_02_01_archive.html</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein