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Hermann Wilker

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Hermann Wilker Vorlage:SportPicto
Nation Deutsches ReichDatei:Flag of Germany (1867–1919).svg Deutsches Reich
Geburtstag 24. Juli 1874
Geburtsort FlomersheimDeutsches ReichDatei:Flag of Germany (1867–1919).svg Deutsches Reich
Sterbedatum 27. Dezember 1941
Sterbeort MundenheimDeutsches Reich NSDatei:Flag of the German Reich (1935–1945).svg Deutsches Reich
Karriere
Verein Ludwigshafener RV von 1878
Frankfurter RG Germania 1869
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 1 × Goldmedaille 0 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
Deutsches Meisterschaftsrudern 8 × Goldmedaille 2 × Silbermedaille 1 × Bronzemedaille
 Olympische Spiele
Bronze 1900 Paris Vierer mit
Gold 1912 Stockholm Vierer mit
 Deutsches Meisterschaftsrudern
Gold 1906 Berlin Vierer ohne
Gold 1907 Frankfurt am Main Vierer ohne
Gold 1908 Hamburg Zweier ohne
Gold 1908 Hamburg Vierer ohne
Gold 1909 Straßburg Zweier ohne
Silber 1909 Straßburg Vierer ohne
Silber 1909 Straßburg Achter
Gold 1910 München Zweier ohne
Bronze 1910 München Vierer ohne
Gold 1911 München Zweier ohne
Gold 1912 München Zweier ohne

Hermann Wilker (* 24. Juli 1874 in Flomersheim; † 27. Dezember 1941 in Mundenheim) war ein deutscher Ruderer des Ludwigshafener Rudervereins von 1878 und Olympiasieger.

Leben

Hermann Wilker kam als einer von zwei Söhnen in Flomersheim bei Frankenthal (Pfalz) zur Welt, seine Eltern waren dort als Lehrer tätig. Nach dem frühen epidemischen Tod der Eltern im Jahr 1881 kam er zu Verwandten nach Gönnheim, sein Bruder in die Südpfalz. Später besuchte er bis zum Abitur die Lateinschule in Frankenthal. Nach dem Lehramtsstudium bekam er eine Dienststelle in Mundenheim bei Ludwigshafen am Rhein und schloss sich dem dortigen Ruderverein an.<ref name="Die Rheinpfalz">Die Rheinpfalz, Axel Nickel: „Frankenthal hat einen ‚neuen‘ Olympiasieger“, Lokalausgabe Frankenthal vom 8. Juni 2013</ref>

Internationale Erfolge

Bei der internationalen Regatta 1900, anlässlich der Weltausstellung in Paris entsendet der Ludwigshafener Ruderverein ebenfalls ein Boot. Hermann Wilker rudert dabei zusammen mit Ernst Felle, Carl Lehle, Otto Fickeisen und Steuermann Franz Kröwerath im Männer Vierer mit Steuermann. Da zur gleichen Zeit auch die Olympischen Spiele in Paris stattfinden, wird das Rennen zur ersten olympischen Regatta. Nach Siegen in Vorläufen erreicht der Vierer des Ludwigshafener Rudervereins den dritten Platz hinter Germania Hamburg und Roubaix (Frankreich).

Zusammen mit Albert Arnheiter, Rudolf Fickeisen, Otto Fickeisen und Steuermann Otto Maier gewann Hermann Wilker 1912 bei den Olympischen Spielen in Stockholm Gold im Vierer mit Steuermann.<ref>Internationale Titel des RV Ludwigshafen</ref> Damit errang die Mannschaft die erste olympische Goldmedaille für den Deutschen Ruderverband.

Hermann Wilker nahm als Schiedsrichter an den Olympischen Spielen 1936 in Berlin teil. Bis zu seinem Tod war er im Rudersport engagiert.<ref name="Die Rheinpfalz" />

Publikation

  • Hermann Wilker: Das Rudern. Stuttgart 1922

Weblinks

Commons: Hermann Wilker – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<References />

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1900: Bouckaert, Cau, Delchambre, Hazebrouck, Stm. Charlot (FRA) sowie G. Goßler, O. Goßler, Katzenstein, Tietgens, Stm. C. Goßler (GER) | Zwischenspiele 1906: Bruna, Fontanella, Zardinoni, Poli, Stm. Cesana (ITA) | 1912: Arnheiter, Wilker, R. Fickeisen, O. Fickeisen, Stm. Maier (GER) | 1920: Brüderlin, M. Rudolf, P. Rudolf, Walter, Stm. Staub (SUI) | 1924: Albrecht, Probst, Sigg, Walter, Stm. Lachapelle (SUI) | 1928: Perentin, D’Este, Vittori, Delise, Stm. Petronio (ITA) | 1932: Eller, Hoeck, Meyer, Spremberg, Stm. Neumann (GER) | 1936: Maier, Volle, Gaber, Söllner, Stm. Bauer (GER) | 1948: Westlund, Martin, Will, Giovanelli, Stm. Morgan (USA) | 1952: Mejta, Havlis, Jindra, Lusk, Stm. Koranda (TCH) | 1956: Winkler, Sgheiz, Vanzin, Trincavelli, Stm. Stefanoni (ITA) | 1960: Cintl, Effertz, Riekemann, Litz, Stm. Obst (EUA) | 1964: Neusel, Britting, Werner, Hirschfelder, Stm. Oelke (EUA) | 1968: Joyce, Collinge, Storey, Cole, Stm. Dickie (NZL) | 1972: Berger, Färber, Auer, Bierl, Stm. Benter (GER) | 1976: Jeschinow, Iwanow, Kusnezow, Klepikow, Stm. Lukjanow (URS) | 1980: Wendisch, U. Dießner, W. Dießner, Döhn, Stm. Gregor (DDR) | 1984: Cross, Budgett, Holmes, Redgrave, Stm. Ellison (GBR) | 1988: Niesecke, Schmeling, Eichwurzel, Klawonn, Stm. Reiher (DDR) | 1992: Ruican, Talapan, Popescu, Țaga Stm. Răducanu (ROM)

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