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Nationalmuseum Damaskus

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Koordinaten: 33° 30′ 45,3″ N, 36° 17′ 24,2″ O

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Datei:View onto Damascus National Museum.JPG
Das Nationalmuseum Damaskus von der Präsidentenbrücke aus gesehen
Datei:Damascus-National-Museum.JPG
Den Eingang des Museumsgebäudes bildet das monumentale Tor des Umayyaden-Schlosses Qasr al-Heir al-Gharbi aus dem 8. Jahrhundert
Datei:Damascus National Museum Garden Trees and Statues.jpg
Der Museumsgarten mit antiken Statuen zwischen dem alten Baumbestand

Das Nationalmuseum Damaskus (arabisch متحف دمشق الوطني, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) ist das bedeutendste Museum in Syrien. Es wurde 1919<ref name=":1">Walter M. Weiss: Syrien – Mit Ausflug in den Libanon. In: DuMont Reise-Taschenbuch. 3. Auflage. Nr. 2122. DuMont Buchverlag, Köln 2000, ISBN 3-7701-3580-6, S. 86–89.</ref> gegründet.

Anlage

Das langgezogene winkelförmige Gebäude des archäologischen Museums liegt in einem baumbestandenen Garten im Neustadtzentrum im Westen der Altstadt, umgeben von Fakultäten der Universität Damaskus und nördlich der Tekkiye-Moschee. Nachdem die Sammlungen ab dem Jahr 1919 zunächst in der Medrese Adiliye<ref name=":1" /> angelegt wurden, wurden die Bestände 1939<ref name=":1" /> in ein ab 1936 errichtetes und 1956 sowie 1975 erweitertes Gebäude transferiert.

Sammlung

Der Museumsgarten beherbergt dutzende steinerne Zeugnisse aus verschiedenen antiken Epochen Syriens, darunter Statuen, Mosaike, Steintüren und die Miniaturnachbildung einer Noria (auch Naura), ein Schöpfrad aus Hama. Das bedeutendste Stück der Außenausstellung ist das Originaltor des Jagdschlosses Qasr al-Heir al-Gharbi,<ref name=":1" /> das im 8. Jahrhundert von den umayyadischen Kalifen Damaskus’ in der syrischen Wüste errichtet wurde.

Das Museum zeigt Funde aus der Frühgeschichte, mit Zeugnissen der Kulturen von Ugarit,<ref name=":1" /> Mari<ref name=":1" /> und Ebla,<ref name=":1" /> der griechisch-römischen Antike mit Funden aus Latakia,<ref name=":1" /> Apameia,<ref name=":1" /> Hama<ref name=":1" /> und der Region Hauran,<ref name=":1" /> sowie aus dem islamischen Mittelalter. In einen eigenen Raum wurden prächtige Holztäfelungen<ref name=":1" /> und Bemalungen im Stil der Damaszener Bürgerhäuser des 18. Jahrhunderts eingebaut. Zu den bekanntesten Exponaten gehören die Wandmalereien der Synagoge von Dura Europos.<ref name=":1" /> Die Besichtigung dieser Wandmalereien wird aus konservatorischen Gründen zeitlich begrenzt. Zudem werden der „Silberfund von Homs“<ref name=":1" /> und die Rekonstruktion des Hypogäums von Yarhai<ref name=":1" /> (2. Jahrhundert nach Christus) aus Palmyra ausgestellt.

Literatur

  • Abul-Faraj al-'Ush, Adnan Joundi, Bachir Zouhdi: Catalogue du Musée National de Damas. Direction Générale des Antiquités et des Musées, Damaskus 1969 (1976).
  • Thomas M. Weber: Sculptures from Roman Syria in the Syrian National Museum at Damascus 1: From cities and villages in central and southern Syria. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2006, ISBN 978-3-88462-229-2 (mehr aufgrund des Bürgerkriegs in Syrien nicht erschienen).

Siehe auch

Weblinks

Commons: Nationalmuseum Damaskus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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