Jakob Gschiel
Jakob Gschiel (* 6. Juli 1821 in Obersalberg bei Pöllauberg; † 15. Jänner 1908 in Graz) war ein österreichischer Bildschnitzer und Bildhauer. Bereits zu Lebzeiten wurde er als Altmeister der steirischen Bildhauer bezeichnet.<ref>‚Die nordöstliche Steiermark‘.. In: Grazer Volksblatt, 27. August 1889, S. 6 (online bei ANNO).</ref><ref>Pöllaus Panorama.. In: Grazer Volksblatt, 17. Mai 1902, S. 1–2 (online bei ANNO).</ref>
Leben und Wirken
Herkunft und frühe Jahre
Jakob Gschiel wurde am 6. Juli 1821<ref>In zeitgenössischen Zeitungsberichten wird häufig fälschlicherweise der 8. Juli 1821 als Geburtstag angeführt.</ref> als Sohn des Bauernehepaares Johann (* 2. November 1796;<ref>Taufbuch Pöllauberg, tom. IV, fol. 62 (Faksimile), abgerufen am 11. Jänner 2026</ref><ref name="Trauungsbuch, Eltern">Trauungsbuch Pöllauberg, tom. III, fol. 72 (Faksimile), abgerufen am 11. Jänner 2026</ref> † 4. September 1840)<ref>Sterbebuch Pöllauberg, tom. IV, fol. 43 (Faksimile), abgerufen am 11. Jänner 2026 (Anmerkung: Als Sterbealter wurde fälschlicherweise 40 Jahre angegeben, obwohl er zum Zeitpunkt seines Todes bereits im 44. Lebensjahr stand.)</ref> und Gertraud Gschiel (* um 1782<ref name="Trauungsbuch, Eltern"/>/1786; † 5. Mai 1835)<ref>Sterbebuch Pöllauberg, tom. IV, fol. 12 (Faksimile), abgerufen am 11. Jänner 2026</ref> in Obersalberg bei Pöllauberg (heute Unterneuburg bei Pöllauberg) geboren.<ref name="Taufbuch, Jakob">Taufbuch Pöllauberg, tom. V, fol. 131 (Faksimile), abgerufen am 11. Jänner 2026</ref> Die genaue Geburtsadresse lautete zu dieser Zeit Salberg 47.<ref name="Taufbuch, Jakob"/> Der Vater war ein Berghold,<ref name="Taufbuch, Jakob"/> ein der Grundherrschaft zinspflichtiger Weinhauer.<ref>Heimatforschung Region Kirchberg am Wagram – Berufe und Stände, abgerufen am 11. Jänner 2026</ref> Seine Eltern hatten am 15. September 1817 in Pöllauberg geheiratet.<ref name="Trauungsbuch, Eltern"/><ref name="Taufbuch, Jakob"/> Sein Vater war der eheliche Sohn des Keuschlers Franz Gschiel aus Winsberg (wohl Winzenberg bei Pöllauberg) und der Anna Gmeinerin.<ref name="Trauungsbuch, Eltern"/> Seine Mutter war die Witwe des Peter Felberbauer, der ebenfalls ein lokaler Keuschler bzw. Bergler war.<ref name="Trauungsbuch, Eltern"/><ref>Sterbebuch Pöllauberg, tom. III, fol. 182 (Faksimile), abgerufen am 11. Jänner 2026</ref> Nur wenige Monate nach dem Tod der Mutter im Jahr 1835 heiratete der Vater ein weiteres Mal; aus der Ehe mit Magdalena Pichler (* 1808)<ref>Trauungsbuch Pöllauberg, tom. IV, fol. 6 (Faksimile), abgerufen am 11. Jänner 2026</ref> stammen zwei Halbschwestern: Maria (* 1836)<ref>Taufbuch Pöllauberg, tom. VI, fol. 62 (Faksimile), abgerufen am 11. Jänner 2026</ref> und Franziska (*/† 1838).<ref>Taufbuch Pöllauberg, tom. VI, fol. 70 (Faksimile), abgerufen am 11. Jänner 2026</ref> Nur fünf Jahre nach der Mutter verlor Jakob Gschiel, der in seiner Heimatpfarre die Dorfschule besucht hatte,<ref name="GPT, 13.04.1913">Die Selbstbiographie eines steirischen Bildners.. In: (Grazer) Tagespost, 13. April 1913, S. 53 (online bei ANNO).</ref> auch seinen Vater.
Ausbildung und beruflicher Aufstieg
Bis zu seinem 20. Lebensjahr lebte er in seiner Heimatgemeinde und war in der Landwirtschaft tätig.<ref name="GPT, 16.01.1908">* Der Senior der steirischen Bildhauer †.. In: (Grazer) Tagespost, 16. Jänner 1908, S. 24 (online bei ANNO).</ref> Unter Pfarrer Mayer diente er auch einige Jahre an der hiesigen Kirche<ref name="GRE, 04.10.1902">Eigenberichte.. In: Grazer Volksblatt, 4. Oktober 1902, S. 2 (online bei ANNO).</ref> und wirkte über mehrere Jahre hinweg als Mesner.<ref name="GPT, 13.04.1913"/> Seine künstlerische Begabung zeigte sich unter anderem in von ihm geschnitzten Christus- und Heiligendarstellungen, die er an die Pfarren Pöllauberg und Vorau auslieferte.<ref name="GPT, 13.04.1913"/> Sie wurde früh erkannt und unter anderem durch den Pfarrer gefördert,<ref name="GRE, 04.10.1902"/> sodass er ab 1843<ref name="GRE, 04.10.1902"/> bei Simon Glöhsl (auch Glösl oder Glößl; 1807–1863) in Pischelsdorf und ab 1847<ref>Tagesbericht. In: Grazer Volksblatt, 26. Februar 1928, S. 5 (online bei ANNO).</ref> bei Michael Rosenberger (1816–1875) in Graz eine Lehre als Bildhauer beziehungsweise Bildschnitzer absolvieren konnte. Nach dreijähriger Lehrzeit folgten fünf Jahre als Gehilfe in Graz, wo er bei verschiedenen Meistern angestellt war.<ref name="GPT, 13.04.1913"/> Aufgrund eines aufsehenerregenden, von ihm aus Birnholz gestalteten Kruzifixes wurde es ihm ermöglicht, nach seiner Tätigkeit als Gehilfe in den Jahren 1852/53 bis 1855 die Akademie der vereinigten bildenden Künste Wien zu besuchen.<ref name="GPT, 13.04.1913"/> Einzelne Quellen geben hingegen an, dass er sein Studium bereits 1852 beendet habe und ab 1854 wieder in Graz tätig gewesen sei.<ref name="GPT, 13.04.1913"/> Nach abgeschlossenem Studium kehrte er nach Graz zurück, wo er als führender Vertreter der Neogotik wirkte und 1860 urkundlich eingebürgert wurde. Im Jahr 1866 wurde Gschiel in der „Sektion für Kunst und ihre Beziehung zu den Gewerben“<ref>Grazer- und Provinzial-Nachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 9. Jänner 1866, S. 4 (online bei ANNO).</ref><ref>Graz, 9. Jänner.. In: Grätzer Zeitung. Der Aufmerksame. Steyermärkische Intelligenzblätter. Steyermärkisches Intelligenzblatt. Steyermärkisches Amtsblatt / Stiria, ein Blatt des Nützlichen und Schönen / Gratzer Zeitung. Steiermärkisches Amtsblatt, 9. Jänner 1866, S. 9 (online bei ANNO).</ref> in den Verwaltungsrat des Steiermärkischen Gewerbevereins gewählt<ref>Grazer- und Provinzial-Nachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 19. Oktober 1866, S. 12 (online bei ANNO).</ref> und war ab dem Jahr 1870 Mitglied des Christlichen Kunstvereins der Diözese Seckau, bei dem er auch regelmäßig an Ausstellungen teilnahm.<ref>Grazer Notizen.. In: Grazer Volksblatt, 5. Februar 1874, S. 4 (online bei ANNO).</ref> Des Weiteren befand er sich zu jener Zeit auch im Ausschuss des Steiermärkischen Kunstvereins.<ref>Grazer- und Provinzial-Nachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 4. Mai 1868, S. 7 (online bei ANNO).</ref><ref>Grazer- und Provinzial-Nachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 29. Juni 1871, S. 3 (online bei ANNO).</ref>
Bei der Jahresausstellung des Steiermärkischen Kunstindustrievereins 1868 wurde Gschiel für ein Kruzifix aus Buchsholz mit dem vierten Preis, einer silbernen Medaille, ausgezeichnet.<ref>Grazer- und Provinzial-Nachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 12. Mai 1868, S. 3 (online bei ANNO).</ref><ref>Vom Kunstindustrie-Vereine.. In: Grazer Volksblatt, 12. Mai 1868, S. 4 (online bei ANNO).</ref><ref>Vereinsblatt.. In: Der Steirer Seppel / Steirer Seppel. Humoristisches Volksblatt / Steirer Seppel. Illustrirtes humoristisches Volksblatt, 31. Mai 1868, S. 3 (online bei ANNO).</ref> Ein Jahr zuvor hatte er bereits mit einem für eine Kirche geschaffenen Werk „hl. Josef mit dem Jesuskinde“ an einer Jahresausstellung des Vereins teilgenommen.<ref>Die Ausstellung des Kunstindustrie-Vereines.. In: (Grazer) Tagespost, 13. April 1867, S. 1–3 (online bei ANNO).</ref> Bei der Grazer landwirtschaftlichen und Industrieausstellung 1870 erhielt er für sein für das Grabmal des früheren Fürstbischofs von Seckau Ottokar Maria von Attems gestaltete Marmorkruzifix eine Bronzemedaille verliehen.<ref>Verzeichniß der auf der Grazer Ausstellung mit Medaillen und ehrenvollen Anerkennungen ausgezeichneten Aussteller.. In: (Grazer) Tagespost, 8. Oktober 1870, S. 10 (online bei ANNO).</ref> Im Jahr 1873 beteiligte sich Gschiel als einer von vielen Kunstschaffenden an einer öffentlichen Erklärung und Adresse an Papst Pius IX.<ref>Die bildenden Künste.. In: Grazer Volksblatt, 4. April 1873, S. 5 (online bei ANNO).</ref> Bei der Landesausstellung 1890 in Graz wurde er für seinen Beitrag – eine polychromierte Kreuzwegstation aus Holz mit eisernem Rahmen –<ref name="GRE, 03.09.1890">Von der Landes-Ausstellung. XVII.. In: Grazer Volksblatt, 3. September 1890, S. 5 (online bei ANNO).</ref> mit der Ausstellungsmedaille ausgezeichnet.<ref>Landes-Ausstellung Graz 1890.. In: Grazer Volksblatt, 1. November 1890, S. 8 (online bei ANNO).</ref> Bis Juni 1902 war Gschiel unter anderem als Sachverständiger für Bildhauerarbeiten tätig, ehe er auf eigenes Ansuchen aus dem Register der Sachverständigen gelöscht wurde.<ref>Grazer Handels- und Gewerbekammer.. In: Grazer Volksblatt, 14. Juni 1902, S. 5 (online bei ANNO).</ref>
Werkstatt, Schüler und berufliche Tätigkeit
Die Wohn- und Werkstätte Gschiels, die auch in seinem Besitz war, befand sich in der Ägydigasse Nr. 1116,<ref>Grazer Neuigkeiten.. In: Grazer Volksblatt, 21. Oktober 1868, S. 3 (online bei ANNO).</ref> später Jakob-Lorber-Gasse 1 – auch Lorbergasse oder Lorbeergasse genannt –,<ref>Jakob-Lorber-Gasse 1/Ägydigasse 5 auf baugeschichte.at, abgerufen am 11. Jänner 2026</ref> einem kleinen Straßenzug zwischen der Ägydigasse und dem Griesplatz in unmittelbarer Nähe zur Welschen Kirche. In der im Erdgeschoß eingerichteten Werkstatt beschäftigte er bereits im Jahr 1866 einen Bildhauergehilfen und einen Lehrling. Zu Hochzeiten waren zeitweise mehr als sechs Gehilfen und Schüler bei ihm beschäftigt.<ref name="Krumpöck">Ilse Krumpöck: Die Bildwerke im Heeresgeschichtlichen Museum, Wien 2004, S. 15.</ref><ref>Kunstgeschichtlicher Rückblick auf Salzburgs Malerei, Bildhauerei und Architektur von 1816 bis 1916.. In: Salzburger Chronik für Stadt und Land / Salzburger Chronik / Salzburger Chronik. Tagblatt mit der illustrierten Beilage „Die Woche im Bild“ / Die Woche im Bild. Illustrierte Unterhaltungs-Beilage der „Salzburger Chronik“ / Salzburger Chronik. Tagblatt mit der illustrierten Beilage „Oesterreichische/Österreichische Woche“ / Österreichische Woche / Salzburger Zeitung. Tagblatt mit der illustrierten Beilage „Österreichische Woche“ / Salzburger Zeitung, 1. Mai 1916, S. 15ff. (online bei ANNO).</ref> Zu seinen Schülern zählte auch Hans Brandstetter (1854–1925), der von 1870 bis 1878/79 bei ihm als Lehrling und Gehilfe wirkte<ref name="GPT, 13.04.1913"/> und der sich später vor allem der Grab- und Denkmalplastik widmete. Weitere Schüler waren Peter Neuböck (1855–1928), der unter anderem die Domherrengruft auf dem Grazer Zentralfriedhof, die figuralen Ausschmückungen des Stiftes St. Lambrecht, der Herz-Jesu-Kirche und der Josefskirche in Graz sowie die Ausstattung des Blasiusmünsters in Admont übernahm, sowie Wilhelm Gösser (1881–1966), der wie sein Vater Hans Brandstetter als Bildhauer große Anerkennung fand. Weitere namhafte Schüler waren etwa Alois Feichtinger (1880–1952), Alois Gebauer (1847–1889), Adolph Budik, Josef Garreis (1854–1927), Eduard Kubovsky (1866–1958) und Josef Unterholzer.<ref name="GPT, 16.01.1908"/> Auch andere bekannte steirische Bildhauer wie Anton Aicher (1859–1930) oder Michael „Michl“ Raballer (1870–1942) gingen bei ihm in die Lehre.<ref name="Krumpöck"/><ref>Aus den Alpenländern.. In: Grazer Volksblatt, 10. April 1910, S. 10 (online bei ANNO).</ref>
Nachdem er in der Lorbergasse von 1856 bis 1902 das Bildhauergewerbe betrieben hatte, trat Gschiel im Alter von 81 Jahren in den Ruhestand.<ref name="GRE, 04.10.1902"/> Zuvor hatte er nach Abschluss seines Studiums kurzzeitig an der Adresse Grazbach Nr. 292 gelebt.<ref>Inserat „Nußbaum-Pfosten zu verkaufen“.. In: Fremden-Blatt der k. k. Haupt- und Residenzstadt Wien / Fremden-Blatt und Tags-Neuigkeiten der k. k. Haupt- und Residenzstadt Wien / Fremden-Blatt / Fremden-Blatt mit Vedette / Fremden-Blatt mit militärischer Beilage Die Vedette, 15. September 1855, S. 12 (online bei ANNO).</ref><ref name="Taufbucheintrag, Hans">Taufbuch Graz-Münzgraben, tom. VIII, fol. 100 (Faksimile), abgerufen am 15. Jänner 2026</ref> Um diese Zeit herum soll er auch seine erste Werkstatt in der Grazbachgasse 12, die später in Hausnummer 59 umbenannt wurde, geführt haben.<ref name="GPT, 19.01.1908">Altmeister Jakob Gschiel †.. In: (Grazer) Tagespost, 19. Jänner 1908, S. 2–3 (online bei ANNO).</ref> Nach seinem Tod wurden seine Geschäfte von seinem Sohn Hans übernommen, der den Betrieb unter dem Namen „Atelier für kirchliche Kunstarbeiten Hans Gschiel“ noch einige Zeit weiterführte.<ref name="GRE, 04.10.1902"/><ref>Anempfehlung.. In: Grazer Volksblatt, 12. Februar 1908, S. 12 (online bei ANNO).</ref>
Künstlerisches Werk
Gschiel erhielt zahlreiche und namhafte Aufträge, was seine Kritiker jedoch zu einer Abwertung seiner Arbeiten veranlasste. Neben der Massenproduktion trugen auch die vielen Werkstattrepliken nach Vorlagenkatalogen dazu bei, dass Gschiels Werk von Kritikern vergleichsweise gering bewertet wurde. Die mehr als 1000 – manche Quellen sprechen sogar von mehreren Tausend – von ihm geschaffenen Werke sind fast durchwegs religiöser Natur und finden sich daher in zahlreichen steirischen Kirchen sowie teilweise auch in anderen Bundesländern und einstigen Kronländern wie Kärnten, Oberösterreich, Krain, Mähren, Ungarn oder Kroatien.<ref name="GPT, 13.04.1913"/> Für eine Trappisten-Mission in Afrika schuf Gschiel um das Jahr 1896 Statuen des Herz Jesu und der Maria Trost.<ref name="GPT, 13.04.1913"/><ref>Grazer Notizen.. In: Grazer Volksblatt, 4. November 1896, S. 3 (online bei ANNO).</ref> Trotz seiner umfangreichen Tätigkeit gelangte Gschiel zeitlebens nie zu Wohlstand. Teilweise fertigte er Statuen auch unentgeltlich an.<ref name="GRE, 04.10.1902"/><ref>LXX. Ausweis über die großmüthigen Geschenke und Beiträge für den Herz-Jesu-Kirchenbau-Verein von Graz.. In: Grazer Volksblatt, 19. Dezember 1876, S. 4 (online bei ANNO).</ref><ref>Herz-Jesu-Kirchenbau. 239. Ausweis über die (im Monat Mai 1890) hier eingelangten Gaben.. In: Grazer Volksblatt, 20. Juni 1890, S. 7 (online bei ANNO).</ref> Sämtliche seiner Holzbildwerke entstanden, indem sie in waagrechter Lage in einer Dockenbank eingekeilt wurden.<ref name="GPT, 11.06.1904">Vom Altmeister der steirischen Bildhauer.. In: (Grazer) Tagespost, 11. Juni 1904, S. 1–2 (online bei ANNO).</ref> Besonders hervorzuheben sind Gschiels Kruzifixdarstellungen, von denen heute insgesamt 48 auf Friedhöfen und an Kalvarienberg-Stationen nachweisbar sind und die Brandstetter in einer Festschrift als anatomisch korrekt sowie in der Darstellung des leidvollen Gesichtsausdrucks Jesus überzeugend beschrieb.<ref name="GPT, 11.06.1904"/>
Ebenso zu hervorzuheben sind seine Darstellungen des Josef von Nazaret, des Bräutigams und späteren Ehemanns Marias, von denen 18 erhalten und nachweisbar sind. Die Erhebung Josefs zum Schutzpatron der Kirche durch Papst Pius IX. im Jahr 1870 trug wesentlich zum Josefs-Kult bei und führte zu zahlreichen entsprechenden Aufträgen für Gschiel. Einen weiteren Schwerpunkt seines Schaffens bildeten Apostel- und Marienskulpturen – darunter Darstellungen als Maria Immaculata, Mater Dolorosa, Himmelskönigin und Pietà – sowie Statuetten mit Herz-Jesu- und Herz-Mariä-Motiven. Für seine jahrelangen Arbeiten an der Grazer Herz-Jesu-Kirche unternahm Gschiel auch Studienreisen; eine solche führte ihn 1891 unter anderem nach Prag, Linz, Salzburg, München, Köln, Innsbruck und anderen Städten.<ref name="GRE, 30.09.1891">Grazer Notizen.. In: Grazer Volksblatt, 30. September 1891, S. 3 (online bei ANNO).</ref> In Prag studierte er unter anderem den von Wilhelm Achtermann geschaffenen Altar im Veitsdom.<ref name="GRE, 30.09.1891"/> Laut einer Festschrift Brandstetters anlässlich des 83. Geburtstages Gschiels soll es in der Steiermark nur wenige Ortschaften geben, in denen sich nicht in einer Kirche, einer Kapelle oder an einem Weg- oder Friedhofskreuz ein Bildwerk Gschiels findet.<ref name="GPT, 11.06.1904"/> Laut Brandstetter sollen auf drei Grazer Friedhöfen – ohne nähere Angabe der Standorte – Friedhofskreuze mit Figuren Gschiels stehen.<ref name="GPT, 11.06.1904"/>
Persönlichkeit
Brandstetter, der rund acht Jahre an der Seite Gschiels wirkte, beschrieb diesen in seiner Festschrift von 1904 als „von kleiner, gedrungener Gestalt“ und verglich Gschiels Gesicht mit jenem des Anton Pilgram am Orgelfuß des Stephansdoms.<ref name="GPT, 11.06.1904"/> Des Weiteren erwähnte er Gschiels „zurückhaltendes Wesen“ und dessen „große Schüchternheit“.<ref name="GPT, 11.06.1904"/> In einem Nachruf beschrieb ihn Brandstetter wie folgt: „Gschiel war von kleiner Statur, hatte ein schmales rosig gefärbtes Gesicht, kleine, scharfblickende Augen, eine an der Wurzel tiefliegende und nach vorn leicht aufgehobene Nase, einen etwas vorgeschobenen Unterkiefer, trug keinen Bart, dafür langes, von einer Seite zur anderen in der halben Halshöhe horizontal abgeschnittenes Haar.“<ref name="GPT, 19.01.1908"/> In seiner Werkstatt war er laut Brandstetter oftmals mit weißer Schürze und tief ins Gesicht gezogener gelber Kappe anzutreffen.<ref name="GPT, 19.01.1908"/> Obwohl ihn Schicksalsschläge und familiäre Belastungen zeitweise schwer trafen, fand Gschiel stets Trost und Halt in seiner Arbeit.<ref name="GPT, 19.01.1908"/><ref name="GPT, 11.06.1904"/>
Familie
Ab dem 20. November 1854 war Jakob Gschiel mit Magdalena (geborene Mayer, auch Meyer oder Maier; 1829–1902), der Tochter eines Nagelschmieds aus Schlaggenwald in Böhmen, verheiratet.<ref>Trauungsbuch Graz-Münzgraben, tom. V, fol. 65 (Faksimile), abgerufen am 15. Jänner 2026</ref> Aus der Ehe gingen vier Töchter sowie zwei Söhne, darunter Johann, genannt Hans (1855–1934),<ref name="Taufbucheintrag, Hans"/><ref>Trauungsbuch Graz-St. Andrä, tom. IX, fol. 110 (Faksimile), abgerufen am 15. Jänner 2026</ref><ref>Sterbebuch Graz-KH Barmherzige Brüder, tom. VIII, fol. 301 (Faksimile), abgerufen am 15. Jänner 2026</ref> hervor; dieser ging bis zur Gründung eines eigenen Betriebs ebenso bei ihm in die Lehre. Im Alter von 51 Jahren wurde Gschiel nochmals Vater eines Sohnes, Alfred (1872–1946), der später im Postdienst tätig war.<ref>Trauungsbuch Graz-Graben, tom. VI, fol. 31 (Faksimile), abgerufen am 16. Jänner 2026</ref><ref>Tagesneuigkeiten. In: Grazer Volksblatt, 7. September 1925, S. 4 (online bei ANNO).</ref> Seine Ehefrau war auch unternehmerisch tätig und hatte zusammen mit einem befreundeten Vergolder das Gut Fischerhof in Rettenbach bei Mariatrost gemietet, wo unter anderem Landesprodukten für den Gschielschen Haushalt produziert wurden.<ref>An der Landstraße von Graz nach Mariatrost.. In: (Grazer) Tagespost, 24. Dezember 1922, S. 17–18 (online bei ANNO).</ref> Seine Ehefrau starb am 31. Oktober 1902 im Alter von 73 Jahren im Städtischen Krankenhaus in Graz an einem „eingeklemmten Bruch“.<ref>Sterbebuch Graz-Unbefleckte Empfängnis, tom. VII, fol. 680 (Faksimile), abgerufen am 11. Jänner 2026</ref>
Tod und Nachwirkung
Gschiel selbst starb am 15. Jänner 1908 im Alter von 86 Jahren in seinem Haus in der Lorbergasse nach längerem Leiden<ref name="GRE, 17.01.1908, Traueranzeige">Traueranzeige von Jakob Gschiel. In: Grazer Volksblatt, 17. Jänner 1908, S. 9 (online bei ANNO).</ref> an Altersschwäche.<ref name="Sterbebuch">Sterbebuch Graz-St. Andrä, tom. IX, fol. 238 (Faksimile), abgerufen am 11. Jänner 2026</ref> Drei Tage später fand nach einem Leichenbegängnis vom Sterbehaus<ref>Der Altmeister der steirischen Bildhauer Jakob Gschiel †.. In: Grazer Volksblatt, 16. Jänner 1908, S. 14 (online bei ANNO).</ref> seine Beerdigung am Steinfeldfriedhof in Graz statt.<ref name="Sterbebuch"/> Die Einsegnung des Leichnams nahm Kaplan Anton Thir vor.<ref name="Sterbebuch"/> Die Seelenmesse wurde am 20. Jänner 1908 in der Pfarrkirche St. Andrä gelesen.<ref name="GRE, 17.01.1908, Traueranzeige"/>
Nach seinem Tod wurde in den Räumlichkeiten in der Lorbergasse das Jakob-Gschiel-Museum etabliert, welches heute nicht mehr existiert. Gegen Ende des Jahres 1909 wurde zu seinen Ehren das Jakob-Gschiel-Denkmalkomitee eingerichtet,<ref>XCIX. Jahresbericht des Steiermärkischen Landesmuseums Joanneum über das Jahr 1910. (PDF), abgerufen am 11. Jänner 2026</ref><ref name="GRE, 23.05.1910"/> das sich bemühte, durch die Sammlung von Spenden ein angemessenes Grabmal für Gschiel zu errichten.<ref>Ein Denkmal für Jakob Gschiel.. In: Grazer Volksblatt, 24. April 1910, S. 5 (online bei ANNO).</ref><ref>Für das „Jakob Gschiel Grabdenkmal“ liefen bisher an Spenden ein:. In: Grazer Volksblatt, 12. Juni 1910, S. 13 (online bei ANNO).</ref> Bereits im Jahr 1910 hatte sein Schüler Hans Brandstetter zwei Entwürfe eingereicht.<ref name="GRE, 23.05.1910">Zwei Grabdenkmalentwürfe. In: Grazer Volksblatt, 23. Mai 1910, S. 1–2 (online bei ANNO).</ref> Die Spendengelder gingen jedoch nur in einem geringen Ausmaß ein.<ref name="GPT, 13.04.1913"/> Sechs Jahre nach seinem Tod wurden unter Zutun des Jakob-Gschiel-Denkmalkomitees zwei Werke Gschiels bei der 114. Ausstellung des Steiermärkischen Kunstvereines Graz ausgestellt.<ref>114. Ausstellung des Steierm. Kunstvereines Graz, 1914.. In: Grazer Volksblatt, 4. April 1914, S. 13–14 (online bei ANNO).</ref> Über sechs Jahre nach seinem Ableben wurde im Oktober 1914 ein von Brandstetter entworfener und vom Steinmetzmeister Franz Eisner gefertigter Grabstein auf Gschiels Grab aufgestellt.<ref name="GRE, 24.10.1914">Das neue Grabdenkmal für den steirischen Bildhauer Jakob Gschiel (1821–1908).. In: Grazer Volksblatt, 24. Oktober 1914, S. 5 (online bei ANNO).</ref> Das Denkmal besteht aus Kunststein mit einem Hochrelief aus weißem Marmor, das Gschiel beim Meißeln an einem Kruzifix darstellt.<ref name="GRE, 24.10.1914"/> Eine Fotografie des Grabdenkmals wurde in der Folge vom Denkmalkomitee dem Kulturhistorischen und Kunstgewerbe-Museum in Graz (heute die Kunsthistorische Sammlung des Universalmuseums Joanneum) als Geschenk übergeben.<ref>Grazer und Tagesnachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 2. Februar 1915, S. 4–5 (online bei ANNO).</ref> Das Grab wird noch heute (Stand: 2026) von der Stadt Graz als Ehrengrab geführt.
Im Jahr 1976 wurde im Grazer Bezirk Wetzelsdorf eine Gasse nach Gschiel benannt, die Jakob-Gschiel-Gasse.<ref>Karl A. Kubinzky, Astrid M. Wentner: Grazer Straßennamen. Herkunft und Bedeutung. Leykam, Graz 1996, ISBN 3-7011-7336-2, S. 188.</ref> Bereits 55 Jahre zuvor sagte sein Schüler Hans Brandstetter die Benennung einer Jakob-Gschiel-Gasse voraus.<ref>Künstler-Erinnerungen aus halbvergangener Zeit.. In: (Grazer) Tagespost, 8. März 1921, S. 1 (online bei ANNO).</ref>
Werke (Auswahl)
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- Grazer Dom:
- Rosenkranzgruppe am Xaveriusaltar, 1870.<ref name="GPT, 16.01.1908"/><ref>Kirchliches.. In: Grazer Volksblatt, 2. Februar 1872, S. 3–4 (online bei ANNO).</ref>
- 4 Sandsteinfiguren (hl. Josef, hl. Johannes der Täufer, hl. Leopold und Maria Immaculata) für das Hauptportal, 1884.
- Figur der hl. Elisabeth<ref name="GPT, 16.01.1908"/>
- Franziskanerkirche, Graz:
- Kruzifix, 1870.
- Heiligen Bonaventura und Ludwig von Toulouse, 1872.
- linker und rechter Seitenaltar, 1874.<ref name="GPT, 16.01.1908"/>
- Kreuzwegreliefs, 1885/86.<ref>Grazer Notizen.. In: Grazer Volksblatt, 16. Februar 1887, S. 2 (online bei ANNO).</ref>
- Arbeiten an der Kanzel<ref name="GPT, 16.01.1908"/><ref name="GPT, 11.06.1904"/>
- seitliche Engelsfiguren
- Schnitzfiguren der Heiligen Anna, Maria, Elisabeth, Cäcilia und König David
- Joseph-Altar
- Altarblatt
- Leonhardkirche, Graz:
- Heiligenfiguren in der Sakristei: hl. Johannes der Täufer, hl. Jakobus und hl. Andreas, 1886.
- 4 Engel, 1891.
- hl. Josef mit dem Jesuskind, 1894.
- Herz-Jesu-Kirche, Graz:
- Teil der Innenausstattung
- Bildhauerarbeiten am Hochaltar<ref name="GPT, 16.01.1908"/>
- hl. Josef (Mitte), hl. Theresia (links), Alfons von Liguori (rechts) am Josefaltar (Josefskapelle), 1889/91.<ref name="websteiner.com">Herz-Jesu-Kirche Graz auf websteiner.com</ref><ref name="GRE, 17.01.1908">Jakob Gschiel †.. In: Grazer Volksblatt, 17. Jänner 1908, S. 12 (online bei ANNO).</ref>
- 2 Reliefs am Josefaltar (Josefskapelle): „Vermählung Marias mit Josef“ (links) und „Die Flucht nach Ägypten“ (rechts), 1889/91.<ref name="websteiner.com"/><ref name="GRE, 17.01.1908"/>
- Altarkreuze am Josefsaltar (Josefskapelle)<ref name="GRE, 17.01.1908"/>
- Altarkreuze am Marienaltar (Marienkapelle)<ref name="GRE, 17.01.1908"/>
- Altarkreuze am Hochaltar<ref name="GRE, 17.01.1908"/>
- Sandsteinrelief Taufe Christi in der Taufkapelle<ref name="websteiner.com"/><ref name="GRE, 17.01.1908"/>
- Kruzifix in der Obersakristei, 1891.<ref name="GRE, 17.01.1908"/>
- Statue des grabliegenden Heilands<ref name="GRE, 17.01.1908"/>
- Statue des auferstandenen Heilands<ref name="GRE, 17.01.1908"/>
- Pfarrkirche St. Peter, Graz:
- Steingruppe „Der alte und junge Tobias“ (Grabmal für den Vater des einstigen Stadtpfarrpropstes Johann Riedl), vor 1866.<ref name="GPT, 13.04.1913"/>
- Kruzifix, 1880.
- Schmerzhafte Maria, 1881.
- Grazer Stadtpfarrkirche:
- Statue der Unbefleckten Empfängnis am Hochaltar, 1859.<ref name="GPT, 13.04.1913"/><ref>Graz, 5. Mai.. In: (Grazer) Tagespost, 5. Mai 1859, S. 3 (online bei ANNO).</ref>
- Kruzifix am Hochaltar, 1875.<ref>„Christusbild-Studien“. In: Der St. Pöltner Bote. Lokalblatt von St. Pölten und dem Kreise O. W. W. / St. Pöltner Bote / St. Pöltner Zeitung. Gegründet als „St. Pöltner Bote“. (Organ des Bauernvereines für das Viertel ober dem Wienerwalde), 13. Oktober 1910, S. 25 (online bei ANNO).</ref>
- Bildhauerarbeiten am Hochaltar, um 1876.<ref name="GPT, 16.01.1908"/><ref name="GRE, 06.06.1902">Die letzte Renovierung der Stadtpfarrkirche zum heil. Blut in Graz.. In: Grazer Volksblatt, 6. Juni 1902, S. 4 (online bei ANNO).</ref>
- Kanzelrelief, 1877.<ref name="GPT, 16.01.1908"/>
- Bildhauerarbeiten an den Seitenaltären, um 1879.<ref>Denkmale und Bauten.. In: Oesterreichische Kunst-Chronik / Allgemeine Kunst-Chronik. Zeitschrift für Kunst, Kunstgewerbe und Literatur / Allgemeine Kunst-Chronik. Illustrirte Zeitschrift für Kunst, Kunstgewerbe, Musik und Literatur / Allgemeine Kunst-Chronik. Illustrirte Zeitschrift für Kunst, Kunstgewerbe, Musik, Theater und Literatur, 1. August 1879, S. 12 (online bei ANNO).</ref>
- Sandsteinfigur des hl. Antonius von Padua, 1880.
- Kreuzwegreliefs, 1881.<ref name="GRE, 06.06.1902"/>
- Nischenfiguren: hl. Johannes der Täufer, hl. Josef, hl. Petrus und hl. Paulus, 1896.
- König David und Cäcilia von Rom, die beiden Heiligen der Orgelmusik
- Sandsteingruppe Maria mit Jesus und Johannes an der Ecke des Stadtpfarrhofes, um 1869.<ref name="GPT, 16.01.1908"/><ref>Theater, Kunst und Literatur.. In: Grazer Volksblatt, 5. September 1869, S. 9 (online bei ANNO).</ref>
- Kalvarienbergkirche, Graz:
- Sandsteinfiguren, 1873.
- Pfarrkirche Hitzendorf, Graz:
- Pietà-Statue, 1866.<ref name="GRE, 05.09.1909">Dorfkirchen und deren Kunstschätze in meiner engeren Heimat.. In: Grazer Volksblatt, 5. September 1909, S. 1 (online bei ANNO).</ref>
- Statuen des hl. Petrus und hl. Paulus am Florianialtar (Hochaltar)<ref name="GRE, 05.09.1909"/>
- Kirche der Barmherzigen Schwestern, Graz:
- Statue der Maria Immaculata
- Mariagrüner Kirche, Graz:
- Sandsteinfiguren: hl. Josef und hl. Florian
- Lazaristenkirche, Graz:
- 2 Basreliefs und Mater Dolorosa an der Außenfassade oberhalb des Portals, um 1863.<ref name="GPT, 16.01.1908"/><ref name="GPT, 08.08.1863">Grazer- und Provinzial-Nachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 8. August 1863, S. 4 (online bei ANNO).</ref>
- 4 Statuen am Hochaltar, um 1863.<ref name="GPT, 08.08.1863"/>
- Statue des hl. Vinzenz von Paul am rechten Seitenaltar, um 1863.<ref name="GPT, 08.08.1863"/>
- Statuen des hl. Josef, des lehrenden Christus und der Maria Immaculata am Kanzeldach
- Schulschwesternkirche, Graz:
- Statuen der Maria Immaculata und der Maria mit dem Evangelisten Johannes
- Kirche St. Andrä, Graz:
- Pietà, 1857.<ref name="GPT, 13.04.1913"/>
- Altarkreuz aus Holz für die Kreuzkapelle, um 1878.<ref>Kirchliches.. In: Grazer Volksblatt, 3. Juli 1878, S. 4 (online bei ANNO).</ref><ref>Kirchliche Kunst.. In: Grazer Volksblatt, 4. Juli 1878, S. 4 (online bei ANNO).</ref> (wenige Monate später bei Diebstahl entwendet)<ref>Grazer Notizen.. In: Grazer Volksblatt, 13. März 1879, S. 2 (online bei ANNO).</ref>
- Christus am Ölberg<ref name="GPT, 16.01.1908"/>
- Vierzehn-Nothelfer-Kirche, Graz:
- Tabernakel, um 1886.<ref>Die Vierzehn Nothhelfer-Filialkirche zu Algersdorf bei Graz.. In: Grazer Volksblatt, 10. November 1886, S. 4 (online bei ANNO).</ref>
- Kirche Maria im Elend zu Straßgang, Graz:
- Maria Elend, Skulptur im Hochrelief<ref name="GRE, 13.10.1887">Grazer Notizen.. In: Grazer Volksblatt, 13. Oktober 1887, S. 3 (online bei ANNO).</ref>
- Elisabethinenkirche, Graz:
- Reliefs an der Kanzel, um 1892.<ref>Bau- und Kunstnachrichten. Umbau der Elisabethkirche in Graz.. In: Wiener Bauindustrie-Zeitung / Österreichische Bauzeitung, Jahrgang 1892, S. 483 (online bei ANNO).</ref>
- Statue der hl. Elisabeth als junge Witwe und Ordensstifterin, um 1893.<ref>Grazer Notizen.. In: Grazer Volksblatt, 12. August 1893, S. 2 (online bei ANNO).</ref>
- Grabenkirche, Graz:
- Statue des hl. Johannes am Kirchenportal<ref name="GPT, 16.01.1908"/>
- Klosterkirche vom Guten Hirten, Graz:
- Sandsteinfigur „Maria mit Kind“ an der Außenfassade, 1869.
- Sandsteinfigur „Der gute Hirt“ an der Außenfassade, 1865.<ref name="GPT, 13.04.1913"/>
- Sandsteinfiguren von Vinzenz von Paul und des hl. Josef in den Außennischen, 1865.<ref name="GPT, 13.04.1913"/><ref name="GPT, 16.01.1908"/>
- Barmherzigenkirche (Konvent der Barmherzigen Brüder), Graz:
- Armenseelengruppe für die Mensa des Kreuzaltars, vor 1866.<ref name="GPT, 13.04.1913"/>
- Grabkapelle am Steinfeldfriedhof, Graz:
- 2 Statuetten der hl. Theresia und des hl. Martin, 1863.<ref name="GPT, 27.10.1863"/>
- Katholischer Stadtfriedhof St. Peter, Graz:
- Kruzifix, 1863.<ref name="GPT, 07.08.1864">Grazer- und Provinzial-Nachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 7. August 1864, S. 3–4 (online bei ANNO).</ref>
- Statue der Madonna, 1863.<ref name="GPT, 07.08.1864"/>
- Radetzkybrücke, Graz:
- Restaurierung des Kreuzes und der Statuen (Auftraggeber: Leopold Edler von Lilienthal), um 1868/70.<ref>Grazer- und Provinzial-Nachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 17. März 1868, S. 3 (online bei ANNO).</ref><ref>Grazer Notizen.. In: Grazer Volksblatt, 17. Juli 1870, S. 3 (online bei ANNO).</ref>
- Auftrag des Hausbesitzers Arbeiter in der Moserhofgasse, Graz:
- Christusfigur (Kruzifix; Kreuz mit Heiland und Maria), um 1868.<ref>Grazer- und Provinzial-Nachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 15. Oktober 1868, S. 4 (online bei ANNO).</ref><ref>Grazer- und Provinzial-Nachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 17. November 1868, S. 4 (online bei ANNO).</ref>
- Landwirtschaftliche und Industrieausstellung 1870, Graz:
- Kruzifix aus Marmor (bestimmt für das Grabmal des früheren Fürstbischofs von Seckau Ottokar Maria von Attems)<ref>Verzeichniß der nachträglich aus Graz und Steiermark eingelangten Anmeldungen für die Ausstellung.. In: (Grazer) Tagespost, 26. August 1870, S. 6 (online bei ANNO).</ref><ref>Die landwirtschaftliche und Industrieausstellung in Graz.. In: Marburger Zeitung, 24. September 1870, S. 1 (online bei ANNO).</ref>
- Landesausstellung 1890, Graz:
- Kreuzwegstation aus Holz, polychromiert, mit eisernem Rahmen<ref name="GRE, 03.09.1890"/>
- Friedhof Straßgang, Graz:
- Kruzifix, um 1887.<ref>Aus der Steiermark und den Nachbarländern.. In: Grazer Volksblatt, 19. Juni 1887, S. 10 (online bei ANNO).</ref>
- Mausoleum Kaiser Ferdinands II., Graz:
- Kruzifix, um 1885/86.<ref name="EDB, 1895">Das Mausoleum Ferdinand II. in Graz.. In: Mittheilungen der k(aiserlich) k(öniglichen) Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale / Mittheilungen der k. k. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale / Mitteilungen der k. k. Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale / Mitteilungen der k.k. Zentral-Kommission für Denkmalpflege / Mitteilungen des Staatsdenkmalamtes / Mitteilungen des Bundesdenkmalamtes, Jahrgang 1895, S. 83ff. (online bei ANNO).</ref>
- Restaurierung der Figuren, um 1885/86.<ref name="EDB, 1895"/>
- ehemaliges Dominikanerkloster, Graz:
- Sandsteinfigur Gottesmutter Maria
- Domherrenhof, Graz:
- Portalneugestaltung, um 1892.<ref>Bau- und Kunstnachrichten.. In: Wiener Bauindustrie-Zeitung / Österreichische Bauzeitung, Jahrgang 1892, S. 513 (online bei ANNO).</ref>
- Albrechtgasse 4, Graz:
- Fassadenfigur „Maria mit Kind“
- Kreuzungsbereich Quellengasse/Schwarzbauerweg/Oberer Plattenweg (bei Villa Felsenegg), Graz:
- Franzosenkreuz (Kruzifix)<ref name="GPT, 11.06.1904"/>
- Universität Graz:
- Wappenkrönungen an den beiden Nebengebäuden<ref name="GPT, 16.01.1908"/>
- Pfarrkirche Niederwölz:
- gotischer Flügelaltar, um 1871.<ref>Danksagung.. In: Grazer Volksblatt, 13. September 1871, S. 4 (online bei ANNO).</ref>
- Pfarrkirche Eibiswald:
- Statuen an den Seitenaltären, 1870/71.
- Pfarrkirche Gamlitz:
- Tympanonrelief mit Pietà, 1873.
- Pfarrkirche Glashütten:
- Mittelstatue „Maria mit Kind“ des Hochaltars, 1859.
- Kapuzinerkirche Leibnitz:
- Tabernakelengel, 1867.
- Alte Pfarrkirche Niklasdorf:
- neugotischer Hochaltar, 1871.
- Pfarrkirche Paldau:
- 14 Statuen (u. a. Maria mit dem Kind, hl. Josef und hl. Veit), 1881.
- Kreuzwegreliefs, 1884.<ref>Aus der Steiermark und den Nachbarländern.. In: Grazer Volksblatt, 14. Mai 1885, S. 2 (online bei ANNO).</ref>
- Pfarrkirche Preding:
- Altar der Annakapelle, 1893.
- Pfarrkirche St. Bartholomä an der Lieboch:
- Statuen der einheitlichen neugotischen Einrichtung, 1867.
- Pfarrkirche St. Nikolai ob Draßling:
- Figuren des Hochaltars im Stil der Neorenaissance, 1874.
- Kanzel, um 1883.<ref>Kirchliches.. In: Grazer Volksblatt, 8. November 1883, S. 6 (online bei ANNO).</ref>
- Statuen des hl. Josef und des hl. Nikolaus am Kirchenportal, um 1889.<ref>Aus der Steiermark und den Nachbarländern.. In: Grazer Volksblatt, 16. November 1889, S. 5 (online bei ANNO).</ref>
- Pfarrkirche St. Ruprecht an der Raab:
- Hochaltar, 1867.
- Pfarrkirche Selzthal:
- Hochaltarstatuen, 1892.<ref>Die Einrichtungs-Gegenstände für die neuerbaute Kirche in Selzthal.. In: Grazer Volksblatt, 8. Juni 1892, S. 1–3 (online bei ANNO).</ref>
- Michaelkirche Voitsberg:
- Darstellung des hl. Grabes (Bildhauerarbeiten; Entwurf: August Ortwein), um 1888.<ref>Aus der Steiermark und den Nachbarländern.. In: Grazer Volksblatt, 1. April 1888, S. 6 (online bei ANNO).</ref>
- Hochaltarstatuen, 1891.
- Stiftskirche St. Paul im Lavanttal:
- Holzarbeiten beim Altar, um 1880.<ref>Feier des vierzehnhundertjährigen Benedictiner-Jubiläums im Stifte St. Paul.. In: Carinthia. Zeitschrift für Vaterlandskunde, Belehrung und Unterhaltung, Jahrgang 1880, S. 253ff. (online bei ANNO).</ref>
- Auftrag des Gutsbesitzers von Warthol in Cilli:
- Allegorie des Glaubens (Statuette), 1863.<ref name="GPT, 27.10.1863">Grazer- und Provinzial-Nachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 27. Oktober 1863, S. 4 (online bei ANNO).</ref>
- Weltausstellung Paris 1867:
- Teilnahme mit einem Kruzifix aus Hartholz<ref>Nachtrags-Verzeichniß für die Pariser Ausstellung.. In: Grätzer Zeitung. Der Aufmerksame. Steyermärkische Intelligenzblätter. Steyermärkisches Intelligenzblatt. Steyermärkisches Amtsblatt / Stiria, ein Blatt des Nützlichen und Schönen / Gratzer Zeitung. Steiermärkisches Amtsblatt, 25. Februar 1866, S. 3 (online bei ANNO).</ref><ref>Nachtrags-Verzeichniß für die Pariser-Ausstellung.. In: (Grazer) Tagespost, 25. Februar 1866, S. 5 (online bei ANNO).</ref><ref>Verschiedene Mittheilungen. Pariser Ausstellung. Von dem Filialcomité zu Graz.. In: Wiener Zeitung, 15. März 1866, S. 30 (online bei ANNO).</ref> (angeblich Buchsholz)<ref name="GPT, 19.01.1908"/><ref name="GPT, 11.06.1904"/>
- Friedhof Ehrenhausen:
- Kruzifix und davor platzierte Sandsteinfigur der Mater Dolorosa, um 1867.<ref>Grazer- und Provinzial-Nachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 29. August 1867, S. 3 (online bei ANNO).</ref>
- Gölkkapelle, Krieglach:
- neoromantischer Altar mit Statuen des hl. Urban und der hl. Helena; seitlich neben dem Altar: ein Kruzifix, alles um 1871.<ref>Aus der Provinz u. den Nachbarländern.. In: Grazer Volksblatt, 8. Oktober 1871, S. 10 (online bei ANNO).</ref>
- Pfarrkirche Eggersdorf bei Graz:
- Hochaltar, 1857.
- Kanzel, 1859.
- Hautrelief „hl. Jüngling Aloisius mit dem hl. Schutzengel“, um 1874.<ref name="GRE, 18.10.1874">Aus der Provinz u. den Nachbarländern.. In: Grazer Volksblatt, 18. Oktober 1874, S. 5 (online bei ANNO).</ref>
- Hautrelief „hl. Mutter Anna mit dem Mariakinde und Vater Joachim“, um 1874.<ref name="GRE, 18.10.1874"/>
- Marienkapelle, Klein-Preding:
- Skulptur im Hochrelief, um 1887.<ref name="GRE, 13.10.1887"/>
- Pfarrkirche Fram, Fram (dt.: Frauheim), Gemeinde Rače-Fram, Slowenien:
- Hochaltar, um 1890.<ref>Correspondenzen.. In: Südsteirische Post, 12. Juli 1890, S. 3 (online bei ANNO).</ref>
- Pfarrkirche St. Oswald bei Plankenwarth:
- Holzarbeiten am gotischen Altar, um 1893.<ref>Grazer Tagesbericht.. In: Grazer Tagblatt / Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer / Neues Grazer Tagblatt / Neues Grazer Morgenblatt. Morgenausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / Neues Grazer Abendblatt. Abendausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / (Süddeutsches) Tagblatt mit der Illustrierten Monatsschrift „Bergland“, 9. Juli 1893, S. 2 (online bei ANNO).</ref>
- Pfarrkirche Kumberg:
- Kreuzigungsgruppe (3 Skulpturen), um 1893.<ref>Aus der Steiermark und den Nachbarländern.. In: Grazer Volksblatt, 17. November 1893, S. 5 (online bei ANNO).</ref>
- Kirche Maria Trost, Fernitz:
- Kreuzwegreliefs<ref>Aus der Steiermark und den Nachbarländern.. In: Grazer Volksblatt, 30. August 1894, S. 7 (online bei ANNO).</ref>
- Pfarrkirche Kalwang:
- Kreuzwegstationen, um 1895.<ref>Grazer Notizen.. In: Grazer Volksblatt, 31. Juli 1895, S. 2 (online bei ANNO).</ref>
- Pfarrkirche Gnas:
- geschnitzte Figur von Christus am Kreuze, um 1896.<ref>Grazer Notizen.. In: Grazer Volksblatt, 4. Februar 1896, S. 3 (online bei ANNO).</ref>
- Pfarrkirche St. Pankrazen am Gschnaidt:
- Statuen des hl. Johannes des Täufers und des hl. Donatus, um 1896.<ref>Aus der Steiermark und den Nachbarländern.. In: Grazer Volksblatt, 1. Juli 1896, S. 5 (online bei ANNO).</ref>
- Auftrag einer Trappisten-Mission in Afrika:
- Statuen des Herz Jesu und der Maria Trost, um 1896.<ref>Grazer Notizen.. In: Grazer Volksblatt, 4. November 1896, S. 3 (online bei ANNO).</ref>
- Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria Pöllauberg:
- Kruzifix, um 1902.<ref name="GRE, 04.10.1902"/>
- Kalvarienbergkirche Breitegg, Breitegg bei St. Ruprecht an der Raab:
- als Lehrjunge: zwei Propheten bei dem gegeißelten Heilande<ref name="GRE, 04.10.1902"/>
- in späteren Jahren: zwei Statuen am Hochaltar<ref name="GRE, 04.10.1902"/>
- Kreuzwegstationen, um 1874.<ref>Plenar-Ausschußsitzung des christlichen Kunstvereines der Diözese Seckau vom 3. November d. J.. In: Grazer Volksblatt, 8. November 1874, S. 10 (online bei ANNO).</ref>
- Filialkirche St. Martha, St. Marein bei Knittelfeld:
- Bildhauerarbeiten bei der Renovierung des gotischen Flügelaltars<ref>Correspondenzen. In: Grazer Volksblatt, 29. November 1899, S. 17 (online bei ANNO).</ref>
- Pfarrkirche St. Rupert, Gratwein:
- Kreuzwegstationen<ref>Aus Kunst und Wissenschaft. In: Grazer Volksblatt, 27. Jänner 1905, S. 4 (online bei ANNO).</ref>
- Auftrag des Grafen von Meran:
- Christus aus Eichenholz; aufgestellt auf einem Felsen am Grundlsee<ref name="GPT, 11.06.1904"/>
- Gipsgruppe „Raub der Sabinerinnen“
- Friedhof Dobl:
- Kruzifix, um 1869.<ref name="GRE, 24.08.1869">Aus der Provinz u. den Nachbarländern.. In: Grazer Volksblatt, 24. August 1869, S. 4 (online bei ANNO).</ref>
- Marienstatue, um 1869.<ref name="GRE, 24.08.1869"/>
- Weltausstellung 1873, Wien:
- Pfarrkirche von Sveta Margeta (dt.: St. Margarthen (an der Pößnitz)), Gemeinde Gorišnica, Slowenien:
- Sandsteinfigur des hl. Johannes von Nepomuk, Mitte der 1850er-Jahre<ref name="GPT, 13.04.1913"/>
- Seminarkapelle in Agram, Kroatien:
- gotischer Altar, um 1865.<ref>Graz, 16. December.. In: Grätzer Zeitung. Der Aufmerksame. Steyermärkische Intelligenzblätter. Steyermärkisches Intelligenzblatt. Steyermärkisches Amtsblatt / Stiria, ein Blatt des Nützlichen und Schönen / Gratzer Zeitung. Steiermärkisches Amtsblatt, 16. Dezember 1865, S. 4 (online bei ANNO).</ref>
- Friedhof Lovrenc na Pohorju (dt.: St. Lorenzen in der Wüste), Gemeinde Lovrenc na Pohorju, Slowenien:
- Kruzifix, um 1865.<ref>Grazer- und Provinzial-Nachrichten.. In: (Grazer) Tagespost, 5. November 1865, S. 3 (online bei ANNO).</ref>
- St.-Georgskirche in Spodnje Hoče (dt.: Unterkötsch), Gemeinde Hoče-Slivnica, Slowenien:
- Statuen für den gotischen Altar, 1867.<ref>Aus der Provinz und den Nachbarländern.. In: Grazer Volksblatt, 2. September 1868, S. 4 (online bei ANNO).</ref>
- St.-Barbara-Kirche in Za Kalvarijo bei Maribor, Slowenien:
- 3 Statuen der hl. Barbara, der hl. Agnes und der hl. Katharina für den Hauptaltar, um 1869.<ref>Aus der Provinz und den Nachbarländern.. In: Grazer Volksblatt, 27. Juli 1869, S. 6–7 (online bei ANNO).</ref>
- Olmütz, Mähren/Tschechien:
- Gruppe von vier Personen, darunter Maria als Rosenkranzmutter, um 1871.<ref>Grazer Notizen.. In: Grazer Volksblatt, 20. Mai 1871, S. 3 (online bei ANNO).</ref>
- Auftrag für gotische Kirche in Ungarn:
- 14 Kreuzwegstationen, um 1887.<ref>Grazer Notizen.. In: Grazer Volksblatt, 25. März 1887, S. 3 (online bei ANNO).</ref>
Literatur
- Josef Wastler: Steirisches Künstler-Lexicon. Leykam Buchverlag, Graz 1883.
- Gschiel Jakob. In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 2, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1959, S. 97.
- Ludwig von Kurz: Das Werk des Steirischen Bildhauers Jakob Gschiel (1821–1906). (inkl. Werksverzeichnis), Styria-Verlag, Graz 1910.
- Horst Schweigert: DEHIO Graz. Schroll, Wien 1979, ISBN 3-7031-0475-9, S. 268.
- Gertrude Engeljehringer: Jakob Gschiel, ein steirischer Bildhauer. Künstlermonographie und Werkkatalog. Diplomarbeit, Karl-Franzens-Universität Graz, 1994.<ref>12. Bildende Kunst, Kunstgewerbe, Architektur. In: Österreichische Bibliographie / Österreichische Bibliografie, Jahrgang 1996, S. 84 (I. Quartal 1996) (online bei ANNO).</ref>
- Birgit Scholz und Margarete Payer (Projektteam): Jakob Gschiel. Literatur- und kulturgeschichtliches Handbuch der Steiermark im 19. Jahrhundert online, Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Germanistik, Graz 2010.
Weblinks
Fußnoten & Einzelnachweise
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gschiel, Jakob |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Bildschnitzer und Bildhauer |
| GEBURTSDATUM | 6. Juli 1821 |
| GEBURTSORT | Obersalberg, Pöllauberg, Kaisertum Österreich |
| STERBEDATUM | 15. Januar 1908 |
| STERBEORT | Graz, Österreich-Ungarn |