Zum Inhalt springen

Emanuel Lindner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 17. November 2025 um 11:37 Uhr durch ~2025-30939-35 (Diskussion) (red.).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Emanuel Lindner (* 1. April 1905 in Lucavica, Siebenbürgen; † 26. Februar<ref>Todesdatum in: Anke Blümm, Patrick Rössler: Eine „schulbildende“ Wirkung des Unterrichts? Architekturstudierende am Bauhaus unter Ludwig Mies van der Rohe 1930–1933. Eine quantitativ-qualitative Untersuchung. In: architectura. Zeitschrift für Geschichte der Baukunst / Journal of the History of Architecture. Bd. 48 (2018), Nr. 1+2, S. 56–74, hier: S. 70; Als Geburtsort ist hier Lisko-Lukavike in Russland, als Sterbeort Kronenburg angegeben.</ref> 1985 in Osnabrück) war ein deutscher Architekt, der sich besonders im Industriebau der klassischen Moderne betätigte.

Leben

Lindner absolvierte eine Ausbildung am Bauhaus Dessau und Berlin von 1930 bis 1934 u. a. bei Ludwig Mies van der Rohe. Seit 1935 arbeitete er als freier Architekt in Berlin. 1946 lehrte er an der neu gegründeten Staatlichen Hochschule für Baukunst und Bildende Künste in Weimar Werklehre und Entwerfen; seit 1949 arbeitete er in Essen und Osnabrück, wo er auch eine Professur innehatte.

Werk (Auswahl)

<templatestyles src="column-multiple/styles.css" />

  • 1936: Wohnhaus Dr. Haberecht, Berlin-Grunewald
  • 1936: Wohnhaus in Berlin-Dahlem, Thielallee 49<ref>Sanierung einer Villa aus den 1930er-Jahren</ref>
  • 1936: Drahtfabrik Lang, Brandenburg an der Havel
  • um 1939: Landhaus Prof. Harbort in Berlin-Zehlendorf, Schreberstraße 22<ref>Frank Schmitz: Landhäuser in Berlin 1933–1945. Gebr. Mann, Berlin 2007.</ref>
  • 1940: Landhaus Dr. D., Berlin-Dahlem<ref>Monatshefte für Baukunst und Städtebau, Band 24 (1940).</ref>
  • nach 1945: Bauten der Mobil-Oil AG, Celle
  • 1946: Entwurf eines Hauses für 3000 Mark
  • 1950: Erweiterungsbauten für die Textilfabrik Rawe, Nordhorn (zusammen mit Eberhard Zeidler)<ref name="HENNBdI">Walter Henn: Bauten der Industrie. Callwey, München 1955.</ref>
  • 1951: Röntgeninstitut in Osnabrück, Lürmannstraße
  • 1951: Wirkwarenfabrik in Fürstenau<ref name="HENNBdI" />
  • 1952: Wohnhaus in Nordhorn
  • 1953: Zahnräderfabrik Kestermann in Bad Oeynhausen<ref name="HENNBdI" /><ref>Bauen&Wohnen 4/1953, doi:10.5169/seals-328515</ref>
  • vor 1954: Betriebsplatz Lastrup der Brigitta Deutsche Vakuum-Öl AG im Oldenburger Land<ref>Glasforum, Band 6 (1954).</ref>
  • 1955: Atelierwohnhaus Prof. B. in Essen-Bredeney<ref name="Essen baut"> Bund Deutscher Architekten (Hrsg.): Essen baut. Das Beispiel, Darmstadt 1960</ref>
  • vor 1956: Geschäftshaus Verstappen in Osnabrück, Große Str. (Wiederaufbau)<ref>die Innenarchitektur. Heft 5/1956</ref>
  • 1956: Wohnhaus G. in Essen-Bredeney<ref name="Essen baut" />
  • 1956: Landhaus in Wickede (Ruhr)
  • vor 1958: Arzthaus in Herford<ref>150 Eigenheime, Bruckmann Verlag, München (1958)</ref>
  • 1959: Einfamilienhaus Bachmann, Bad Oeynhausen-Rehme, Heilenbrink 5
  • 1959: Gruppe von vier Einfamilienhäusern in Essen-Bredeney<ref>Die Kunst und das Schöne Heim, Heft 5, Februar 1959</ref>
  • 1959: Wettbewerbsentwurf für das Opernhaus in Essen
  • 1959: Einfamilienhaus für einen Industriellen in Lünen-Nord
  • 1959: Erweiterungsbau für das Kestner-Museum in Hannover
  • 1960: Büroanbau für die Zahnräder- und Getriebefabrik Gerhard Kestermann in Bochum
  • vor 1960: Wohnhaus am Steinhuder Meer<ref>Die Kunst und das schöne Heim, Band 58 (1960).</ref>
  • 1964: Bungalow in Essen-Heidhausen

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein