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Max Ruge

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Max Ferdinand Ruge (* 11. September 1853 in Berlin; † 17. Juni 1893 ebenda) war Gymnasiallehrer, Stadtschulinspektor und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben

Max Ruge wurde als Sohn des Medizinalrats Ludwig Ruge (1812–1897) und seiner Ehefrau Marie, einer Tochter des Gynäkologen Karl Wilhelm Mayer, geboren.<ref></ref> Zwei seiner Brüder, der Pathologe Carl Ruge und der Anatom Georg Ruge, ergriffen wie der Vater den Beruf des Mediziners. Dessen Bruder war der Schriftsteller und Philosoph Arnold Ruge.<ref>Helmut Reinalter: Ruge, Arnold (Pseudonym Dr. Adolph, M. Karlstein, Agnes W. Stein, Durangelo). In: Neue Deutsche Biographie. (NDB). Band 22. Duncker & Humblot, Berlin 2005, ISBN 3-428-11203-2, S. Vorlage:VonBis (deutsche-biographie.de).</ref>

Er besuchte das Friedrichs-Werdersche Gymnasium in Berlin und studierte an den Universitäten Jena, Berlin und Leipzig. Im Januar 1878 wurde er an der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig mit einer Arbeit zum Ablativ in den altitalischen Sprachen promoviert. Im selben Jahr nahm er seine Tätigkeit im Schuldienst am Berlinischen Gymnasium „Zum grauen Kloster“ auf. In Steglitz war er Gemeindeverordneter, Stadtschulinspektor und Schöffe.

Von 1890 bis 1893 war er für die Deutsche Freisinnige Partei Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Regierungsbezirk Potsdam 7 Potsdam, Osthavelland, Spandau.

In Steglitz ist die Rugestraße nach ihm benannt.<ref>Rugestraße. In: Straßennamenlexikon des Luisenstädtischen Bildungsvereins (beim Kaupert)</ref>

Schriften

  • De ablativi in veteribus linguis Italicis forma et usu locali. In: Studien zur griechischen und lateinischen Grammatik. Band 10. Hirzel, Leipzig 1877, S. 385–417 (archive.org – Dissertation).
  • Bemerkungen zu den griechischen Lehnwörtern im Lateinischen. Weidmann, Berlin 1881 (32 S.).
  • Die Lehninsche Weissagung über die Geschicke Preußens und Deutschlands. Vortrag, gehalten am 18. Januar 1888 von Max Ruge. F. Schneider & Co., Berlin 1888 (20 S., Digitalisat).
  • Bemerkungen zu dem Vaticinium Lehninense. R. Gaertners Verlagsbuchh. H. Heyfelder, Berlin 1889 (25 S., Digitalisat).

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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