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Beagle-Klasse

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style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;; font-weight:bold;" | Beagle-Klasse
Datei:HMS Scorpion (1910) IWM SP 000592.jpg
Die Scorpion verlässt 1915 den Hafen von Malta
Die Scorpion verlässt 1915 den Hafen von Malta
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" | Schiffsdaten
Land Vereinigtes KonigreichDatei:Naval ensign of the United Kingdom.svg Vereinigtes Königreich
Schiffsart Zerstörer
Bauzeitraum 1909 bis 1911
Stapellauf des Typschiffes 16. Oktober 1909
Gebaute Einheiten 16
Dienstzeit 1910 bis 1921
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" summary="Schiffsmaße und Besatzungszahl" | Schiffsmaße und Besatzung
Länge 83,75 m (Lüa)
Breite 8,38 m
Tiefgang (max.) 2,6 m
Verdrängung Standard: 860–940 ts
 
Besatzung 96 Mann
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" |Maschinenanlage
Maschine 5 × Dampfkessel,
2–3 × Getriebeturbinensätze
Maschinen­leistung 12.500 PS (9.194 kW)
Höchst­geschwindigkeit 27 kn (50 km/h)
Propeller 2–3
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;" style="border-color: #FFFFFF;" summary="militärisch relevante Daten" |
colspan="2" style="background:#B0C4DE; color:#Vorlage:Standardfarbe; border-color:#B9BEC4;;" | Bewaffnung

Die sechzehn Zerstörer der Beagle-Klasse der Royal Navy liefen in den Jahren 1909 und 1910 vom Stapel. Sie waren die letzten Zerstörer der britischen Marine mit Kohlefeuerung und dienten vor allem bei der Mittelmeerflotte. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurden sie ausgemustert.

Geschichte

Die Beagle-Klasse der Royal Navy, die 1913 offiziell in G-Klasse umbenannt wurde, war eine Klasse von 16 Zerstörern, die im Haushalt 1908/1909 bestellt wurde und 1909 und 1910 vom Stapel lief. Nach den ölgefeuerten Zerstörern der Tribal- oder F-Klasse von 1905 und dem Einzelschiff Swift 1907 kehrte man mit der Beagle-Klasse zu einem kleineren, besser einsetzbaren Typ zurück, wenn auch noch erheblich größer als die Zerstörer der River- oder E-Klasse. Die Bedenken der Admiralität hinsichtlich der Verfügbarkeit von Öl in einem Kriegsfall führten dazu, dass die Beagle-Klasse als Brennstoff wieder Kohle verwendete.

Anders als die vorangehenden Reihen hatte die Beagle-Klasse ein einheitlicheres Aussehen mit drei Schornsteinen, auch wenn deren Durchmesser je nach Werft variierte. Ursprünglich für fünf 12-Pfünder-Geschütze konstruiert, erhielten sie ein einzelnes 4-Zoll-Geschütz, wie bei der Tribal-Klasse eingeführt, und nur drei 12-Pfünder-Geschütze. Dazu erhielten sie die auf der Swift eingeführten 21-Zoll-Torpedos.

Einsatz

Zuerst wurden die Zerstörer der Beagle-Klasse ab 1910 in der 1. Zerstörerflottille eingesetzt, deren Führerschiff der Scout HMS Boadicea war. 1912 ersetzte die neue Acheron-Klasse sie in der 1. Zerstörerflottille der Home Fleet und die Beagle-Klasse verlegte ins Mittelmeer.

Die Schiffe der Beagle-Klasse wurden während des Ersten Weltkrieges vor allem im Mittelmeer eingesetzt.

Alle sechzehn bildeten bei Kriegsausbruch die Zerstörerflottille der britischen Mittelmeerflotte (5th Flotilla). Acht gehörten zum Verband des Konteradmirals Ernest Troubridge, der den Zugang zur Adria kontrollieren sollte. Die Zerstörer Beagle und Bulldog befanden sich am 6. August 1914 mit dem Leichten Kreuzer Dublin auf dem Marsch von Malta zur griechischen Küste, um Troubridges Verband zu verstärken. Sie sollten mit einem Torpedonachtangriff die Goeben auf ihrem Marsch in die Ägäis stoppen. Sie entdeckten in der Nacht zwar deren Begleiter, den Kleinen Kreuzer Breslau, verfehlten aber den Schlachtkreuzer, so dass die deutschen Schiffe schließlich unbehelligt in die Türkei entkamen.

1915 wurden die Zerstörer der Beagle-Klasse besonders während des alliierten Angriffes auf die Dardanellen eingesetzt. Neun wurden zu schnellen Minensuchern umgebaut, da die üblichen Fischdampfer in der in den Dardanellen herrschenden starken Strömung nicht eingesetzt werden konnten und auch zu langsam ihre Positionen angesichts der türkischen Artillerie einnahmen. Diese Aufgabe entfiel, als der Plan des Durchbruches durch die Meeresstraße aufgegeben wurde. Einige dienten dann als schnelle Artillerieunterstützung in einzelnen Landungsabschnitten (z. B. Wolverine und Scorpion bei Kap Helles). Bei Kriegsende befand sich keines der Boote mehr im Mittelmeer. Von den verbliebenen dreizehn Booten taten sieben (Bulldog, Harpy, Mosquito, Savage, Grasshopper, Scorpion, Scourge) bei der 4. Zerstörerflottille in Devonport Dienst und die anderen sechs (Beagle, Foxhound, Basilisk, Grampus, Renard, Rattlesnake) waren bei der 2. Flottille in Londonderry<ref>Royal Navy Destroyer Flotillas, November 1918 (engl., abgerufen am 9. Mai 2011)</ref>. Auch die drei Kriegsverluste waren an den westlichen Zufahrten zum Vereinigten Königreichs eingetreten. Da mit Kohle betrieben, galten alle Boote bei Kriegsende als veraltet und wurden bis 1921 zum Abbruch verkauft.

Die Schiffe

Literatur

  • Maurice Cocker: Destroyers of the Royal Navy, 1893–1981, 1983, Ian Allan ISBN 0-7110-1075-7
  • Antony Preston: Destroyers, 1977, Hamlyn, ISBN 0-600-32955-0

Weblinks

Commons: Zerstörer der Beagle-Klasse – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />