Zum Inhalt springen

Kloster Pontron

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 3. Juli 2025 um 16:51 Uhr durch imported>L. aus W. (+kat).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zisterzienserabtei Pontron
Lage FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Pays de la Loire
Département Maine-et-Loire
Koordinaten: 47° 31′ 0″ N, 0° 53′ 0″ OKoordinaten: 47° 31′ 0″ N, 0° 53′ 0″ O
 {{#coordinates:47,516666666667|0,88333333333333|primary
dim=250 globe= name= region=FR type=building
  }}
Ordnungsnummer
nach Janauschek
76
Patrozinium Hl. Maria
Gründungsjahr 1134
Jahr der Auflösung/
Aufhebung
1791
Mutterkloster Kloster Le Loroux
Primarabtei Kloster Cîteaux

Tochterklöster

Kloster Melleray

Das Kloster Pontron (Pons Octranni; Pontrond; Notre-Dame de Pontron) ist eine ehemalige Zisterzienserabtei in der Gemeinde Le Louroux-Béconnais im Département Maine-et-Loire, Region Pays de la Loire, in Frankreich, rund 27 Kilometer westlich von Angers.

Geschichte

Das Kloster wurde an der Stelle einer Einsiedelei 1134 als Tochter von Kloster Le Loroux gegründet und gehörte damit der Filiation von Kloster Cîteaux an. Im Jahr 1145 ging von ihm die Gründung von Kloster Melleray aus. Im Hundertjährigen Krieg erlitt das Kloster Schäden. Über die Geschicke des „ziemlich armen“ Klosters ist sonst wenig bekannt. Während der Französischen Revolution wurde es 1791 aufgelöst. Das Kloster wurde 1852 auf Befehl des Generals de Lamoricière abgebrochen. Das Chorgestühl kam in die Kirche von Blou.

Bauten und Anlage

Von dem Kloster hat sich außer einem Brunnen, der sich im Kreuzgang befand, und zwei Wirtschaftsgebäuden aus dem 16. Jahrhundert (wohl einst Stallung und Wohngebäude) nichts erhalten.

Literatur

  • Michel Pecha: Origines d’une abbaye cistercienne: Notre-Dame de Pontron. In: Archives d'Anjou. Bd. 6, 2002, ISSN 1283-6419, S. 5–28.
  • Bernard Peugniez: Routier cistercien. Abbayes et sites. France, Belgique, Luxembourg, Suisse. Nouvelle édition augmentée. Éditions Gaud, Moisenay 2001, ISBN 2-84080-044-6, S. 347.

Weblinks