Zum Inhalt springen

Zerbeißkapsel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 25. August 2024 um 07:40 Uhr durch imported>Georg Hügler.
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Eine Zerbeißkapsel ist eine pharmazeutische Darreichungsform. Sie besteht meist aus einer Weichgelatine-Kapsel, die eine flüssige Arzneistoff-Hilfsstoff-Mischung enthält und im Mund zerbissen wird. Dabei wird der Arzneistoff zur Aufnahme (Resorption) über die Mundschleimhäute zur Verfügung gestellt. Zur Kupierung von Angina-pectoris-Anfällen mittels Nitroglycerin werden häufig Zerbeißkapseln verwendet.<ref name="Ebel">S. Ebel und H. J. Roth (Herausgeber): Lexikon der Pharmazie, Georg Thieme Verlag, 1987, S. 700, ISBN 3-13-672201-9.</ref> 1924 entwickelten K. Boskamp und G. Pohl, die Begründer der seit 1835 bestehenden chemisch-pharmazeutischen Fabrik G. Pohl-Boskamp,<ref>Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. CXII (Anzeige).</ref> in Danzig die erste marktreife Zerbeißkapsel.<ref>Chlond: Spüren wie es wirkt, DAZ, 20-07-2022, Stuttgart</ref>

Einzelnachweise

<references />