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Myrtillocactus geometrizans

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Myrtillocactus geometrizans
Datei:Bilberry cactus (Myrtillocactus geometrizans), november.jpg

Myrtillocactus geometrizans

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Pachycereeae
Gattung: Myrtillocactus
Art: Myrtillocactus geometrizans
Wissenschaftlicher Name
Myrtillocactus geometrizans
(Mart. ex Pfeiff.) Console
Datei:仙人掌-龍神柱 Myrtillocactus geometrizans -紐西蘭 Christchurch Botanic Garden, New Zealand- (45787498014).jpg
Blüte

Myrtillocactus geometrizans ist eine Pflanzenart in der Gattung Myrtillocactus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton geometrizans stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚geometrisch‘ und verweist auf das bogenförmige Muster des jährlichen Neutriebs der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 92.</ref> Spanische Trivialnamen sind „Garambullo“ und „Padre Nuestro“, im Deutschen ist er als „Heidelbeerkaktus“ bekannt.<ref>Dieter Helm: Biologie der Kakteen. Band 1: Systematik – Nomenklatur – Bedeutung der Namen, 2010, ISBN 978-1-4461-3377-4 S. 65.</ref>

Beschreibung

Myrtillocactus geometrizans wächst baumförmig mit kandelaberartig verzweigten Trieben, erreicht Wuchshöhen von bis 4 Metern und bildet einen deutlichen Stamm aus. Die blaugrünen Triebe sind an der Basis verjüngt und weisen Durchmesser von bis 10 Zentimetern auf. Es sind 5 bis 6 gerade, gerundete Rippen vorhanden. Der einzelne, schwarze, dolchartige, an der Basis breite Mitteldorn ist 1 bis 7 Zentimeter lang. Die 5 bis 9 Randdornen sind bräunlich bis schwärzlich und 2 bis 10 Millimeter lang.

Die grünlich weißen Blüten weisen Durchmesser von 2,5 bis 3,5 Zentimetern auf. Die beerenartigen, dunkelpurpurfarbenen, kahlen Früchte sind essbar und erreichen Durchmesser von 1 bis 2 Zentimetern.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Myrtillocactus geometrizans ist in Nord- bis Mittel-Mexiko weit verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Cereus geometrizans wurde 1837 durch Ludwig Georg Karl Pfeiffer veröffentlicht.<ref>L. Pfeiffer: Enumeratio diagnostica Cactearum hucusque cognitarum. Berlin 1837, S. 90 (online).</ref> Michelangelo Console stellte die Art 1897 in die Gattung Myrtillocactus.<ref>Michelangelo Console: Myrtillocactus, nuovo genere di Cactaceae. In: Bollettino del Reale Orto Botanico di Palermo. Band 1, Nummer 1, 1897, S. 8–10 (online).</ref>

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: E. Sánchez, J. Guadalupe Martínez, H. M. Hernández, C. Gómez-Hinostrosa, M. Cházaro, 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 437.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Myrtillocactus geometrizans – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien