Zum Inhalt springen

Kirchspiel Coesfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 8. März 2026 um 16:21 Uhr durch imported>Eriosw (Einwohnerentwicklung: fix toter link).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Datei:DEU Coesfeld-Kirchspiel COA.svg
Gemeindewappen

Kirchspiel Coesfeld war bis 1969 eine Gemeinde im Kreis Coesfeld in Nordrhein-Westfalen. Ihr Gebiet gehört heute zur Stadt Coesfeld im Kreis Coesfeld. Die Gemeinde war eine der im Münsterland mehrfach vorkommenden „Kirchspielgemeinden“, die das bäuerliche Umland eines städtischen Kirchorts umfassten.

Geografie

Datei:Kirchspiel Coesfeld.jpg
Stadt und Kirchspiel Coesfeld mit den zugehörigen Bauerschaften im 19. Jahrhundert

Die Gemeinde Kirchspiel Coesfeld umschloss die Stadt Coesfeld und besaß zuletzt eine Fläche von 83 km². Sie bestand aus den Bauerschaften Flamschen, Gaupel, Goxel, Harle, Stevede und Stockum.<ref name="his">Hans-Walter Pries: Kirchspiel Coesfeld. In: HIS-Data. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref>

Geschichte

Das Gebiet der Gemeinde gehörte nach der Napoleonischen Zeit zunächst zur Bürgermeisterei Coesfeld im 1816 gegründeten Kreis Coesfeld. Mit der Einführung der Westfälischen Landgemeindeordnung wurde 1843 aus der Landbürgermeisterei Coesfeld das Amt Coesfeld, das ausschließlich die Gemeinde Kirchspiel Coesfeld umfasste.<ref>Amtsblatt für den Regierungsbezirk Münster 1843, S. 288. Abgerufen am 3. September 2017.</ref> Seit der Aufhebung aller preußischen Einzelgemeindeämter im Jahre 1934 war Kirchspiel Coesfeld eine amtsfreie Gemeinde im Kreis Coesfeld.

Durch das Gesetz zur Neugliederung von Gemeinden des Landkreises Coesfeld wurden Stadt und Kirchspiel Coesfeld am 1. Juli 1969 zur neuen Stadt Coesfeld zusammengeschlossen.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner Quelle
1832 3088 <ref>Westfalenlexikon 1832–1835. In: Landschaftsverband Westfalen-Lippe (Hrsg.): Nachdrucke zur westfälischen Archivpflege. Band 3. Münster 1978, S. 234 (Nachdruck des Originals von 1834).</ref>
1858 2948 <ref name="stat58">Statistische Nachrichten über den Regierungs-Bezirk Münster, 1860</ref>
1871 2724 <ref>Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871</ref>
1885 2679 <ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885. Abgerufen am 8. März 2026.</ref>
1895 2715 <ref>Volkszählung 1895</ref>
1910 3303 <ref>Landkreis Coesfeld. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 16. Dezember 2024;.</ref>
1939 3401 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1946 4808 <ref name="vz1946">Volkszählung 1946</ref>
1950 4495 <ref name="his" />
1969 4593 <ref name="his" />

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 51° 55′ N, 7° 9′ O

 {{#coordinates:51,922777777778|7,1466666666667|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=DE-NW
   |type=city
  }}