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Crabtree-Katalysator

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Strukturformel
Strukturformel des Crabtree-Katalysators
Allgemeines
Name Crabtree-Katalysator
Andere Namen

(SP-4)-Tris(cyclohexyl)phosphan-[(1-2-η:5-6-η)-cycloocta-1,5-dien]pyridiniridium(I)-hexafluoridophosphat

Summenformel C31H50F6IrNP2
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer (Listennummer) 636-356-4
ECHA-InfoCard 100.164.161
PubChem 2734563
ChemSpider 2016311
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 804,90 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Sigma" />

Schmelzpunkt

175 °C (Zersetzung)<ref name="Sigma" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 315​‐​319​‐​335
P: 261​‐​264​‐​271​‐​280​‐​302+352​‐​305+351+338<ref name="Sigma" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Der Crabtree-Katalysator ist ein Komplexverbindung mit einwertigem Iridium als Zentralion. Der Komplex ist benannt nach Robert H. Crabtree, der ihn 1979 erstmals publizierte.<ref name=crab>R. H. Crabtree: Iridium compounds in catalysis, in: Acc. Chem. Res. 1979, 12, 331–337; doi:10.1021/ar50141a005.</ref>

Der Crabtree-Katalysator ist ein Hydrierkatalysator. Seine Vorteile gegenüber dem Rhodium-basierten Wilkinson-Katalysator sind seine hohe Aktivität und seine Fähigkeit auch drei- oder vierfach substituierte Alkene zu hydrieren.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skript (Memento vom 18. Mai 2015 im Internet Archive) der Louisiana State University (PDF; 237 kB)</ref>

Im Komplex besitzt Iridium eine d8-Konfiguration und nimmt folglich eine quadratisch-planare Geometrie an.<ref name=crab/><ref>J. M. Brown, Intramolekular gesteuerte katalytische Hydrierungen in homogener Phase, in: Angew. Chem. 1987, 99, 169–182; doi:10.1002/ange.19870990304.</ref>

Einzelnachweise

<references />