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Kloster Sanctus Archangelus

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Zisterzienserkloster Sanctus Archangelus
Lage GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Griechenland Euböa
Gründungsjahr wohl 1223
Jahr der Auflösung/
Aufhebung
unbekannt
Mutterkloster Kloster Chortaiton
Primarabtei Kloster La Ferté

Tochterklöster

keine

Das Kloster Sanctus Archangelus war seit 1223 wenigstens kurzzeitig ein Zisterzienserkloster auf der Insel Euböa in Griechenland.

Geschichte

Im Jahr 1223 gab der Bischof von Negroponte (Euböa) das griechische Kloster Sanctus Archangelus in der Diözese von Negroponte an das Kloster Chortaiton, dessen Tochterkloster es auf diese Weise wurde.<ref>Beata Kitsiki Panagopoulos: Cistercian and mendicant monasteries in medieval Greece. S. 7 unter Bezugnahme auf Brown: The Cistercians in the Latin Empire of Constantinople and Greece. Fordham University Press, New York, Traditio 14 (1958), S. 63 ff., S. 81.</ref> Ob das Kloster tatsächlich mit Zisterziensern besetzt wurde<ref>Zweifelnd hierzu Nickiphoros I. Tsougarakis, The western religious orders in medieval Greece (Doktorarbeit), Leeds, Universität, Januar 2008, S. 67 (Digitalisat [1])</ref> und wie lange es als fränkisches Kloster bestand, ist nicht bekannt.<ref>Becking verzeichnet in seiner Kartensammlung Zisterzienserklöster in Europa. Lukas Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-931836-44-4, auf der Insel Euböa ein Nonnenkloster Negropont ohne nähere Angaben.</ref> Wenn es nicht schon im 12. Jahrhundert endete,<ref>nach Beata Kitsiki Panagopoulos: Cistercian and mendicant monasteries in medieval Greece. S. 8 waren nach 1276 fast alle Zisterzienserklöster in Griechenland aufgegeben.</ref> dürfte es spätestens mit der türkischen Eroberung Euböas 1470 untergegangen sein.

Literatur

  • Beata Kitsiki Panagopoulos: Cistercian and mendicant monasteries in medieval Greece. Chicago 1979, ISBN 0-226-64544-4, S. 7.
  • Nickiphoros I. Tsougarakis: The western religious orders in medieval Greece (Doktorarbeit), Leeds, Universität, Januar 2008, S. 67, 105 (Digitalisat [2])

Einzelnachweise

<references />