Zum Inhalt springen

Jurica Golemac

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 28. März 2026 um 19:54 Uhr durch imported>Poldi Podolski (Kategorie hinzugefügt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Basketballspieler
Basketballspieler
Jurica Golemac
Datei:Jurica Golemac Dubai Basketball Euroleague 20251014 (4).jpg
Jurica Golemac (2025)
Spielerinformationen
Geburtstag 29. Mai 1977
Geburtsort Zagreb, SFR Jugoslawien
Größe 209 cm
Position Power Forward
Vereine als Aktiver
1996–1997 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg KK Zrinjevac Zagreb
1997–2002 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg KK Union Olimpija Ljubljana
1998–1999 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svgKD Slovan
2002–2003 TurkeiDatei:Flag of Turkey.svg Efes Pilsen Istanbul
2003–2004 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg KK Cibona Zagreb
2004–2006 RusslandRussland Ural Great Perm
2006–2007 IsraelDatei:Flag of Israel.svg Hapoel Jerusalem
2007–2008 FrankreichFrankreich Paris-Levallois Basket
2008–2009 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Panellinios Athen
000002009 ItalienItalien Virtus Lottomatica Rom
200900000 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Panathinaikos Athen
2009–2010 DeutschlandDeutschland Alba Berlin
201000000 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg KK Zadar
2010–2011 GriechenlandDatei:Flag of Greece.svg Kolossos Rhodos
2011–2012 ItalienItalien Sidigas Avellino
201200000 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg KK Krka Novo mesto
Nationalmannschaft
2000–2009 SlowenienDatei:Flag of Slovenia.svg Slowenien
Vereine als Trainer
Seit 0 2013 KroatienDatei:Flag of Croatia.svg KK Cibona (Assistenztrainer)

Jurica Golemac (* 29. Mai 1977 in Zagreb, SR Kroatien) ist ein ehemaliger slowenischer Basketballspieler mit kroatischer Staatsbürgerschaft. Der slowenische Nationalspieler spielte bei verschiedenen Vereinen in ganz Europa, in der Regel aber immer nur für einen kurzfristigen Zeitraum. Zu den größten Erfolgen von Golemac gehören der Gewinn der FIBA EuroCup Challenge 2005/06 mit Ural Great Perm, der ABA-Liga 2002 und zwei Doubles mit Union Olimpija Ljubljana sowie der Gewinn der türkischen Meisterschaft mit Efes Pilsen 2003. Daneben gewann er noch weitere Pokalwettbewerbe in Slowenien und Israel. Nach seinem Karriereende 2013 wurde Golemac Trainer und begann seine neue Laufbahn bei KK Cibona in seiner Geburtsstadt.

Karriere

Datei:Jurica Golemac.jpg
Golemac mit Slowenien bei der EM 2009

Golemac debütierte mit 19 Jahren in seiner Heimatstadt bei KK Zrinjevac Zagreb, wo er in der ersten Saison als Ergänzungsspieler zum Einsatz kam und in elf Partien durchschnittlich 2,8 Punkte erzielte. Nach einem Jahr dort zog es ihn nach Slowenien, wo er einen Vertrag bei KK Olimpija Ljubljana unterschrieb, allerdings zuerst in dessen Farmteam in der zweithöchsten Spielklasse auf Korbjagd ging und anschließend auf Leihbasis zu KD Slovan wechselte. Durch gute Leistungen dort schaffte der ungefähr zwei Zentner schwere Power Forward nach seiner Rückkehr schnell den Sprung in die erste Mannschaft Ljubljanas und konnte sich auch dort etablieren. Nach dem Pokalsieg im Jahr 2000 konnte man in den folgenden zwei Jahren jeweils das slowenische Double aus Meisterschaft und Pokalwettbewerb gewinnen und außerdem wichtige Erfahrung in der EuroLeague sammeln. Der größte Erfolg in dieser Zeit war der Gewinn der ABA-Liga 2002 in ihrer Premierensaison.

Nach insgesamt fünf Jahren in Slowenien wechselte Golemac 2002 in die Türkei zu Efes Pilsen,<ref>Jurica Golemac - Turkish Basketball League Player. TBLStat.net, abgerufen am 5. Oktober 2011 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spielerprofil).</ref> wo er türkischer Meister wurde, und kehrte nach einem Jahr in sein Heimatland Kroatien zurück, diesmal zu Cibona Zagreb, bei denen er in der Saison 2003/04 spielte. Nach zwei Jahren für Ural Great in Russland, wo man in der Saison 2005/06 die FIBA EuroCup Challenge gewann,<ref>Ural Great Claim Trophy Despite Final Loss. FIBA Europa, 23. März 2006, abgerufen am 19. Januar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spielbericht).</ref> spielte Golemac in der Saison 2006/07 in der israelischen Ligat ha’Al für Hapoel aus Jerusalem, mit denen er den nationalen Pokalwettbewerb gewinnen konnte. Es folgten weitere Stationen in Frankreich bei Paris-Levallois<ref>Jurica Golemac - Paris-Levallois – Joueurs - Pro A: Saison 2007/2008. Ligue Nationale de Basket, abgerufen am 19. Januar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spielerprofil).</ref> und Griechenland, wo er zu Beginn der Saison 2009/2010 für insgesamt 3 Monate beim Euroleague-Gewinner Panathinaikos Athen spielte und dort für verletzte Stammspieler einsprang.

Im Dezember 2009 schloss sich Golemac dem Bundesligisten Alba Berlin an,<ref>Christian Schwager: 32, reisefreudig, spielwillig. Berliner Zeitung, 18. Dezember 2009, abgerufen am 19. Januar 2014.</ref> wo er bei der Nachholpartie gegen TBB Trier debütierte. Am 11. Mai 2010, einen Tag vor dem wichtigen zweiten Spiel ALBA Berlins im Play-off-Viertelfinale gegen die Deutsche Bank Skyliners, wurde Golemac aus disziplinarischen Gründen suspendiert<ref>Alba suspendiert Jurica Golemac. B.Z., 10. Mai 2010, abgerufen am 5. Oktober 2011.</ref> und nahm an keinem der weiteren Play-off-Partien mehr teil. Anschließend unterschrieb er einen Vertrag bei KK Zadar in Kroatien. Auch hier wurde er bereits nach zwei Monaten infolge eines Disputs mit dem Trainer im Oktober 2010 aus seinem Vertrag entlassen.<ref>Ex-Alba: Golemac schon wieder gefeuert. B.Z., 27. Oktober 2010, abgerufen am 28. Oktober 2010.</ref> Anschließend spielte Golemac erneut in der griechischen A1 Ethniki für Kolossos aus Rhodos, mit denen er gerade noch die Play-offs um die Meisterschaft erreichte, in denen man in der ersten Runde gegen Olympiakos Piräus ausschied.

Nachdem Golemac 2009 bereits kurzzeitig in der italienischen Lega Basket Serie A für Virtus Lottomatica Rom aktiv gewesen war, spielte er in der Saison 2011/12 erneut in der Liga für Sidigas aus Avellino.<ref>Legabasket: Jurica Golemac. Lega Basket Serie A, abgerufen am 19. Januar 2014 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Spielerprofil).</ref> Auf dem neunten Platz verpasste man jedoch knapp den Einzug in die Meisterschafts-Play-offs. Seine letzte Spielzeit als aktiver Spieler spielte Golemac dann in seiner slowenischen Wahlheimat beim Meister KK Krka aus Novo mesto. Doch bereits bald nach Saisonstart beendete er seine Karriere endgültig. Krka konnte stattdessen Matjaž Smodiš reaktivieren, der in seiner letzten Saison mit Krka wiederum die Meisterschaft gewann. Nachdem er zunächst als Kommentator in den Medien gearbeitet, wurde er zur Saison 2013/14 Trainerassistent bei KK Cibona in seiner Geburtsstadt.<ref>I share the basketball philosophy with Rimac. Adriatic Basketball Association, 4. Dezember 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Februar 2014; abgerufen am 19. Januar 2014 (englisch/kroatisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.abaliga.com</ref>

Mit dem Erhalt des slowenischen Zweitpasses war Golemac auch fester Bestandteil der slowenischen Nationalmannschaft, mit der er 2003, 2005 sowie 2009 an der EM-Endrunde teilnahm. Bei der EM-Endrunde 2009 erreichte er mit Slowenien den vierten Platz und verpasste nur knapp eine Medaille.

Erfolge

  • 2000: Gewinn des slowenischen Pokals mit BC Olimpija Ljubljana
  • 2001: Gewinn der slowenischen Meisterschaft und des slowenischen Pokals mit BC Olimpija Ljubljana
  • 2002: Gewinn der slowenischen Meisterschaft und des slowenischen Pokals mit BC Olimpija Ljubljana
  • 2002: Gewinn der Adriatic League mit BC Olimpija Ljubljana
  • 2003: Gewinn der türkischen Meisterschaft mit Efes Pilsen
  • 2006: Gewinn des FIBA EuroCups mit Ural Great Perm
  • 2007: Gewinn des israelischen Pokals mit Hapoel Jerusalem
  • 2009: Vierter Platz bei der Europameisterschaft 2009 in Polen

Weblinks

Einzelnachweise

<references />