Triclabendazol
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Strukturformel von Triclabendazol | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Triclabendazol | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
6-Chlor-5-(2,3-dichlorphenoxy)-2-methylthio-benzimidazol | |||||||||||||||||||||
| Summenformel | C14H9Cl3N2OS | |||||||||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
farbloses bis beiges Pulver<ref name="scbt">Triclabendazole. scbt.com</ref> | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 359,66 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
176–178 °C<ref>B. Iddon, P.Kutschy, A.G. Robinson, H. Suschitzky, W. Kramer, F.A. Neugebauer: 2H-benzimidazoles (isobenzimidazoles). Part 7: A new route to triclabendazole [5-chloro-6-(2,3-dichlorophenoxy)-2-methylthio-1H-benzimidazole] and congeneric benzimidazoles. In: J. Chem. Soc., Perkin Trans. 1, 1992, S. 3129–3134, doi:10.1039/P19920003129.</ref> | |||||||||||||||||||||
| Löslichkeit |
löslich in Methanol<ref name="scbt" /> | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Triclabendazol (Handelsname Fasinex; Hersteller Novartis) ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der chlorierten Thio-Benzimidazole, das als Anthelminthikum eingesetzt wird. Triclabendazol wurde 1977 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in die Liste der unentbehrlichen Arzneimittel der Weltgesundheitsorganisation aufgenommen.<ref>WHO Model List of Essential Medicines. (PDF; 442 kB) abgerufen am 20. September 2012.</ref>
Pharmakologische Eigenschaften
Triclabendazol ist ein Anthelminthikum das vor allem in der Veterinärmedizin eingesetzt wird mit hoher Aktivität gegen unreife und adulte Stadien des Großen und des Riesenleberegels. Gegen Fadenwürmer besteht keine Wirksamkeit.<ref name="vetpharm">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check bei VetpharmVorlage:Abrufdatum</ref> Es ist seit dem September 1999 in Deutschland zugelassen.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Fachinfo Fasinex ( vom 25. März 2016 im Internet Archive).</ref>
Aufnahme und Verteilung im Körper (Pharmakokinetik)
Triclabendazol unterliegt nach enteraler Absorption einem starken First-pass-Metabolismus in der Leber und wird zu 70 % aus dem Darm resorbiert.<ref>Wolfgang Löscher, Fritz Rupert Ungemach, Reinhard Kroker: Pharmakotherapie bei Haus- und Nutztieren. ISBN 978-3-8304-4160-1.</ref> Durch Oxidation entstehen Triclabendazolsulfoxid und Triclabendazolsulfon, welche als Hauptmetaboliten im Plasma zu finden sind, wobei Triclabendazolsulfoxid die aktive Komponente ist. Triclabendazol selbst ist nur sehr kurz und in äußerst geringer Konzentration im Plasma nachweisbar.<ref name="vetpharm" />
Toxikologie
Triclabendazol verfügt über eine gute Verträglichkeit und ist bei Ratten weder teratogen noch embryotoxisch.<ref name="vetpharm" />
Physikalische Eigenschaften
Triclabendazol ist lipophil und verfügt nur über eine geringe Wasserlöslichkeit.<ref name="vetpharm" />
Handelsnamen
- Endex
- Veterinärmedizin: Fasinex (D)
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
Siehe auch
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- ATC-P02
- ATC-Q
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- Arzneistoff
- Benzimidazol
- Chlorsubstituierter Heteroaromat
- Thioether
- Diarylether
- Dichlorbenzol