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Roccatederighi

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Roccatederighi
Datei:RoccatederighiPanorama2.jpg
Panorama von Roccatederighi
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Grosseto (GR)
Gemeinde Roccastrada
Koordinaten 43° 2′ N, 11° 5′ OKoordinaten: 43° 1′ 40″ N, 11° 4′ 53″ O
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Höhe 537 m s.l.m.
Einwohner 773 (2011)
Telefonvorwahl 0564 CAP 58036

Roccatederighi ist ein Ortsteil (Fraktion, italienisch frazione) von Roccastrada in der Provinz Grosseto, Region Toskana in Italien.

Geografie

Der Ort liegt 7 km westlich des Hauptortes Roccastrada, 30 km nördlich der Provinzhauptstadt Grosseto, 80 km südlich der Regionalhauptstadt Florenz und 38 km südwestlich von Siena. Der Ort liegt in der Landschaft der Maremma und in den Colline Metallifere bei 537 m und hatte 2001 ca. 850 Einwohner.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Offizielle Webseite des ISTAT (Memento des Vorlage:IconExternal vom 27. September 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/dawinci.istat.it (Istituto Nazionale di Statistica) zu den Ortsteilen der Provinz Grosseto, abgerufen am 25. Juli 2018 (italienisch)</ref> Roccatederighi liegt kurz unterhalb des Berges Sassoforte, der Ort Sassofortino (ebenfalls Ortsteil von Roccastrada) liegt ca. 3 km entfernt.

Der Ort ist in fünf Contraden unterteilt: Corso, Nobili, Torre, Tramonto und Ventosa. Die sechste Contrada Tufolino ist inzwischen Teil der Contrada Torre.

Geschichte

Roccatederighi wurde erstmals am 29. August 1110 als Rocca Nossina (auch Rocca Norsina) urkundlich erwähnt. Am Anfang des 13. Jahrhunderts war der Ort als Rocca filiorum Guaschi benannt.<ref name="Guiducci">Anna Maria Guiducci: I Luoghi della Fede</ref> Er unterstand lange Zeit den Grafen Tederighi (auch Tederigi), Verbündete der Aldobrandeschi, und hatte seine Blütezeit im 13. Jahrhundert, als der Name 1239 in Roccatederighi geändert wurde. Ab 1323 gehörte der Ort endgültig zu Siena. Von 1368 bis 1404 war die Familie der Salimbeni aus Siena Herr über den Ort, nach deren Fall regierten die Ratsherren von Siena wieder.<ref>Alessandra Carniani: I Salimbeni. Quasi una signoria. Protagon Editori, Siena 1995, ISBN 88-8024-090-0, S. 251, 275</ref> Die ersten Statuten des Ortes entstanden bereits zwei Jahre später und wurden 1452 reformiert. Im Konflikt zwischen Siena und Florenz wurde der Ort 1553 fast vollständig zerstört und fiel an Florenz, das Siena erst 1555 einnehmen konnte. 1618 vergab Cosimo II. de’ Medici den Ort als Lehen an die Malaspina di Mulazzo.

Sehenswürdigkeiten

Datei:RoccatederighiChiesaSanMartinoVescovo1.JPG
Kirche San Martino Vescovo, im Hintergrund der Torre dell’Orologio (Rückseite)
Datei:RoccatederighiStatuaSanPioChiesaSMartino.JPG
Die Statue des Pio von Pietrelcina vor der Kirche San Martino Vescovo
Datei:RoccatederighiTorreDellOrologio3.jpg
Der Uhrturm Torre dell’Orologio (Torre Civica), 1911 entstanden

Sport

  • Es ist heute einer der wenigen Orte, in denen noch Palla eh! gespielt wird.

Veranstaltungen

Literatur

Weblinks

Commons: Roccatederighi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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