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Cumarinia odorata

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Cumarinia odorata
Datei:Cumarinia odorata.JPG

Cumarinia odorata

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Cumarinia
Art: Cumarinia odorata
Wissenschaftlicher Name der Gattung
Cumarinia
(F.M.Knuth) Buxb.
Wissenschaftlicher Name der Art
Cumarinia odorata
(Boed.) Buxb.

Cumarinia odorata ist die einzige Pflanzenart der monotypischen Gattung Cumarinia in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton odorata stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚wohlriechend‘.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 170.</ref>

Beschreibung

Cumarinia odorata bildet meist unregelmäßige Gruppen mit kugelförmigen bis kurz zylindrischen, dunkelgrünen Trieben von bis 3 Zentimetern Durchmesser. Die weichen und schlaffen, stumpfen, zylindrischen Warzen sind bis 1 Zentimeter lang. Die Axillen sind kahl. Die 1 bis 6 stark gehakten, gelblich bis rötlichen bis bräunlichen Mitteldornen sind abstehend, kräftig und bis 2,5 Zentimeter lang. Die 7 bis 9 geraden, weißen Randdornen liegen etwas an den Trieben an oder stehen vor. Sie sind 8 bis 10 Millimeter lang.

Die schmal trichterförmigen, weißen oder cremefarbenen Blüten sind selbst bestäubend. Sie sind 1,5 bis 2 Zentimeter lang und weisen Durchmesser von 8 bis 10 Millimeter auf. Die schmal zylindrischen, dunkelgrünen bis kastanienbraunen Früchte sind 1,5 bis 2 Zentimeter lang.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Cumarinia odorata ist in den mexikanischen Bundesstaaten Tamaulipas und San Luis Potosí verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Coryphantha odorata wurde 1930 durch Friedrich Bödeker veröffentlicht.<ref>Fr. Bödeker: Eine neue, eigenartige Coryphantha. In: Monatsschrift der Deutschen Kakteen-Gesellschaft. Band 2, Nr. 8, 1930, S. 168–170 (online).</ref>

Franz Buxbaum erhob 1951 die Untergattung Coryphantha subg. Cumarinia <templatestyles src="Person/styles.css" />F.M.Knuth (1936)<ref>Curt Backeberg, F. M. Knuth: Kaktus-ABC. En haandbog for fagfolk og amatører. Kopenhagen 1936, S. 77 (online).</ref> in den Rang einer eigenständigen Gattung mit der einzigen Art Cumarinia odorata.<ref>Franz Buxbaum: Die Phylogenie der nordamerikanischen Echinocacteen. Trib. Euechinocactineae F. Buxb. In: Österreichische Botanische Zeitschrift. Band 98, Nr. 1/2, 1951, S. 44–104 (Modul:JSTOR * Modul:JSTOR:170: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Neobesseya odorata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Boed.) Borg (1937) und Neolloydia odorata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Boed.) Backeb. (1937).

Cumarinia odorata wurde in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN von 2002 als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. gefährdet, eingestuft. Im Jahr 2013 wird sie als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als nicht gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2020-3. Eingestellt von: Hernández, H.M., Gómez-Hinostrosa, C., Smith, M. & Sotomayor, M., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 155.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Cumarinia odorata – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien