Rodemann (Homberg)
Rodemann Stadt Homberg (Efze)
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(142)&title=Rodemann 50° 59′ N, 9° 25′ O
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dim=10000 | globe= | name=Rodemann | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 285 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 2,13 km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | 142 (Okt. 2016) HW+NW<ref name="DF">Einwohner (1. und 2. Wohnsitz). In: Webauftritt. Stadt Homberg (Efze), archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 30. Dezember 2020; abgerufen im November 2020.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 67 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 31. Dezember 1971 | |||||
| Postleitzahl: | 34576 | |||||
| Vorwahl: | 05681 | |||||
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Rodemann ist ein Stadtteil von Homberg (Efze) im nordhessischen Schwalm-Eder-Kreis.
Geographische Lage
Rodemann liegt in den Nordausläufern des Knüllgebirges etwa fünf Kilometer südlich der Homberger Kernstadt. Durch das Dorf verlaufen der Rinnebach und die Landesstraße 3384. Östlich der Ortschaft erhebt sich der Streuflingskopf mit dem Wildpark Knüll und im Park auf dem Berg stehenden Aussichtsturm.
Geschichte
Besiedelt wurde der Bereich schon zur Karolingerzeit, wie Keramikfunde in Ortsnähe zeigen. Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Rodemann erfolgte im Jahr 1253 unter dem Namen Rotinmanin.<ref name="lagis" /> In weiteren historischen Dokumenten ist der Ort unter folgenden Ortsnamen belegt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):<ref name="lagis" /> Rotinmannin (1254), Rodemannen (1260), Rodenmannen (1261), Rodemann (1267), Rodinmanne (1269), Ratinmannin (1270), Rodeman (1330), Rodimannen (1337), Rodemanne (1414) und Rodeman (1537).
Die Klöster Spieskappel und Breitenau hatten zeitweise Grundbesitz im Ort.
Zum 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Rodemann im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis nach Homberg eingemeindet.<ref name="DEZ71">Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen in Hessen vom 14. Dezember 1971. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1972 Nr. 01, S. 5, Punkt 8; Abs. 49. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 4,9 MB]).</ref><ref></ref> Für Rodemann, wie für die anderen nach Homberg eingemeindeten ehemals selbständigen Gemeinden (Stadtteile), wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung gebildet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 159 kB) § 7. In: Webauftritt. Stadt Homberg (Efze), abgerufen im April 2023.</ref>
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Rodemann 144 Einwohner. Darunter waren keine Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 24 Einwohner unter 18 Jahren, 66 zwischen 18 und 49, 30 zwischen 50 und 64 und 24 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 57 Haushalten. Davon waren 12 Singlehaushalte, 18 Paare ohne Kinder und 24 Paare mit Kindern, sowie 3 Alleinerziehende und keine Wohngemeinschaften. In 6 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 42 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
| Quelle: Historisches Ortslexikon<ref name="lagis" /> | |
| • um 1490: | 4 wehrhafte Männer. |
| • 1537: | 21 Hausgesesse (6 landgräfliche Huben). |
| • 1575/85: | 23 Hausgesesse |
| • 1639: | 10 verheiratete, 4 verwitwete Hausgesesse |
| • 1742/47: | 21 Hausgesesse |
| Rodemann: Einwohnerzahlen von 1773 bis 2015 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1773 | 116 | |||
| 1800 | ? | |||
| 1834 | 156 | |||
| 1840 | 165 | |||
| 1846 | 166 | |||
| 1852 | 154 | |||
| 1858 | 144 | |||
| 1864 | 144 | |||
| 1871 | 154 | |||
| 1875 | 155 | |||
| 1885 | 157 | |||
| 1895 | 143 | |||
| 1905 | 153 | |||
| 1910 | 179 | |||
| 1925 | 183 | |||
| 1939 | 148 | |||
| 1946 | 288 | |||
| 1950 | 269 | |||
| 1956 | 190 | |||
| 1961 | 172 | |||
| 1967 | 163 | |||
| 1980 | ? | |||
| 1990 | ? | |||
| 2000 | ? | |||
| 2011 | 144 | |||
| 2015 | 151 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: <ref name="lagis" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" />; Stadt Homberg (Efze):<ref name="DF" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
Da Rodemann zur Landgrafschaft Hessen und später zur Landgrafschaft Hessen-Kassel gehörte, war seine Bevölkerung lange Zeit ausschließlich protestantisch. 1861 waren 140 Einwohner evangelisch-reformiert und vier waren Angehörige einer anderen christlichen Konfession. 1885 waren alle 157 Einwohner evangelisch. Erst im 20. Jahrhundert zogen die ersten katholischen Bewohner hinzu, so dass 1961 neben den 156 (= 90,70 %) evangelischen auch 13 (= 7,56 %) katholische Einwohner im Dorf lebten.<ref name="lagis" />
Historische Erwerbstätigkeit
| • 1961: | Erwerbspersonen: 78 Land- und Forstwirtschaft, 16 Produzierendes Gewerbe, 6 Handel und Verkehr, 4 Dienstleistungen und Sonstiges.<ref name="lagis" /> |
Politik
Für Rodemann besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Rodemann) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung. Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern.<ref name="HS" /> Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat Rodemann 67,62 %. Alle Kandidaten gehörten der „Freien Wählergemeinschaft Rodemann“ an.<ref>Ortsbeiratswahl Rodemann. In: Votemanager. Kommunales Gebietsrechenzentrum, abgerufen im April 2023.</ref> Der Ortsbeirat wählte Dirk Mentel zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Rodemann. In: Rathausinformationssystem. Stadt Homberg (Efze), abgerufen im April 2023.</ref>
Einzelnachweise
<references> <ref name="lagis">Rodemann, Schwalm-Eder-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 23. Februar 2012). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="Z2011E"> Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 34 und 90, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020. </ref> </references>
Literatur
- Vorlage:HessBib
- Suche nach Rodemann (Homberg). In: Archivportal-D der Deutschen Digitalen Bibliothek
Weblinks
- Rodemann. In: Webauftritt. Stadt Homberg (Efze)
- Rodemann, Schwalm-Eder-Kreis. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
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