Uwu Lena
Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found Uwu Lena ist eine achtköpfige deutsche Popmusikgruppe. Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 nahm sie unter dem Titel Schland o Schland eine Coverversion des von Lena Meyer-Landrut gesungenen Eurovision-Song-Contest-Siegerliedes Satellite von Julie Frost und John Gordon auf und landete damit infolge eines großen Hypes in Deutschland einen Charterfolg.<ref name="MC">"Schland" schafft es unter die besten Vier Pressemitteilung von Media Control. 29. Juni 2010.</ref>
Geschichte
Der Name der Gruppe „Uwu Lena“ ist ein Paragramm oder aber ein Kofferwort, gebildet aus den Worten Uwe Seeler, Vuvuzela und Lena.<ref>Michael Müller: Vuvuzela, Uwe Seeler, Uwu Lena. In: FAZ.NET. 16. Juni 2010.</ref><ref> Uwu Lena: „Schland o Schland“: WM-Hit aus dem Internet (mit Video), rp-online.de, 17. Juni 2010.</ref> Die Gruppe setzt sich vorwiegend aus Münsteraner Studenten zusammen. Neben Christian Landgraf, dem Textautor von Schland o Schland und Medizinstudenten,<ref>Schland-o-Schland-Sänger Christian Landgraf: Von den Charts zurück in die Kardiologie, Westfälische Nachrichten, 15. Juli 2015.</ref> gehören dazu der Fotograf Timo Bühring,<ref>PrePixel Fotografie Timo Bühring In: Website von PrePixel Fotografie Timo Bühring. 22. Juni 2011.</ref> Nikolai Gaschütz, Sören Glück, Johannes Jötten, Robert Krotoszynski, Matthias Landgraf und Moritz Schefers.<ref>Studentenjux wird zur WM-Hymne In: wdr.de. 15. Juni 2010.</ref><ref>John Puthenpurackal, Eva de Lubomirz: Stürzen sie die echte Lena von der Chartspitze? In: bild.de. 20. Juni 2010.</ref><ref name="ntv">Volker Probst: Von Null auf Eins "Schland o Schland". In: n-tv.de. 16. Juni 2010.</ref> Bereits vor der Entstehung von Schland o Schland machten sie oft zusammen Musik, jedoch ohne damit kommerzielle Absichten zu verfolgen.<ref>Oliver Koch: Ein Lied geht um die Welt In: Münstersche Zeitung. 15. Juni 2010.</ref> Die Veröffentlichung des Liedes kurz vor der WM sei nach Aussagen von Johannes Jötten Zufall gewesen, eigentlich sei das Lied nur als Spaß für Freunde und Bekannte gedacht gewesen.<ref name="ntv" /> Nach der Veröffentlichung von Schland o Schland bei Universal Music trat Uwu Lena bei einigen Veranstaltungen und Fernsehsendungen auf, unter anderem am 17. Juni 2010 als Überraschungsgast auf dem JuWi-Fest<ref>Uwu Lena vor heimischem Publikum. Westfälische Nachrichten vom 16. Juni 2010.</ref><ref>BBV: Feiern im Fahnenmeer. In: bbv-net.de. 18. Juni 2010, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 4. Februar 2022. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> in ihrer Heimatstadt Münster und am 20. Juni 2010 im ZDF-Fernsehgarten.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WM-Hymne «Schland O Schland» jetzt auch live. ( vom 20. Juni 2010 im Internet Archive) dpa-Meldung vom 17. Juni 2010.</ref><ref name="MuenZ186" /><ref>Rückblick: ZDF-Fernsehgarten vom 20. Juni 2010 bei ZDF.de (abgerufen am 23. Juni 2010)</ref>
Entstehung von Schland o Schland
Nach Angaben der Band hatte Christian Landgraf die Idee für ein Lied mit der Titelzeile „Schland o Schland“ auf der Melodie von Satellite am Tag nach Lena Meyer-Landruts Sieg mit diesem Titel beim Eurovision Song Contest 2010.<ref name="ntv" /> Daraus entstand innerhalb von zwei Tagen ein Liedtext, geschrieben von Landgraf, der sich um die deutsche Fußballnationalmannschaft und deren Teilnahme an der WM 2006, der EM 2008 und der WM 2010 dreht.<ref name="Tagblatt">Acht im Schland-Fieber – "Uwu Lena": Studenten aus Münster und Kiel singen eigene WM-Hymne In: Schwäbisches Tagblatt. 17. Juni 2010.</ref><ref>Liedtext: Schland o Schland (Christian Landgraf)</ref> Das Lied besteht aus drei deutschsprachigen Strophen sowie Refrain und vier englischsprachigen Zeilen am Ende, die laut Landgraf eine „Hommage an den Original-Song“ seien.<ref name="Tagblatt" />
Das aus „Deutschland“ abgeleitete Kunstwort „Schland“ fand erstmals während der begleitenden Berichterstattung über die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Stefan Raabs Show TV total mediale Beachtung.<ref>Detlef Gürtler: Schland Im: Blog Wortistik auf blogs.taz.de. 16. Juni 2010.</ref> Seit dem 18. November 2005 ist es als Wortmarke geschützt, die Rechte daran hält Raabs Produktionsfirma Raab TV GmbH,<ref>Eintrag bei Deutsches Patent- und Markenamt (abgerufen am 18. Juni 2010)</ref> an der die Dachorganisation Brainpool seit 2008 zu 50 Prozent beteiligt ist. Die Raab TV GmbH vertreibt verschiedene mit dem Markennamen „Schland“ versehene Merchandisingprodukte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schland: Fünf Antworten eines Fanschal-Verkäufers ( vom 16. April 2016 im Internet Archive) In: fudder.de. 14. Mai 2010.</ref>
Produktion und Veröffentlichung im Internet
Die Produktion des Liedes fand kurze Zeit nach Fertigstellung des Textes statt und nahm eine Woche in Anspruch.<ref name="MuenZ116">Tobias Weckenbrock: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lena-Coversong aus Münster erobert Fußball-Deutschland. ( vom 22. Mai 2013 im Internet Archive) In: Münstersche Zeitung. 11. Juni 2010.</ref> Der Leadgesang von Nikolai Gaschütz wurde in Kiel aufgenommen, weitere Aufnahmen und das Mastering fanden in Münster statt.<ref name="westf">Günter Benning: Schland-Poeten aus Münster erobern mit ihrer WM-Hymne die Hauptstadt In: Westfälische Nachrichten. 17. Juni 2010.</ref> Das Musikvideo zum Lied wurde unter Schefers' Regie in Zusammenarbeit mit Timo Bühring am Abend des 9. Juni 2010 im Südpark von Münster aufgezeichnet. Einen Tag später erfolgte die Veröffentlichung auf dem Videoportal YouTube.<ref name="MuenZ116" /><ref>Nina Jauker: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"Satellite"-Parodie wird zum WM-Hit ( vom 16. Juni 2010 im Internet Archive) In: FTD.de. 15. Juni 2010.</ref> Protagonist des Videos ist Christian Landgraf, er ist in einer Lena Meyer-Landrut nachahmenden Verkleidung zu sehen und trägt ein schwarzes Minikleid und eine Langhaarperücke. Neben Landgraf treten weitere Mitglieder von Uwu Lena sowie einige Statisten in fußballfantypischer Kostümierung auf. Gaschütz, der Leadsänger des Liedes, war an der Videoaufzeichnung nicht beteiligt.<ref name="westf" />
Produktionsqualität und Zielausrichtung des Musikvideos riefen bald den Argwohn der Fachwelt hervor und führten zu Spekulationen über Urheberschaft und tatsächliche Hintergründe, was sich jedoch auch aus der gut dokumentierten Entstehungsgeschichte erklären lässt. Einige Mitglieder von Uwu Lena beschäftigen sich nebenberuflich mit Videos und Musik<ref name="tagesthemen" /> und können auf teils mehrjährige Produktionserfahrung verweisen. Moritz Schefers als Verantwortlicher für Kamera und Regie des Musikvideos zu Schland o Schland und Studierender der Kommunikationswissenschaft betreibt gemeinsam mit Johannes Jötten, der bei Uwu Lena nur als Backgroundsänger firmiert, ein kleines Studio für Multimediaproduktionen auch für kommerzielle Aufträge. Schon zur WM 2006 hatte Jötten, der unter anderem Workshops für Hip-Hop-Videoproduktionen anbietet, Oliver Pochers damaligen WM-Song Schwarz und Weiß in Blau und Gelb umgedichtet und diesen mit seinen Mitspielern beim heimatlichen Gimbter Fußballverein<ref>Blau und gelb sind die Farben des Gemeindewappens von Gimbte und auch die des Fußballvereins SC Blau-Gelb Gimbte e. V.</ref> im Tonstudio aufgenommen sowie in Kleinauflage als CD produziert.<ref>Claudia Ix: Ex-Gimbter landet Riesenhit In: Ruhr Nachrichten. 18. Juni 2010.</ref>
Urheberrechtliche Auseinandersetzung
Am 11. Juni 2010 untersagte der Musikverlag EMI Music Publishing, der die Verwertungsrechte an der Komposition Satellite hält, per Telefonat die weitere Verbreitung des Videos, da die Veröffentlichung einer Coverversion mit neuem Text in der Regel genehmigungspflichtig ist. Daraufhin wurde das Video von Uwu Lena selbst bei YouTube gelöscht.<ref>Yannick Schiep, Lars Wienand: "Schland"-Schlamassel: Lena-Cover fordert Musikindustrie heraus. In: Rhein-Zeitung. 15. Juni 2010.</ref> Die Löschung und das Verbot der weiteren Verbreitung des Videos trugen jedoch vor dem Hintergrund der unverzüglich informierten Münsteraner Lokalpresse – welche die Meldungen auch stante pede an dpa weiterleitete – eher dazu bei, die Aufmerksamkeit weiter zu steigern. Dieses Phänomen wird allgemein als Streisand-Effekt bezeichnet:<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> Andere Nutzer von YouTube luden das Video erneut bei dem Videoportal hoch, sodass sich die Zahl der Betrachter exponentiell steigerte. Die unter der Domain www.schlandrut.de angelegte Webseite der Musikgruppe wurde nach der Löschaufforderung von EMI ebenfalls kurzzeitig vom Netz genommen, später jedoch ohne das Video wieder online gestellt.<ref name="Westf116">Anke Beimdiek: „Schland o Schland“ wieder online – aber ohne Video. In: Westfälische Nachrichten. 11. Juni 2010.</ref>
Kommerzielle Veröffentlichung
Kurze Zeit nach der Veröffentlichung des Videos auf YouTube berieten die Rechteinhaber von Satellite EMI Music Publishing, Universal Music Deutschland und Brainpool um Stefan Raab ihr weiteres Vorgehen.<ref>K. Riehl: "Wir tröten gerne" In: sueddeutsche.de. 18. Juni 2010.</ref> Schließlich einigte man sich darauf, eine kommerzielle Veröffentlichung anzustreben, und so nahmen Universal Music und die Raab TV GmbH Uwu Lena unter Vertrag.<ref>Tobias Weckenbrock: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />"Schland o Schland" erhält Plattenvertrag bei Universal. ( vom 19. Juni 2010 im Internet Archive) In: Ruhr Nachrichten. 15. Juni 2010.</ref> Die Veröffentlichung der Single des Liedes erfolgte am 16. Juni 2010 als Download<ref>iTunes-Verfügbarkeit seit 16. Juni 2010</ref> und am 22. Juni 2010 als CD-Single.<ref>Informationen zur Veröffentlichung bei Musicline.</ref> Am 18. Juni 2010 erreichte das Lied den ersten Platz der deutschen iTunes-Store-Charts.<ref name="MuenZ186">Simon Schnepper: Erster Live-Gig begeistert In: Münstersche Zeitung. 18. Juni 2010.</ref> In den deutschen Singlecharts erreichte Schland o Schland Platz vier.<ref name="MC" /> Nach dem Einverständnis der Urheber von „Satellite“ und Stefan Raabs für die Verwendung des Wortes „Schland“ taten sich die acht Münsteraner Jungs mit einem Management Team aus der Medienbranche zusammen, bestehend aus Ulf-Gunnar Switalski und Michael „Mike“ Schmitz.<ref>purebeats.de</ref>
Zweite Single „In der Diskothek“
Am 5. November 2010<ref>Amazon: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.</ref> erschien die Single „In der Diskothek“.<ref>YouTube: Video „In der Diskothek“</ref>
Für das Video konnten die acht Münsteraner den ebenfalls aus Münster stammenden Jazz-Musiker und Fernseh-Moderator Götz Alsmann gewinnen. Für das Mastering der Single zeigte sich Sascha „Busy“ Bühren<ref>truebusyness.com</ref> verantwortlich, welcher auch schon Lenas Grand-Prix-Gewinner Song „Satellite“ gemastert hatte, ebenso wie die mehrfachen Platin-Alben von Peter Fox, Silbermond und Unheilig.
„Lautverschiebung“
Unter dem Bandnamen Lautverschiebung bewarb sich Christian Landgraf zusammen mit sieben weiteren Musikern mit dem Titel Magic bei Unser Song für Dänemark, dem Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2014.<ref>Westfälische Nachrichten: „Uwu Lena“-Erben beim Song-Contest? – Münsterische Band will nach Kopenhagen (online), Münsterischer Anzeiger, Münster, Sandra Peter, 31. Januar 2014.</ref><ref>Jennifer Wirschky: Unser Song für Dänemark: Drei Bands aus Münster wollen zum Eurovision Song Contest. In: muensterschezeitung.de. 31. Januar 2014, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 4. Februar 2022. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Rezeption
Die ersten Presseberichte über das bei YouTube veröffentlichte Schland o Schland gab es am 11. Juni 2010 in den Web-Portalen Münsteraner Tageszeitungen.<ref name="MuenZ116" /> Zu diesem Zeitpunkt nahmen die Berichte auch darauf Bezug, dass die Rechteinhaber des Originalsongs die Löschung der Coverversion gefordert hatten.<ref name="Westf116" /> Im Zuge der Popularisierung des Liedes berichteten zahlreiche Medien, die Nachrichtenagentur dpa griff das Thema am 14. Juni 2010 auf.<ref>Die Meldung erschien beispielsweise bei N24 Online: Lena-Song zur WM umgedichtet: «Schland O Schland» 14. Juni 2010.</ref> Nach der Ankündigung der kommerziellen Single gab es am 15. Juni 2010 Berichte über den Song und die rechtlichen Probleme im ZDF-Morgenmagazin<ref>Video Morgenmagazin: Begeisterung im Netz – Gauck und WM (15. Juni 2010, ab ca. 2:28 min) in der ZDFmediathekVorlage:Abrufdatum (offline)</ref><ref>Plattenvertrag für WM-Ohrwurm aus dem Internet. In: heute.de. 15. Juni 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Mai 2011; abgerufen am 4. Februar 2022.</ref> und der Lokalzeit<ref>Studis kreieren WM-Hit Bericht von Rolf Heutmann in der Lokalzeit Münsterland des WDR-Fernsehen vom 15. Juni 2010.</ref> des WDR-Fernsehens. Die Boulevard-Magazine Brisant<ref>Bericht im ARD-Boulevard-Magazin „Brisant“. In: mdr.de. 16. Juni 2010, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 4. Februar 2022. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> und taff<ref>Bericht in taff auf Pro7. 16. Juni 2010.</ref> behandelten das Thema in den Sendungen vom 16. Juni 2010. Am selben Tag berichtete der Schlusslicht-Beitrag der Tagesthemen über das Lied und vermutete, dass Uwu Lena die „heimlichen Stars der WM“ werden könnten.<ref name="tagesthemen">Christian Feld: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Schlusslicht – Mit "Schland o Schland" die heimlichen Stars der WM ( vom 18. Juni 2010 im Internet Archive) (Video: 1:45 min) In: Tagesthemen. 16. Juni 2010.</ref>
Zeit Online bezeichnete in ihren WM kurz notiert-Meldungen das Lied als neue „WM-Hymne“.<ref>Studentischer Scherz-Song sorgt für Furore in WM kurz notiert bei Zeit Online. 17. Juni 2010.</ref> RP Online stellte die lustigsten WM-Songs aus dem Netz vor und meinte, Schland o Schland wäre „schon jetzt der Klassiker unter den Internet-WM-Hits“.<ref>Das sind die lustigsten WM-Songs aus dem Netz In: RP Online. 17. Juni 2010.</ref> Quotenmeter.de kanzelte das Lied als „einen billigen Karnevalssong, der nur mit mindestens 2 Promille zu ertragen ist“, ab.<ref>Glenn Riedmeier: Von ‚Waka Waka‘ bis ‚Schland o Schland‘ auf Quotenmeter.de vom 20. Juni 2010.</ref>
Vereinzelt gab es Äußerungen, die im weit überwiegenden Teil der Publikationen dargestellte Entstehungsgeschichte von Schland o Schland könne nicht den Tatsachen entsprechen und diene nur der Erzeugung eines möglichst großen, verkaufsfördernden Hypes.
Weblinks
Einzelnachweise
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