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Soziale Kognition

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Soziale Kognition ist in der Sozialpsychologie eine Kognition, insoweit sie von Individuen derselben Art beeinflusst wird. Manche Forscher schränken die Definition auf Informationen ein, die sich auf die sozialen Beziehungen des Individuums beziehen. Bei Menschen gehören die Versuche, sich möglichst genaues Wissen über seine Umwelt zu verschaffen, neben einer konsistenten Ich-Identität und einem akzeptablen Selbstwertgefühl, zu den grundlegendsten Motiven des Verhaltens.

Zu den Teilgebieten der sozialen Kognition gehören unter anderem

Weitere Teilgebiete der sozialen Kognition sind Empathie, Mentalisierung, Moralität<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Soziale Kognition, moralisches Denken und Gehirn (Memento des Vorlage:IconExternal vom 10. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uni-giessen.de, ein Forschungsschwerpunkt der Kognitionspsychologie an der Universität Gießen, abgerufen am 5. August 2014</ref> und Theory of Mind.

In den allermeisten Fällen ist dem Individuum der soziale Einfluss auf seine Kognitionen nicht bewusst. Ein typisches Beispiel ist die Bildung von Schemata und Stereotypen, die das normale, „automatische“ Funktionieren in alltäglichen Situation ermöglichen. Den Gegensatz hierzu bildet das „kontrollierte“ Denken, welches bewusst, absichtlich und aufwendig erfolgt.<ref name="KontrolliertesDenken">E. Aronson, T. D. Wilson, R. M. Akert: Sozialpsychologie. 8. Auflage. Pearson Deutschland GmbH, München, 2014, ISBN 978-3-86894-217-0, S. 84.</ref>

Auch Randbereiche wie die soziale Kognition bei Tieren<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Soziale Kognition in Tieren (Memento des Vorlage:IconExternal vom 11. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.socialbehavior.uzh.ch, Thesenpapier von Grit Hein und Tania Singer an der Universität Zürich, abgerufen am 5. August 2014.</ref> sowie deren Stellenwert für die KI-Forschung<ref>Neurowissenschaftlerin: KI muss „soziale Kognition“ lernen, Neurowissenschaftlerin Rebecca Saxe vom MIT Center for Minds, Brains and Machines, abgerufen am 5. August 2014</ref> werden zunehmend untersucht.

Literatur

  • S. Fiske & S. E. Taylor: Social Cognition. McGraw-Hill, New York 1991. ISBN 0-07-340552-3
  • Strack, F.: Social Cognition: Sozialpsychologie innerhalb des Paradigmas der Informationsverarbeitung. Psychologische Rundschau, 1988, Band 39, S. 72–82

Weblinks

Belege

<references />