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Richard Davidson (Psychologe)

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Datei:R.J. Davidson w Dharamsala.jpg
Richard Davidson (rechts)

Richard J. Davidson (* 12. Dezember 1951) ist ein US-amerikanischer Psychologe und Hirnforscher.

Leben

Richard Davidson erwarb 1972 den Bachelor an der New York University und 1976 an der Harvard University den Ph.D. in Psychologie. Dort arbeitete er mit Daniel Goleman zusammen. Seit 1984 lehrt er an der University of Wisconsin–Madison. Dort gründete er das Center for Healthy Minds.<ref>Home. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 4. Juni 2023; abgerufen am 11. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Davidson ist ein enger Freund des 14. Dalai Lama und meditiert selbst regelmäßig.<ref>The 50 Most Influential Living Psychologists in the World. (PDF) The best schools, 2023, abgerufen am 9. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Werk

Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Zusammenhänge von Meditation und Veränderungen des Gehirns. Davidson führte umfangreiche Fallstudien an tagtäglich meditierenden tibetischen Mönchen durch und untersuchte die buddhistischen Traditionen der Achtsamkeit und Meditation als empirische Phänomene sowie als Techniken zur Erlangung inneren Friedens und spirituellen Wachstums. Bekannt ist er vor allem für seine EEG- und fMRI-Studien der Gehirne tibetischer Mönche während der Meditation. So belegte er beispielsweise 2008 bei tibetischen Mönchen größere Aktivitäten im linken Stirnhirnlappen, die gemessenen Gammawellen waren mehr als 30-mal stärker ausgeprägt als bei der Kontrollgruppe.<ref>Antoine Lutz, Richard Davidson et al.: Long-term meditators self-induce high-amplitude gamma synchrony during mental practice, published November 8, 2004</ref><ref>Meditation Gives Brain a Charge, Study Finds (washingtonpost.com). Abgerufen am 11. Januar 2026.</ref>

Nach Davidson impliziere die Plastizität des Gehirns, der Geist sei trainierbar, um positivere Gefühlszustände zu erreichen. Glück sei eine erlernbare Fähigkeit – wie Sport oder Musikspielen. Seine These, dass buddhistische Meditationspraktiken bei diesem Geisttraining hülfen, ist umstrittener.

Im Jahr 1992 wurde er zum Fellow der American Association for the Advancement of Science gewählt. Seit 2003 ist er Mitglied der American Academy of Arts and Sciences.<ref>Book of Members 1780–present, Chapter D. (PDF; 910 kB) In: amacad.org. American Academy of Arts and Sciences, abgerufen am 8. März 2018 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Schriften (Auswahl)

  • Ekman, Paul Ed, and Richard J. Davidson. The nature of emotion: Fundamental questions. Oxford University Press, 1994.
  • Lutz, A., Slagter, H. A., Dunne, J. D., & Davidson, R. J. (2008): Attention regulation and monitoring in meditation. Trends in cognitive sciences, 12(4), 163–169.

Weblinks

Commons: Richard Davidson – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Richard J. Davidson. Abgerufen am 11. Januar 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).

Einzelnachweise

<references />

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