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Maxine Hong Kingston

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 4. April 2026 um 13:47 Uhr durch imported>Eugénie Pellissier (Matthes & Seitz Berlin) (Veröffentlichungen und Auszeichnungen: Veröffentlichungen auf Deutsch + Organisation Preise und Auszeichnungen).
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Datei:Maxine Hong Kingston by David Shankbone.jpg
Maxine Hong Kingston in New York City im September 2006.

Maxine Hong Kingston (chinesisch: 湯婷婷, Tāng Tíng Tíng; * 27. Oktober 1940 in Stockton, Kalifornien) ist eine chinesisch-amerikanische Schriftstellerin und emeritierte Professorin (Literaturwissenschaftlerin) der University of California, Berkeley.

Leben

Kingston ist die Tochter chinesischer Einwanderer. Ihr Vater, Tom Hong, ein Gelehrter, kam 1924 in die USA und betrieb dort eine Wäscherei. Ihre Mutter, Ying Lan Hong, eine Hebamme, konnte ihrem Mann erst 1939 nach Amerika folgen und arbeitete dort als traditionelle chinesische Heilerin. Kingston ist das dritte von acht Kindern und das älteste der sechs, die in den Vereinigten Staaten geboren sind.<ref name="UNCP"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Maxine Hong Kingston (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Juni 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uncp.edu</ref>

Kingston studierte in Berkeley Englisch, erwarb 1962 ihren Bachelorgrad und arbeitete von 1965 an zunächst als Highschool-Lehrerin. 1967 ging sie nach Hawaii und begann dort zu schreiben. In den 1980er Jahren begann sie, an der UC Berkeley Schreiben zu lehren. Am 8. März 2003 wurde Kingston in Washington, D.C. während einer Demonstration gegen den Irak-Krieg verhaftet, weil sie eine Polizeiabsperrung durchbrochen hatte.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Maxine Hong Kingston (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Juni 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.uncp.edu; <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Alice Walker, Maxine Hong Kingston, and other Notable Women Arrested Protesting Against the War with Iraq (Memento des Vorlage:IconExternal vom 16. Juni 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.unitedforpeace.org</ref>

Kingston ist seit 1962 mit dem Schauspieler Earl Kingston verheiratet und hat mit ihm einen Sohn.<ref name="UNCP" /> Sie lebt in Oakland, Kalifornien.

Werk

Kingston ist eine bedeutende Autorin der chinesisch-amerikanischen Literatur. Im Mittelpunkt ihrer Arbeiten stehen meist die Erfahrungen chinesischer Einwanderer in den Vereinigten Staaten. Mit Werken wie The Woman Warrior, in denen sie sich mit Fragen der sexuellen und der ethnischen Identität auseinandersetzt, hat sie überdies Beiträge zum Feminismus geleistet. Charakteristisch für Kingstons Schreiben ist eine Synthese aus fiktionalen und nicht-fiktionalen Elementen, die als kreative Nonfiction beschrieben worden ist.<ref>“Perhapsing”: The use of Speculation in Creative Nonfiction; <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bruce Dobler’s Creative Nonfiction Compendium (Memento des Vorlage:IconExternal vom 1. März 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pitt.edu</ref> Sie wurde wiederholt mit bedeutenden Literaturpreisen geehrt.

Veröffentlichungen

  • No Name Woman. Essay. 1975.
  • The Woman Warrior: Memoirs of a Girlhood Among Ghosts. Autobiografie. 1976.
    • dt. Die Schwertkämpferin. Übers. Gisela Stege. Ullstein, Berlin 1982, ISBN 978-3-550-06354-1,
    • Neue Veröffentlichung: Die Schwertkämpferin. Übers. Gisela Stege. Matthes & Seitz Berlin, Berlin 2025, ISBN 978-3-7518-0945-0.
  • China Men. Roman. 1980.
    • dt. Die Söhne des Himmels. Übers. Gisela Stege. Ullstein, Berlin 1984, ISBN 978-3-550-06379-4.
  • Hawai'i One Summer. Essaysammlung. 1987.
  • Through the Black Curtain. 1987.
  • Tripmaster Monkey: His Fake Book. Roman. 1989.
  • To Be The Poet. 2002.
  • The Fifth Book of Peace. 2003.
  • als Herausgeberin: Veterans of War, Veterans of Peace. Anthologie. 2006.

Preise und Auszeichnungen (Auswahl)

Dokumentarfilm über Maxine Hong Kingston

  • Maxine Hong Kingston: Talking Story (1990)

Weblinks

Commons: Maxine Hong Kingston – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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