Zum Inhalt springen

Rhipsalis crispata

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 27. Juli 2023 um 15:36 Uhr durch imported>Succu (+Etymologie, Form).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

<templatestyles src="Vorlage:Taxobox/styles.css" />

Rhipsalis crispata
Datei:Rhipsalis Crispata.jpg

Rhipsalis crispata

Systematik
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Rhipsalideae
Gattung: Rhipsalis
Untergattung: Phyllarthrorhipsalis
Art: Rhipsalis crispata
Wissenschaftlicher Name
Rhipsalis crispata
(Haw.) Pfeiff.

Rhipsalis crispata ist eine Pflanzenart in der Gattung Rhipsalis aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton crispata stammt aus dem Lateinischen, bedeutet ‚gekräuselt‘ und verweist auf die wellige Form der Triebabschnitte der Art.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 56.</ref>

Beschreibung

Rhipsalis crispata wächst epiphytisch oder auf dem Erdboden mit zahlreichen hängenden Trieben von unbegrenztem Wachstum. Die blattartig flachen oder selten dreiflügeligen, länglichen hellgrünen Triebe sind elliptisch oder verkehrt eiförmig und meist an der Basis gestutzt. Sie sind 6 bis 10 Zentimeter lang und 2 bis 4 Zentimetern breit. Ihre Ränder sind gekerbt bis gelappt. Die sehr kleinen Areolen tragen keine Borsten.

Die radförmigen, cremeweißen Blüten erscheinen einzeln oder in Gruppen von zwei bis vier und erreichen einen Durchmesser von 1 bis 1,2 Zentimetern. Die kugelförmigen Früchte sind weiß.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Rhipsalis crispata ist in den brasilianischen Bundesstaaten Rio de Janeiro, Pernambuco und São Paulo in verschiedenen Waldtypen sowie in küstennahen Dünen verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Epiphyllum crispatum wurde 1830 durch Adrian Hardy Haworth veröffentlicht.<ref>Adrian Hardy Haworth: Twelfth Decade of New Succulent Plants. In: Philosophical Magazine, or Annals of Chemistry, Mathematics, Astronomy, Natural History and General Science. London 1830, Band 7, S. 111 (online).</ref> Curt Ludwig Georg Karl Pfeiffer stellte die Art 1836 in die Gattung Rhipsalis.<ref>Dr. Pfeiffer: Ueber die Gattungen Lepismium und Rhipsalis. In: Allgemeine Gartenzeitung. Band 4, Nummer 24, 1836, S. 186 (online).</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Hariota crispata <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Kuntze (1891) und Cereus crispatus <templatestyles src="Person/styles.css" />(Haw.) Pfeiff. ex K.Schum. (1898)

Rhipsalis crispata wurde in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN von 2002 als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. gefährdet, eingestuft. Nach der Überarbeitung der Liste 2013 wird die Art als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als stark gefährdet geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Taylor, N.P. & Zappi, D., 2010. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 571.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Rhipsalis crispata – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien