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Ammoniumchromat

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Strukturformel
<math>\mathrm{ \ \Biggl[}</math> Ammoniumion <math>\mathrm{ \ \!\ \Biggr]_2}</math>   <math>\mathrm{ \ \Biggl[}</math> Chromation <math>\mathrm{ \ \!\ \Biggr]}</math>
Allgemeines
Name Ammoniumchromat
Andere Namen

Ammoniummonochromat

Summenformel (NH4)2CrO4
Kurzbeschreibung

gelbeorange, geruchlose Kristalle<ref name="GESTIS"/>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 232-138-4
ECHA-InfoCard 100.029.217
PubChem 24595
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 152,07 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,8 g·cm−3<ref name="GESTIS"/>

Schmelzpunkt

185 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS"/>

Löslichkeit

gut in Wasser (340 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.240.768">Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 272​‐​314​‐​317​‐​334​‐​350i​‐​410
P: 201​‐​210​‐​273​‐​280​‐​303+361+353+315​‐​305+351+338+310<ref name="GESTIS"/>
MAK

Schweiz: 5 μg·m−3 (berechnet als Chrom)<ref>Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva): Grenzwerte – Aktuelle MAK- und BAT-Werte (Suche nach Chrom(VI)-Verbindungen)Vorlage:Abrufdatum</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Ammoniumchromat ist das Ammoniumsalz der Chromsäure mit der Summenformel (NH4)2CrO4.

Eigenschaften

Ammoniumchromat liegt in Form gelber, gut wasserlöslicher Kristalle vor, welche sich bei 185 °C explosionsartig zu Ammoniak, Stickstoff, Chrom(III)-oxid und Wasser zersetzen.<ref name="GESTIS"/> Des Weiteren kann Ammoniumchromat, aufgrund seiner oxidierenden Eigenschaften, auf gefährliche Weise mit Reduktionsmitteln oder brennbaren Stoffen reagieren. Wässrige Lösungen reagieren neutral.

Herstellung

Auflösung von Chrom(VI)-oxid in einer Ammoniaklösung:

<chem>CrO3 + NH3(aq) -> (NH4)2CrO4</chem>

Verwendung

Ammoniumchromat findet Verwendung bei der Herstellung von Eisen-Chromoxid-Katalysatoren.<ref>Patentanmeldung DE3819437A1: Verfahren zur Herstellung von Eisen-Chromoxidhaltigen Katalysatoren für die Hochtemperaturkonvertierung. Angemeldet am 8. Juni 1988, veröffentlicht am 14. Dezember 1989, Anmelder: BASF AG, Erfinder: Eberhard Ambach et al.</ref> Außerdem kann Ammoniumchromat zur Darstellung von Bleichromat dienen.

Sicherheitshinweise

Ammoniumchromat ist als krebserzeugend insbesondere bei Aufnahme über die Atemwege eingestuft.<ref name="GESTIS"/> Hautkontakt kann zu Sensibilisierung führen. Bei der Handhabung ist daher entsprechende Schutzkleidung zu tragen.

Gesetzliche Hinweise

Ammoniumchromat unterliegt der Chemikalienverbotsverordnung und dem Wasserhaushaltsgesetz. In industriellen Mengen unterliegt es außerdem der Störfallverordnung.

Ökotoxikologisch ist Ammoniumchromat als WGK 3 (stark wassergefährdend) eingestuft.<ref name="GESTIS"/>

Einzelnachweise

<references />