Ammoniumchromat
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| <math>\mathrm{ \ \Biggl[}</math> Ammoniumion <math>\mathrm{ \ \!\ \Biggr]_2}</math> <math>\mathrm{ \ \Biggl[}</math> Chromation <math>\mathrm{ \ \!\ \Biggr]}</math> | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Ammoniumchromat | |||||||||||||||
| Andere Namen |
Ammoniummonochromat | |||||||||||||||
| Summenformel | (NH4)2CrO4 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
gelbeorange, geruchlose Kristalle<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 152,07 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Dichte |
1,8 g·cm−3<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
185 °C (Zersetzung)<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
gut in Wasser (340 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="GESTIS"/> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| MAK |
Schweiz: 5 μg·m−3 (berechnet als Chrom)<ref>Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (Suva): Grenzwerte – Aktuelle MAK- und BAT-Werte (Suche nach Chrom(VI)-Verbindungen)Vorlage:Abrufdatum</ref> | |||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Ammoniumchromat ist das Ammoniumsalz der Chromsäure mit der Summenformel (NH4)2CrO4.
Eigenschaften
Ammoniumchromat liegt in Form gelber, gut wasserlöslicher Kristalle vor, welche sich bei 185 °C explosionsartig zu Ammoniak, Stickstoff, Chrom(III)-oxid und Wasser zersetzen.<ref name="GESTIS"/> Des Weiteren kann Ammoniumchromat, aufgrund seiner oxidierenden Eigenschaften, auf gefährliche Weise mit Reduktionsmitteln oder brennbaren Stoffen reagieren. Wässrige Lösungen reagieren neutral.
Herstellung
Auflösung von Chrom(VI)-oxid in einer Ammoniaklösung:
- <chem>CrO3 + NH3(aq) -> (NH4)2CrO4</chem>
Verwendung
Ammoniumchromat findet Verwendung bei der Herstellung von Eisen-Chromoxid-Katalysatoren.<ref>Patentanmeldung DE3819437A1: Verfahren zur Herstellung von Eisen-Chromoxidhaltigen Katalysatoren für die Hochtemperaturkonvertierung. Angemeldet am 8. Juni 1988, veröffentlicht am 14. Dezember 1989, Anmelder: BASF AG, Erfinder: Eberhard Ambach et al.</ref> Außerdem kann Ammoniumchromat zur Darstellung von Bleichromat dienen.
Sicherheitshinweise
Ammoniumchromat ist als krebserzeugend insbesondere bei Aufnahme über die Atemwege eingestuft.<ref name="GESTIS"/> Hautkontakt kann zu Sensibilisierung führen. Bei der Handhabung ist daher entsprechende Schutzkleidung zu tragen.
Gesetzliche Hinweise
Ammoniumchromat unterliegt der Chemikalienverbotsverordnung und dem Wasserhaushaltsgesetz. In industriellen Mengen unterliegt es außerdem der Störfallverordnung.
Ökotoxikologisch ist Ammoniumchromat als WGK 3 (stark wassergefährdend) eingestuft.<ref name="GESTIS"/>
Einzelnachweise
<references />
- Seiten mit Skriptfehlern
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Gehört zu einer als gefährlich eingestuften Stoffgruppe (CLP-Verordnung)
- Brandfördernder Stoff
- Ätzender Stoff
- Sensibilisierender Stoff
- Krebserzeugender Stoff
- Umweltgefährlicher Stoff (chronisch wassergefährdend)
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Ammoniumverbindung
- Chromat
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 47
- Beschränkter Stoff nach REACH-Anhang XVII, Eintrag 72