Ammoniumhexachlororuthenat
| Strukturformel | ||||||||||||||||
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| 2 Ammoniumion Strukturformel von Hexachloridoruthenat | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Ammoniumhexachlororuthenat | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | (NH4)2[RuCl6] | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
rotes kristallines Pulver<ref>Dale L. Perry, Sidney L. Phillips: Handbook of inorganic compounds.</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 349,87 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Ammoniumhexachlororuthenat ist das Ammoniumsalz der Hexachlororutheniumsäure.
Gewinnung und Darstellung
Ammoniumhexachlororuthenat kann durch hinzufügen einer stöchiometrischen Menge Ammoniumchlorid zu einer Lösung die durch Einleiten von Ruthenium(VIII)-oxid und Chlor in eine verdünnte Chlorwasserstofflösung gewonnen werden.<ref name="Georg Brauer">Georg Brauer (Hrsg.) u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band III, Ferdinand Enke, Stuttgart 1981, ISBN 3-432-87823-0, S. 1749.</ref><ref>Patent EP1950178B1: Verfahren zur Herstellung eines Pulvers aus Ammoniumhexachlororuthenat und Ruthenium sowie von Ammoniumhexachlororuthenat. Angemeldet am 28. Januar 2008, veröffentlicht am 1. September 2010, Anmelder: Nippon Mining Co, Erfinder: Hifumi Nagai, Yuji Kawano.</ref>
Eigenschaften
Ammoniumhexachlororuthenat bildet tiefdunkelrote Kristalle die hydrolyseempfindlich sind und die immer etwas Ammonium-pentachlorohydroxoruthenat(IV) (NH4)2[RuCl5(OH)] enthalten.<ref name="Georg Brauer" />
Verwendung
Ammoniumhexachlororuthenat ist ein Zwischenprodukt bei der Wiederaufbereitung und Gewinnung von Ruthenium. Dabei wird Ammoniumhexachlororuthenat aus einer rutheniumhaltigen Lösung gewonnen und das Metall aus dem schwerlöslichen Ammoniumhexachlororuthenat durch Kalzination und nach mehreren Verfahrensschritten durch Reduktion mit Wasserstoff hergestellt.<ref>Heraeus: technology report 02 (PDF; 4,2 MB)</ref>
Einzelnachweise
<references />
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- Giftiger Stoff bei Verschlucken
- Giftiger Stoff bei Hautkontakt
- Giftiger Stoff bei Einatmen
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Rutheniumverbindung
- Ammoniumverbindung
- Chloridokomplex