Zum Inhalt springen

Johannes Dalmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 15. August 2025 um 02:34 Uhr durch imported>InternetArchiveBot (InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Johannes Christian Wilhelm Dalmann (* 4. März 1823<ref>Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine, Architektenverein zu Berlin, Deutsche Gesellschaft für Bauwesen Deutsche Bauzeitung. Carl Beelitz, 1875, Band 9, S. 474.</ref> in Lübeck; † 2. August 1875<ref name="Ohlsdorf"/> in Wunsiedel) war Wasserbaudirektor in Hamburg.<ref name="Zeitblick">Jesper Soerensen: Nicht nur am Sandtorhafen. In: Zeitblick Nr. 31. 1. November 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 8. August 2014; abgerufen am 1. Juni 2010.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.hillac.de</ref>

Leben und Wirken

Datei:Grabmal Dalmann FriedhofOhlsdorf2.JPG
Grabmaltafel auf dem Ohlsdorfer Friedhof (AA 15)
Datei:AlthambGedächtnisfriedhof JohDalmann3.JPG
Sammelgrabmal Althamburgischer Gedächtnisfriedhof Ohlsdorf

Dalmann übernahm 1857 kommissarisch das Amt des Wasserbaudirektors von Hamburg von Heinrich Hübbe. 1864 wurde ihm das Amt endgültig übertragen. Hintergrund dieser Entscheidung war Dalmanns Positionierung um den Streit, ob der Hamburger Hafen als Dockhafen oder als offener Tidehafen erweitert werden sollte. Aufgrund seiner Untersuchungen zu den Strömungsverhältnissen der Elbe veröffentlichte er seine Untersuchung Ueber Stromcorrectionen im Fluthgebiet, welche als Argument für den Tidehafen sprach.<ref name="Zeitblick"/>

Als Wasserbaudirektor baute er dann selbst den offenen Tidehafen.<ref name="Ohlsdorf">Peter Schulze: Die prominenten Toten vom St.-Jacobi-Friedhof in Hamburg-Eilbek. In: Ohlsdorf – Zeitschrift für Trauerkultur. November 2009, abgerufen am 1. Juni 2010 (Nr. 107, IV, 2009).</ref> Dalmann erweiterte den Hafen entlang der Norderelbe, indem er ab 1866 an beiden Elbufern Schuppen und Kaianlagen errichtete. Dadurch wurden in Hamburg erstmals Dampfschiff und Eisenbahn an die Nordsee angebunden.<ref>Hansjörg Küster: Die Elbe: Landschaft und Geschichte. C. H. Beck, 2007, ISBN 978-3-406-56209-9, S. 241.</ref> 1872 fand auf dem von ihm errichteten Kaiserkai die erste Umladung vom Schiff auf die Bahn statt.<ref name="HafenH">Geschichte des Hamburger Hafens. In: hafen-hamburg.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. Juni 2010; abgerufen am 25. August 2024.</ref>

Dalmann wurde 1875 auf dem St.-Jacobi-Friedhof in Hamburg-Eilbek beerdigt.<ref group="A">Anschrift 1875: „Dallmann, Johannes, Wasserbaudirector, Schröderstiftstr. 23“, in: Hamburgisches Adressbuch bei Staatsbibliothek Hamburg</ref> 1960 wurde die Grabstätte auf den Friedhof Ohlsdorf nahe Nordteich und Stiller Weg (Planquadrat AA 15) verlegt, wobei von der ursprünglichen Grabanlage lediglich die bronzene Gedenktafel und die Löwenplastik umgesetzt wurden. Auf dem Ohlsdorfer Althamburgischen Gedächtnisfriedhof befindet sich darüber hinaus ein Ehrengrabmal für Dalmann (Grabplatte 35<ref name="Ohlsdorf"/>) zusammen mit seinem Vorgänger Heinrich Hübbe (1803–1871).<ref>Grabgeschichte mit Abbildungen bei Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof</ref>

Nach Dalmann ist der heutige Dalmannkai in der Hamburger Hafencity benannt.

Schriften

  • Ueber Stromcorrectionen im Fluthgebiet. Hamburg 1856.
  • Der Hafen von Hamburg-Altona, insbesondere die Anlage des Sandthor-Quais in Hamburg. Berlin 1868.

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Anmerkungen

<references group="A" />

Vorlage:Hinweisbaustein