Zum Inhalt springen

Jaunjelgava

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. November 2025 um 16:07 Uhr durch imported>ZweiteWurzelAus16 (geschütztes Leerzeichen hinzugefügt).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Jaunjelgava (dt. Friedrichstadt)
Wappen von Jaunjelgava
Jaunjelgava (Lettland)
Jaunjelgava (Lettland)
Einwohner Zahlenformat
Basisdaten
Staat: LettlandDatei:Flag of Latvia.svg Lettland
Verwaltungsbezirk: Bezirk Aizkraukle
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 37′ N, 25° 5′ O keine Zahl: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LVKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code_type:city 56° 37′ 3″ N, 25° 5′ 0″ O
 {{#coordinates:56,6175|25,083333333333|primary
dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Lettland/Region zu ISO-Code type=city
  }} 
Einwohner: Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV (Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“)
Fläche: 6,15 km²
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einwohner je km²
Höhe: 35 m
Stadtrecht: seit 1647
Webseite: www.jaunjelgava.lv
Datei:Daugava pie Jaunjelgavas.JPG
Düna bei Jaunjelgava

Jaunjelgava (deutsch: Friedrichstadt) ist eine Stadt in Lettland am linken Ufer der Daugava, sie liegt etwa 80 km südöstlich von Riga. Im Jahre [[:V zählte Jaunjelgava Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV Einwohner.<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl LV</ref>

Geschichte

Im 13. Jahrhundert befand sich hier eine Befestigung der Selen, die von Schwertbrüdern eingeebnet wurde. Um 1450 bildeten sich ein Landgut und eine Ansiedlung. 1590 verlieh Herzog Friedrich Kettler von Kurland und Semgallen der Stadt das Marktrecht.<ref name="Latvijas pilsētas 174">Art. Jaunjelgava. In: Astrīda Iltnere, Uldis Placēns (Red.): Latvijas pilsētas. Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 1999, S. 174–179, hier S. 174.</ref> Damals lebten etwa 60 Familien an dem Umschlagplatz für Handelswaren. 1621 wurde der Ort im Polnisch-Schwedischen Krieg verwüstet und 1646 auf Geheiß von Herzog Jakob Kettler als Friedrichstadt neu gegründet,<ref name="Latvijas pilsētas 174" /> der die Stadt nach seinem Vater benannte. 1710 wütete die „Große Pest“ und 1831 bzw. 1848 die Cholera. Außerdem gab es mehrere große Stadtbrände. Trotzdem wuchs die Stadt und war seit 1795 Kreisstadt im Gouvernement Kurland. Nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie RigaDünaburg 1861 verloren der Wasserweg auf der Düna und damit Friedrichstadt als Umschlagplatz an Bedeutung.<ref name="Latvijas pilsētas 174" />

2009 schlossen sich sechs umliegende Gemeinden mit der Stadt zum Bezirk Jaunjelgava (Jaunjelgavas novads) zusammen, der 2021 im neuen Bezirk Aizkraukle aufging.

Schtetl

Jaunjelgava war eines von vielen Schtetls, die einst im Ansiedlungsrayon existierten. Seine jüdische Gemeinde wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts gegründet. Im Jahr 1858 wurde die erste jüdische Schule in der Stadt eröffnet. Im Jahr 1897 waren 3800 der 5223 Einwohner Juden.<ref>Friedrichstadt Eintrag in der Jewish Encyclopedia (Engl.)</ref> Juden nannten die Stadt Naira.<ref>Pinkas_Hakehillot Gedenkbuch Jüdischer Gemeinden Lettlands und Estlands (englisch)</ref>

Sehenswürdigkeiten

  • Gebäude der Bezirksverwaltung von 1912
  • Katholische Heilig-Kreuz-Kirche, Holzbau von 1902
  • Orthodoxe Kirche der Verklärung Christi, erbaut von 1896 bis 1897

Literatur

  • Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3412068896 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
  • Art. Jaunjelgava. In: Astrīda Iltnere, Uldis Placēns (Red.): Latvijas pilsētas. Enciklopēdija. Preses Nams, Riga 1999, ISBN 9984-00-357-4, S. 174–179.

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein