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Lepismium cruciforme

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Lepismium cruciforme
Datei:Lepismium cruciforme var anceps.jpg

Lepismium cruciforme

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Rhipsalideae
Gattung: Lepismium
Art: Lepismium cruciforme
Wissenschaftlicher Name
Lepismium cruciforme
(Vell.) Miq.

Lepismium cruciforme ist eine Pflanzenart aus der Gattung Lepismium in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae).

Beschreibung

Lepismium cruciforme wächst epiphytisch oder lithophytisch mit halbaufrechten bis kriechenden Trieben, die etwas verzweigt sind. Die sehr variablen, oft purpurn überhauchten Triebsegmente sind linealisch bis lanzettlich, drei- bis fünfkantig, geflügelt oder flach. Sie sind bis 50 Zentimeter lang und 2 Zentimeter breit. Die Ränder sind auffallend gekerbt. In den Einkerbungen sitzen die Areolen, die mit Büscheln aus weißer Wolle besetzt sind. Dornen sind nur selten vorhanden.

Die cremefarbenen, gelben, rosafarben oder selten magentafarbenen Blüten erscheinen seitlich. Sie sind 1 bis 1,3 Zentimeter lang. Je Areole können 1 bis 5 Blüten ausgebildet werden. Die kugelförmigen, mehr oder weniger purpurroten Früchte weisen Durchmesser von bis 6 Millimeter auf.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung

Lepismium cruciforme ist im Nordosten bis Südwesten Brasiliens, in Paraguay und im Norden Argentiniens verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Cactus cruciformis erfolgte 1829 durch José Mariano da Conceição Vellozo.<ref>José Mariano da Conceição Velloso: Florae Fluminensis. 1829, S. 207 (online).</ref> Friedrich Anton Wilhelm Miquel stellte die Art 1838 in die Gattung Lepismium.<ref>F. A. Guil. Miquel: Plantarum cactearum, in Flora Fluminensi delineatarum, revisio. In: Bulletin des Sciences Physiques et Naturelles en Néerlande. 1838, S. 49 (online).</ref> 1994 wurde der Artname zur Bewahrung (Nomen conservandum) vorgeschlagen<ref>N. P. Taylor: (1101) Proposal to Conserve Cactus cruciformis Vell. (Cactaceae). In: Taxon. Band 43, Nummer 3, 1994, S. 469–470, Modul:JSTOR * Modul:JSTOR:170: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)</ref>, was 1999 durch den 14. Internationalen Botanischer Kongress in St. Louis bestätigt wurde. Weitere nomenklatorische Synonyme sind Hariota cruciformis <templatestyles src="Person/styles.css" />Kuntze (1891) und Rhipsalis cruciformis <templatestyles src="Person/styles.css" />(Vell.) A.Cast. (1925).

Lepismium cruciforme wird in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. nicht gefährdet, eingestuft.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2010. Eingestellt von: Taylor, N.P., 2002. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 351–352.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Lepismium cruciforme – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien