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Rothenburger Modell

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Datei:Martinshof diakoniewerk rothenburg-Medizinisches Versorgungszentrum.JPG
Medizinisches Versorgungszentrum am Martinshof Diakoniewerk Rothenburg

Das Rothenburger Modell ist eine gemeinschaftliche Konzeption zwischen der Stadt Rothenburg/Oberlausitz, dem Landkreis Görlitz, praktizierenden Ärzten und dem Martinshof Diakoniewerk Rothenburg, welches sich der medizinischen Versorgung im Landkreis Görlitz<ref>medizinischen Versorgung im Landkreis Görlitz. Sächsische Zeitung. Abgerufen am 26. Mai 2010.</ref> als strukturschwacher Region widmet.

Idee

Das Rothenburger Modell stellt eine Synergie zwischen Interessen junger Mediziner und Angeboten der Region und Stadt Rothenburg in der Oberlausitz dar. Dabei steht eine integrierte Kooperation zwischen dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, der Stadt Rothenburg, dem Martinshof Diakoniewerk Rothenburg sowie weiteren Partner im Vordergrund.<ref>Details zum Rothenburger Modells. "Die Welt". Abgerufen am 26. Mai 2010</ref> Kern des Modells ist das „4+1-Modell“, bei welchem Mediziner in vollem Umfang übertariflich bezahlt werden, aber nur an vier Tagen pro Woche praktizieren. Der fünfte Tag in jeder Woche wird zur Erarbeitung einer Promotion an der Universitätsklinik Dresden freigestellt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Rothenburger Modell (Memento des Vorlage:IconExternal vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.lr-online.de. Lausitzer Rundschau. Abgerufen am 26. Mai 2010</ref>

Die Kooperation mit der Stadt Rothenburg sowie Ärzten und Institutionen vor Ort offeriert ein Angebot, welches es jungen Medizinern mit abgeschlossener Facharztausbildung ermöglicht, die allgemeinärztliche Versorgung in einer strukturschwachen Region sicherzustellen und gleichzeitig wissenschaftlich zu arbeiten. Das Rothenburger Modell wurde durch den Unternehmensberater Andre Henschke erarbeitet.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.slaek.deRothenburger Modell (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot (PDF; 51 kB). "Sächsische Landesärztekammer". Abgerufen am 26. Mai 2010</ref>

Resonanz

Das Rothenburger Modell wurde nach seiner Vorstellung mit dem Innovationspreis Deutschland – Land der Ideen durch den Bundespräsidenten Horst Köhler prämiert.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Preisverleihung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 25. Juli 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.landderideen.de. "Deutschland Land der Ideen". Abgerufen am 26. Mai 2010</ref> Das Rothenburger Modell ist als Partnerprojekt Teil des Carus-Consilliums, welches durch das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus initiiert wurde.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.carusconsilium.deRothenburger Modell als Partnerprojekt beim CCS (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot. "Carus Consilium Sachsen". Abgerufen am 26. Mai 2010.</ref> Das Rothenburger Modell wird als Referenzmodell einer Kooperation zwischen öffentlichen und privaten Interessenträgern angesehen. Es ist ein Beispiel für einen Weg zur medizinischen Versorgung strukturschwacher Regionen.<ref>Rothenburger Modell als Referenz für andere Regionen (PDF; 218 kB). "Stadt Erlangen". Abgerufen am 26. Mai 2010</ref>

Siehe auch

Einzelnachweise

<references />

Weblinks