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Hartmut Holzwarth

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Datei:Hartmut Holzwarth auf der Demonstration für Demokratie und Menschenrechte in Winnenden.jpg
Hartmut Holzwarth im Februar 2024 auf der Demonstration für Demokratie und Vielfalt in Winnenden

Hartmut Holzwarth (* 4. März 1969 in Gaildorf) ist ein deutscher Kommunalpolitiker (CDU). Seit 2010 ist er Oberbürgermeister von Winnenden. Zuvor war er von 1998 bis 2010 Bürgermeister von Creglingen.

Werdegang

Holzwarth wuchs in Weissach im Tal auf. Er studierte 1990 bis 1993 an der Fachhochschule Kehl und an der University of Hull und erwarb Abschlüsse als Diplom-Verwaltungswirt (FH) und Master of Arts in Politics. Anschließend war er 1993 bis 1994 an der FH Kehl und 1994 bis 1998 im baden-württembergischen Wissenschaftsministerium in Stuttgart im internationalen Referat und in der Zentralstelle tätig.<ref>@1@2Vorlage:Toter Link/www.fnweb.deFränkische Nachrichten, 26. November 2009, S. 25 (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>

1998 wurde er mit 53,1 Prozent zum Bürgermeister der Stadt Creglingen gewählt. 2006 wurde er mit 97,8 Prozent wiedergewählt.

1999, 2004 und 2009 wurde er in den Kreistag des Main-Tauber-Kreis (CDU-Fraktion) gewählt.

2009 bewarb Holzwarth sich um das Amt des Oberbürgermeisters der Großen Kreisstadt Winnenden. Er gewann die Wahl am 31. Januar 2010 mit 72,9 Prozent der Stimmen im ersten Wahlgang und ist dort seit 1. April 2010 als Oberbürgermeister tätig.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Wahlportal der Waiblinger Kreiszeitung (Memento des Vorlage:IconExternal vom 17. März 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/wahlen.zvw.de</ref>

Bei der Oberbürgermeisterwahl in Winnenden am 21. Januar 2018 bewarb er sich als einziger Kandidat und erhielt 91,4 Prozent der Stimmen.<ref>Hartmut Holzwarth bleibt Oberbürgermeister von Winnenden. Süddeutsche Zeitung, 21. Januar 2018, abgerufen am 26. August 2020.</ref> Bei der Oberbürgermeisterwahl am 25. Januar 2026 wurde er bei einem Gegenkandidaten mit 67,4 Prozent der Stimmen für eine dritte Amtszeit wiedergewählt.<ref>OB-Wahl 2026 in Winnenden. In: zvw.de. 25. Januar 2026, abgerufen am 25. Januar 2026.</ref>

Bei den Kommunalwahlen 2014, 2019 und 2024 wurde er in den Kreistag des Rems-Murr-Kreises auf der Liste der CDU gewählt; 2024 wurde er ebenfalls in die Regionalversammlung des Verbands Region Stuttgart gewählt.

2020 brachte sich Holzwarth ebenfalls als OB-Kandidat in Stuttgart ins Gespräch.<ref>https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ob-wahl-in-stuttgart-das-sagt-hartmut-holzwarth-zu-seinen-stuttgart-ambitionen.70a057b3-e108-4a49-a662-5a43caf4b7cb.html Das sagt Hartmut Holzwarth zu seinen Ambitionen</ref> Er unterlag CDU-intern aber letztlich dem Backnanger Oberbürgermeister Frank Nopper, der die die Wahl schließlich auch gewann und Nachfolger von Fritz Kuhn (Grüne) als Stuttgarter Oberbürgermeister wurde.

Holzwarth ist Vorsitzender des Aufsichtsrats der Stadtwerke Winnenden GmbH, der Fernwärme Winnenden GmbH & Co. KG, der Gasnetz Winnenden GmbH und der Stromnetz Winnenden GmbH. Weiter ist er Mitglied des Aufsichtsrats der Rems-Murr-Kliniken gGmbH, Vorsitzender des Ortsvereins Winnenden des Deutschen Roten Kreuzes und Vorsitzender des Bezirksvorstands Nord-Württemberg der Deutschen Kriegsgräberfürsorge mit Sitz in Stuttgart.

Holzwarth ist verheiratet und hat drei Kinder.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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