Tacinga inamoena
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| Tacinga inamoena | ||||||||||||
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| Datei:Tacinga inamoena SSZ.jpg
Tacinga inamoena | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Tacinga inamoena | ||||||||||||
| (K.Schum.) N.P.Taylor & Stuppy |
Tacinga inamoena ist eine Pflanzenart aus der Gattung Tacinga in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton inamoena stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‚nicht schön‘.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 116.</ref> Portugiesische Trivialnamen sind „Quipá“, „Guíbá“, „Palmatória“, „Palmatória Miuda“, „Iviro“, „Gogóia“ und „Palma de Ovelha“.
Beschreibung
Tacinga inamoena wächst strauchig, kriechend, ist reich verzweigt und erreicht Wuchshöhen von bis 50 Zentimetern und Durchmesser von 3,5 Metern. Die Triebe sind in hellgrüne bis graugrüne, kreisrunde bis verkehrt eiförmige oder längliche Segmente gegliedert, die meist deutlich abgeflacht sind. Die Segmente sind bis 16 Zentimeter lang, 9 Zentimeter breit und bis 3,5 Zentimeter dick. Ihre Oberfläche ist manchmal leicht gehöckert. Die kleine, grauen bis gelben Areolen sind mit sehr kleinen, eingesenkten Glochiden besetzt. Dornen sind nicht vorhanden.
Die roten oder orangen, weitgeöffneten Blüten sind bis 5,5 Zentimeter lang und erreichen Durchmesser von 4 Zentimeter. Ihre Blütenhüllblätter sind ausgebreitet, das Perikarpell kugelförmig. Die kugelförmigen Früchte werden dunkelbraun, gelb oder orange und sind mit wenigen Glochiden besetzt. Sie sind bis 4 Zentimeter lang und enthalten viele Samen.
Verbreitung, Systematik und Gefährdung
Tacinga inamoena ist im Osten Brasiliens auf Felsen oder steinigen Untergrund in der Caatinga- und Campo-Rupestre-Vegetation in Höhenlagen von 100 bis 1550 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung als Opuntia inamoena erfolgte 1890 durch Karl Moritz Schumann.<ref>Carl Friedrich Philipp von Martius: Flora Brasiliensis. Band 4, Teil 2, 1890, S. 306 (online).</ref> Nigel Paul Taylor und Wolfgang Hermann Stuppy stellten die Art 2002 in die Gattung Tacinga.<ref>D. Hunt, N. Taylor (Hrsg.): Studies in the Opuntioideae (Cactaceae). Succulent Plant Research, Band 6, 2002, S. 119.</ref> Ein weiteres nomenklatorisches Synonym ist Platyopuntia inamoena <templatestyles src="Person/styles.css" />(K.Schum.) F.Ritter (1979).
Die Unterart Tacinga inamoena subsp. subcylindrica <templatestyles src="Person/styles.css" />M.Machado & N.P.Taylor wurde 2011 in den Rang einer Art erhoben (Tacinga subcylindrica <templatestyles src="Person/styles.css" />(M.Machado & N.P.Taylor) M.Machado & N.P.Taylor).<ref>Marcelo O. T. Menezes, Nigel P. Taylor, Marlon C. Machado, Paulo J. A. Coelho, Diva Correia: Diversity and distribution of Cactaceae in Ceará state, northeastern Brazil. In Bradleya. Band 29, 2011, S. 23 (doi:10.25223/brad.n29.2011.a3).</ref>
Tacinga inamoena wird in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. nicht gefährdet, eingestuft.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2010. Eingestellt von: Taylor, N.P., 2002. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Nachweise
Literatur
- Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 614.
Einzelnachweise
<references />