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Tobias Scherbarth

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Datei:20150726 1716 DM Leichtathletik Männer Stabhochsprung 1424 (cropped).jpg
Scherbarth bei der DM 2015

Tobias Scherbarth (* 17. August 1985 in Leipzig) ist ein ehemaliger deutscher Stabhochspringer.

Berufsweg

Scherbarth studierte an der Deutschen Sporthochschule Köln<ref>Homepage der Deutschen Sporthochschule Köln: Bekannte Studierende und Alumni der Deutschen Sporthochschule Köln</ref> und hat neben dem Diplom als Sportwissenschaftler auch einen Master in Sport-Management.<ref name="l.de-2018-09-06" /> Scherbarth will beruflich als Trainer, Manager oder Meeting-Organisator bei der Leichtathletik bleiben und begann zunächst Ende September 2018 im Bundesleistungszentrum Kienbaum eine A-Trainer-Ausbildung.<ref name="l.de-2018-09-06" />

Sportliche Laufbahn

Tobias Scherbarth begann seine sportliche Laufbahn beim SC DHfK Leipzig, wechselte 2000 zum LAZ Leipzig und schloss sich 2005<ref>Wechselfrist abgelaufen</ref> wegen der besseren Trainingsbedingungen dem TSV Bayer 04 Leverkusen an. Seither trainierte er bei Leszek Klima.<ref name="l.de-2007-12-11">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tobias Scherbarth - Die „Großen“ ärgern.] Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Mai 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Gleich in seinem ersten Jahr in Leverkusen steigerte sich Scherbarth von 4,80 m auf 5,42 m und über 5,55 m im Jahr 2006 auf 5,60 m in 2007.

2008 verbesserte er sich im Freien nur unwesentlich, seine Saisonbestleistung von 5,61 m stellte er am 17. August 2008 in polnischen Międzyzdroje auf, allerdings hatte er zu Anfang des Jahres in der Halle schon 5,75 m überquert und war Dritter beim Hallen-Europacup in Moskau geworden.

Eine weitere Steigerung kam 2009, zunächst in der Halle im Februar in Stuttgart mit 5,76 m und dann im Freien auf 5,70 m bei den deutschen Meisterschaften in Ulm. Er wurde nach seinem zweiten Platz für die Weltmeisterschaften 2009 nominiert. Fünf Tage später, am 9. Juli 2009 zog er sich bei der Universiade in Belgrad einen Bruch des Mittelfußes zu und musste seine Teilnahme an den Weltmeisterschaften absagen.<ref name="l.de-2009-07-09">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Fußbruch bei Tobias Scherbarth.] Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Mai 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> In der Hallensaison konnte er wegen der Folgen des Bruches nicht starten und trat erst im Mai 2010 wieder bei einem Wettkampf an.<ref name="l.de-2009-07-17">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tobias Scherbarth fürchtet lange Pause.] Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 21. Mai 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Dabei verbesserte Scherbarth gleich zum Saisonauftakt beim Stabhochsprung-Meeting in Engen seine persönliche Bestleistung auf 5,71 m.<ref name="l.de-2010-05-22">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tobias Scherbarth - Mit 5,71 Metern zurück.] Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 22. Mai 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Ein erneuter Fußbruch mit einem Bänderriss am 26. Juni 2010 verhinderte den Start des bis dahin Jahresbesten unter den deutschen Stabhochspringern bei den Europameisterschaften in Barcelona.<ref name="l.de-2010-07-18">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tobias Scherbarth im Pech - Wieder Fußbruch.] Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 1. August 2010.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Nach längerer Verletzungspause folgten seine erfolgreichsten Wettkampfjahre, so gewann Scherbarth bei den Deutschen Meisterschaften 2014 in Ulm seinen ersten nationalen Titel, in der Hallensaison 2015 folgte der Indoor-Titel. Im selben Jahr qualifizierte er sich für die Weltmeisterschaften, dort schaffte er es nach Saisonbestleistung im Vorkampf (5,70 m) bis ins Finale und belegte Platz sieben.

2016 wurde Scherbarth in Kassel erneut Deutscher Meister mit 5,70 m<ref>Zwei Tage Deutschlands Top-Elite</ref> und sicherte sich durch die Erreichung der Norm die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, wo er allerdings bereits in der Qualifikation ausschied.<ref>Stabhochspringer verpassen das olympische Stabhochsprung-Finale</ref> Trotz erfüllter Norm wurde er nicht für die Leichtathletik-Europameisterschaften 2018 nominiert.<ref name="l.de-2018-05-12">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tobias Scherbarth erfüllt die EM-Norm.] Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. September 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> Beim Domspringen in Aachen 2018 bestritt Scherbarth seinen letzten Wettkampf und gab sein Karriereende bekannt.<ref name="l.de-2018-09-06">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Tobias Scherbarth sagt in Aachen "Auf Wiedersehen".] Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft mbH – www.leichtathletik.de, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. September 2018.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Scherbarth ist 1,95 m groß und hatte ein Wettkampfgewicht von 81 kg. Seine Hobbys sind Basketball und Wellenreiten.<ref name="l.de-2007-12-11" />

Bestleistungen

Weblinks

Commons: Tobias Scherbarth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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