Zum Inhalt springen

Mirgissa

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 23. Februar 2022 um 08:05 Uhr durch imported>Wurgl (+Normdaten).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
colspan="2" class="darkmode-hintergrundfarbe-neutral" style="background:#Vorlage:Ägyptologie Farbe; color:inherit;"| Mirgissa in Hieroglyphen
<hiero>M17-A2-q:n-N25</hiero>

Iqen
Jqn
Datei:Lille PdBA cercueil dame Ibet.JPG
Sarg des Mittleren Reiches aus Mirgissa

Am ehemaligen sudanesischen Westufer des Nils lag der Ort Mirgissa (altägyptisch Iqen). In unmittelbarer Nähe wurde im Mittleren Reich unter Sesostris III. eine altägyptische Festung zum Zweck der Grenzsicherung zu Nubien erbaut. Seit der Fertigstellung des Assuan-Staudammes ist das ehemalige Westufer vom Nubia-See überflutet.

Die Festung, etwa 334 Kilometer südlich von Assuan entfernt, lag im Bereich des zweiten Nil-Katarakts und war mit einer Größe von etwa 4 Hektar (40.000 ) die größte Anlage der elf nubischen Grenzfestungen.

Literatur

  • Rainer Hannig: Großes Handwörterbuch Ägyptisch-Deutsch (2800–950 v. Chr.) (= Kulturgeschichte der Antiken Welt. Band 64). Marburger Edition, 4., überarbeitete Auflage. von Zabern, Mainz 2006, ISBN 3-8053-1771-9, S. 1120.
  • Bruce B. Williams: Nubian Forts. In: Kathryn A. Bard, Steven Blake Shubert: Encyclopedia of the archaeology of ancient Egypt. Routledge, London u. a. 1999, ISBN 0-415-18589-0, S. 574–579.

Koordinaten: 21° 49′ N, 31° 10′ O

 {{#coordinates:21,816666666667|31,166666666667|primary
   |dim=
   |globe=
   |name=
   |region=SD-NO
   |type=city
  }}

Vorlage:Hinweisbaustein