Rogers Dry Lake
| Rogers Dry Lake | ||||||
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| Datei:Rogers Dry Lake (California) – satellite image.jpg | ||||||
| Rosamond Lake (unten links) und Rogers Dry Lake (rechts) in der kalifornischen Mojave-Wüste | ||||||
| Geographische Lage | Mojave-Wüste; Kern County, Kalifornien (USA) | |||||
| Zuflüsse | ohne | |||||
| Abfluss | ohne | |||||
| Ufernaher Ort | Lancaster, Palmdale, California City, Mojave | |||||
| Daten | ||||||
| Koordinaten | 34° 55′ N, 117° 50′ W
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dim=12047 | globe= | name=Rogers Dry Lake | region=US-CA | type=waterbody
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| Höhe über Meeresspiegel | 694 m | |||||
| Fläche | 114 km² | |||||
Die abflusslose Salztonebene Rogers Dry Lake (auch Rogers Lake, Muroc Dry Lake<ref name="geonames">Rogers Dry Lake. In: Geographic Names Information System. United States Geological Survey, United States Department of the Interior, abgerufen am 5. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>) liegt in der Mojave-Wüste im kalifornischen Kern County, rund 160 Kilometer nordöstlich von Los Angeles. Der Name leitet sich von einer Übertragung des spanischen „Rodriguez“ ins Englische ab.<ref name="Edwards' History">Edwards' History. In: Internetseiten der Edwards Air Force Base. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 20. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Der im Pleistozän gebildete See zählt zu den niedrigsten Orten im abgeschiedenen Antelope Valley und besitzt eine flache und durch Wettereinflüsse glattpolierte Oberfläche. Deswegen verwenden ihn US-amerikanische Regierungsbehörden als Versuchsgelände für die Luft- und Raumfahrt. Dieser Nutzung verdankt der See die Einstufung als National Historic Landmark.
Geologie
Der See hatte sich im Pleistozän gebildet und formte mit den heutigen Rosamond Lake und Buckhorn Dry Lake eine ständig mit Wasser befüllte Einheit, die im Holozän trockenfiel.<ref name="Edwards' History" /><ref>Anthony R. Orme: Lake Thompson, Mojave Desert, California: The late Pleistocene lake system and its Holocene desiccation. In: Robert Hershler, David M. Miller, Marith C. Reheis (Hrsg.): Late Cenozoic drainage history of the southwestern Great Basin and Lower Colorado River Region: Geologic and Biotopic Perspectives. Geological Society of America, 2008, ISBN 978-0-8137-2439-3, S. 261 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 20. Mai 2010]).</ref>
Mit nur rund 694 Metern über dem Meeresspiegel zählt das etwa 114 Quadratkilometer große, extrem flache Gebiet zu den niedrigsten Orten im Antelope Valley. Die ausgetrocknete Oberfläche wird immer wieder poliert, wenn Winde das Wasser von winterlichen Regenfällen über den Ton und Silt streichen, sodass sie glatt wie Glas erscheint.<ref name="Edwards' History" /> Von den umgebenden Hügeln sowie den San Gabriel Mountains im Süden und Tehachapi Mountains im Westen sammelt sich hin und wieder Schnee oder Wasser in der unbewachsenen Salztonebene.<ref name="dfrc">The Dry Lakes. NASA, abgerufen am 20. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Nutzung
Der meist ausgetrocknete Salzsee wurde erstmals 1933 vom US-Militär als Versuchsgelände genutzt, damals für Bombentests.<ref>Rogers Dry Lake. National Park Service, abgerufen am 20. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Heute unterhält die Edwards Air Force Base, eine Luftwaffenbasis der United States Air Force, der das NASA-Forschungszentrum Dryden angegliedert ist, im Rogers Dry Lake mehrere unbefestigte Start- und Landebahnen, von denen eine (Nummer 17/35) über 12 Kilometer misst und damit als längste weltweit gilt.<ref>David Blatner: So kommen Sie rauf und wieder runter. Campus Verlag, 2003, ISBN 978-3-593-37314-0, S. 124 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 20. Mai 2010]).</ref> Wegen seiner abgelegenen Lage und weil die harte, absolut ebene Oberfläche der Salztonebene eine natürliche Verlängerung für die Landebahnen ist, stellt das Gebiet ein ideales Versuchsgelände für die Luft- und Raumfahrt dar. Dort wurden beispielsweise 1977 die ersten Landeversuche des noch in Entwicklung befindlichen Space Shuttles sowie 1984 ein Crashtest mit einer Boeing 720 durchgeführt. Das Gelände diente auch als Ausweichflughafen für Space-Shuttle-Landungen.<ref name="dfrc" /> Um Piloten die Orientierung zu erleichtern, wurde auf den Boden eine Windrose enormen Ausmaßes gezeichnet, mit einem Durchmesser von 1,22 Kilometer (und einer Schriftgröße von etwa 70 Metern) ist sie die größte überhaupt.<ref>NASA's Dryden Flight Research Center is situated immediately adjacent to the compass rose on the bed of Rogers Dry Lake at Edwards Air Force Base, Calif. NASA, abgerufen am 20. Mai 2010.</ref><ref>Die größte Windrose der Welt. Abgerufen am 20. Mai 2010.</ref>
Wegen seiner Bedeutung für die Entwicklungen in der Luft- und Raumfahrt wurde der Rogers Dry Lake im Jahr 1985 als National Historic Landmark eingestuft.<ref>Listing of National Historic Landmarks by State: California. National Park Service, abgerufen am 3. August 2019.</ref>
Galerie
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Während kurzer Regenperioden sammelt sich Wasser im Rogers Lake.
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Satellitenfoto der weltweit größten Windrose auf dem Boden des Rogers Dry Lake
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Landebahn 5R/23L der Edwards Air Force Base
Weblinks
- The Dry Lakes – Beschreibung des Dryden Flight Research Centers (englisch)
Einzelnachweise
<references />