Gackeltrappe
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| Gackeltrappe | ||||||||||
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| Datei:Southern Black Korhaan (Afrotis afra) male (30270325416).jpg
Gackeltrappe (Afrotis afra) im südafrikanischen Bontebok-Nationalpark | ||||||||||
| Systematik | ||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||
| Afrotis afra | ||||||||||
| (Linnaeus, 1766) |
Die Gackeltrappe (Afrotis afra) ist eine der 27 Arten der Gattung Afrotis aus der Familie der Trappen (Otididae).
Aussehen
Gackeltrappen werden bis zu 50 cm groß und wiegen etwa 700 g. Diese Vögel haben ein kräftig geflecktes Muster von dunkelbraunem und weißem Gefieder auf dem Rücken, das weiß umrandet ist und in auffälligem Kontrast zu dem ansonsten schwarzen Körper steht. Der Kopf ist schwarz mit einem weißen Fleck hinter jedem der orange-braunen Augen und einem kleinen gold-braun-weiß gestreiften Schopf von Federn auf dem Hinterkopf. Der Schnabel ist blassrosa mit einer grauen Erhöhung auf dem Oberschnabel. Der Schwanz ist gräulich mit zwei kräftig schwarzen Streifen. Die Beine sind kräftig gelb. Das Gefieder von weiblichen Gackeltrappen ist bräunlicher mit mehr Flecken auf dem Rücken, weißlicher Brust und schwarzem Bauch.<ref name="hbw3">J. del Hoyo, A. Elliott, J. Sargatal: Handbook of the Birds of the World. Band 3: Hoatzin to Auks. Lynx Edicions, Barcelona 1996, ISBN 84-87334-20-2.</ref>
Verbreitung und Habitat
Gackeltrappen sind in Südafrika heimisch und leben vorwiegend in offenem Grasland und sumpfigen Gebieten.<ref>D. G. Allan, J. A. Harrison, R. A. Navarro, B. W. van Wilgen, M .W. Thompson: The Impact of Commercial Afforestation on Bird Populations in Mpumalanga Province, South Africa - Insights from Bird-Atlas Data. In: Biological Conservation. Nr. 79, 1997, S. 173–185 (voller text als PDF).</ref>
Ende der 1970er Jahre brüteten Gackeltrappen im Bontebok-Nationalpark, ihre Anzahl war dort jedoch unbeständig.<ref>S. T. Baron: An updated list of birds of the Bontebok National Park. In: Koedoe Bd. 24, Nr. 1, 1981, S. 79–98 (voller text als PDF).</ref>
Lebensweise
Gackeltrappen ernähren sich von pflanzlichem Material und Insekten.<ref name="hbw3" /> Im Südwesten der ehemaligen Kapprovinz verzehren sie auch Samen der im 19. Jahrhundert eingeführten Acacia cyclops und der Weidenblatt-Akazie und tragen damit wesentlich zur Ausbreitung dieser Arten bei.<ref>R. S. Knight, I. A. W. Macdonald: Acacias and korhaans: An artificially assembled seed dispersal system. In: South African Journal of Botany/Suid-Afrikaanse Tydskrif vir Plantkunde. 57 (4), 1991, S. 220–225.</ref>
Weblinks
- [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2011. Eingestellt von: BirdLife International, 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.
- Factsheet auf BirdLife International
Einzelnachweise
<references />