Steinlinden
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| Steinlinden | ||||||||||||
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| Datei:Phillyrea latifolia2.jpg
Breitblättrige Steinlinde (Phillyrea latifolia) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Phillyrea | ||||||||||||
| L. |
Die Steinlinden (Phillyrea) sind eine Pflanzengattung aus zwei Arten<ref name="Fitschen" /> von immergrünen Sträuchern in der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über Südeuropa und Kleinasien.
Beschreibung
Die Steinlinden sind immergrüne Sträucher. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind ledrig<ref name="LBS" />, ungeteilt, kurz gestielt ganzrandig oder gezähnt.
Die Blüten sind zweihäusig getrenntgeschlechtig (diözisch) verteilt, d. h., männliche und weibliche Blüten finden sich an unterschiedlichen Sträuchern. Sie sind in gestauchten, achselständigen Trauben an vorjährigen Zweigen angeordnet. Die Einzelblüten sind weißlich, klein und duftend. Kelch und Krone sind vierteilig. Es werden zwei Griffel gebildet, die kürzer als die Staubblätter sind. Die Fruchtknoten sind oberständig und zweifächrig.
Als Früchte werden kugelige oder länglich-eiförmige, dunkel purpurfarbene bis blauschwarze Steinfrüchte gebildet, die einen Durchmesser von etwa 6 Millimeter haben. Der Steinkern ist dünnwandig und stark verholzt.<ref name="FdG" />
Verbreitung
Man findet Vertreter der Gattung in Südeuropa und Kleinasien.<ref name="Fitschen" />
Taxonomie und Systematik
Dei Gattung Phillyrea wurde 1753 von Carl von Linné in Species Plantarum Band 1 Sweite 7-8 erstbeschrieben.
Die Gattung Phillyrea wird in der Familie der Ölbaumgewächse zur Tribus Oleeae gezählt<ref name="GRIN" />.
In der World Checklist of Selected Plant Families der Royal Botanic Gardens, Kew werden folgende Arten anerkannt:<ref name="WCSP" />
- Schmalblättrige Steinlinde (Phillyrea angustifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Blätter ganzrandig mit wenigen Seitennervenpaaren<ref name="FdG" />
- Breitblättrige Steinlinde (Phillyrea latifolia <templatestyles src="Person/styles.css" />L.): Blätter mit gesägtem Blattrand und mit fünf bis 12 Seitennervenpaaren
Nachweise
Literatur
- Andreas Roloff, Andreas Bärtels: Flora der Gehölze. Bestimmung, Eigenschaften und Verwendung. Mit einem Winterschlüssel von Bernd Schulz. 3., korrigierte Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2008, ISBN 978-3-8001-5614-6, S. 451–452.
- Jost Fitschen: Gehölzflora. 12., überarbeitete und ergänzte Auflage. Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2007, ISBN 3-494-01422-1, S. 634.
- Schütt, Schuck, Stimm: Lexikon der Baum- und Straucharten. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-53-8, S. 334.
Einzelnachweise
<references> <ref name="FdG"> Roloff et al.: Flora der Gehölze, S. 451 </ref> <ref name="Fitschen"> Fitschen: Gehölzflora, S. 634 </ref> <ref name="LBS"> Schütt et al.: Lexikon der Baum- und Straucharten, S. 334 </ref> <ref name="GRIN"> Phillyrea. Germplasm Resources Information Network (GRIN), abgerufen am 16. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). </ref> <ref name="WCSP">Vorlage:WCSP</ref> </references>