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Der Stab der 26. Flak-Division wurde Anfang Mai 1944 in München aus der 4. Flak-Brigade aufgestellt.<ref name=":0">Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945: Bearb. auf Grund der Unterlagen des Bundesarchiv-Militärchivs. Biblio Verlag, 1980, ISBN 978-3-7648-1111-2, S.464 (google.de [abgerufen am 24. Mai 2020]).</ref><ref name=":1">Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939-1945: Bearb. auf Grund der Unterlagen des Bundesarchiv-Militärchivs. Biblio Verlag, 1980, ISBN 978-3-7648-1111-2, S.475 (google.de [abgerufen am 24. Mai 2020]).</ref><ref name=":3">Samuel W. Mitcham: German Order of Battle: 291st-999th Infantry divisions, named infantry divisions, and special divisions in World War II. Stackpole Books, 2007, ISBN 978-0-8117-3437-0, S.346 (google.de [abgerufen am 24. Mai 2020]).</ref> Das Hauptquartier der Division wurde Grünwald.
Die 26. Flak-Division übernahm zum Zeitpunkt ihrer Gründung auch den Befehlsbereich ihres Vorgängers der 4. Flak-Brigade und somit die Verteidigung des Luftraumes von Südbayern, Innsbruck und Salzburg, als Besonderheit auch die Verteidigung um Oberpfaffenhofen und Erding.<ref name=":1" /><ref name=":3" /> Der Verteidigungsbereich war auf fünf Regimenter mit unterschiedlicher Abteilungsstärke aufgeteilt. Die Unterstellung erfolgte unter den Luftgau VII.<ref>Steven J. Zaloga: Defense of the Third Reich 1941–45. Bloomsbury Publishing, 2012, ISBN 978-1-84908-594-6, S.13 (google.de [abgerufen am 24. Mai 2020]).</ref> In der Zeit von Anfang Dezember 1944 bis Ende Februar 1945 wurden bei der Division noch 1.050 Luftwaffenhelfer-Schüler und 142 Luftwaffenhelfer-Lehrlinge entlassen.<ref>Ludwig Schätz: Schüler-Soldaten: die Geschichte der Luftwaffenhelfer im zweiten Weltkrieg. Thesen Verlag, 1972, ISBN 978-3-7677-0012-3, S.103 (google.de [abgerufen am 24. Mai 2020]).</ref>
Kurz vor Kriegsende musste die 21. Flak-Brigade aufgelöst werden und ein Großteil der Flugabwehrgeschütze wurden der Division zugewiesen.<ref name=":1" /> Im März/April 1945 erging die Vorbereitung, die schweren Flak (8,8-cm-Flak) gegen Bodenziele einzusetzen.<ref>Rüdiger von Reichert: Als die Amis kamen: Kriegsende 1945 im Würmtal. Kirchheim, 2004, ISBN 978-3-87410-101-1, S.52 (google.de [abgerufen am 24. Mai 2020]).</ref> Bis zur Eroberung von München Ende April 1945 leistete die Division noch Widerstand, wurde aber bereits vorher zur Auflösung befohlen.<ref name=":3" /> Teile der Division kämpften noch bis zum Kriegsende,<ref name=":3" /> gingen dann in amerikanische Kriegsgefangenschaft und die Division wurde aufgelöst.<ref name=":2">Franz Thomas, Günter Wegmann: Die Ritterkreuzträger der Deutschen Wehrmacht 1939–1945. Biblio-Verl., 1991, ISBN 978-3-7648-1797-8, S.316 (google.de [abgerufen am 24. Mai 2020]).</ref>
Für die Division sind die Verfahrensakten für das Standgericht durch den Kommandeur archiviert.<ref>Heinz Boberach: Reichszentralbehörden, regionale Behörden und wissenschaftliche Hochschulen für die zehn westdeutschen Länder sowie Berlin. Walter de Gruyter GmbH & Co KG, 2015, ISBN 978-3-11-095039-7, S.237 (google.de [abgerufen am 24. Mai 2020]).</ref>
Die Gliederung zu Dezember 1944 war:<ref name=":0" /><ref name=":1" /><ref>Samuel W. Mitcham: German Order of Battle: 291st-999th Infantry divisions, named infantry divisions, and special divisions in World War II. Stackpole Books, 2007, ISBN 978-0-8117-3437-0, S.345 (google.de [abgerufen am 24. Mai 2020]).</ref>
Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS im Zweiten Weltkrieg 1939–1945. 1. Auflage. Band4. E.S. Mittlere & Sohn Verlag, Frankfurt a. M. 1967.<ref>Georg Tessin: Verbände und Truppen der deutschen Wehrmacht und Waffen-SS Band 4 1967 S. 247</ref>