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Patrizid

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Datei:United States fathers killed by children by sex and age of offender 1980 2008.svg
Patrizide in den USA 1980–2008, nach Alter und Geschlecht der Täter

Ein Patrizid (aus {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) „Vater“ und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) „töten“) ist die Tötung des eigenen Vaters durch den Sohn oder die Tochter.<ref name="Allroggen2011">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Norbert Nedopil: Forensische Psychiatrie: Klinik, Begutachtung und Behandlung zwischen Psychiatrie und Recht ; 69 Tabellen, Georg Thieme Verlag, 2007, S. 263 [1]</ref>

In der griechischen Mythologie gibt es viele Motive des Vatermords. Bekannt ist Ödipus, der seinen Vater Laios von Theben tötet. Patrizide gibt es auch in den hinduistischen und chinesischen Sagenwelten. Die Edda erzählt, wie Fafnir aus Habgier den ebenso gierigen Hreidmar besiegt. Im Alten Testament wird das Schicksal des assyrischen Königs Sanherib behandelt, der gegen David gekämpft hatte (Vorlage:Bibel/Link und Vorlage:Bibel/Link). In alten Kulturen hatte der Familienvater eine Sonderstellung als Ernährer, Besitzer und Alleinherrscher, was Angriffe gegen ihn besonders unerhört machte. Im alten Rom gab es deshalb für Vatermörder eine eigene grausame Hinrichtungsart, das Säcken.<ref name="Krause2004">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Kriminalgeschichte der Antike. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. C.H.Beck, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-406-52240-6, [ ], S. 127 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -05-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Historische Fälle von Patriziden haben oft Aufsehen erregt. Häusliche Gewalt gegen enge Verwandte ist selbst heute noch stark emotional besetzt. Dabei sind solche Vorkommnisse nicht selten; 2008 richteten sich in den USA 13 % der Tötungsdelikte im häuslichen Bereich gegen Elternteile.<ref>Alexia D. Cooper, Erica L. Smith, Bureau of Justice Statistics (2011-11-16): Homicide Trends in the United States, 1980-2008´. NCJ 236018. S. 21–22. Archiviert unter [2]. Hier zitiert nach Datei:United States fathers killed by children by sex and age of offender 1980 2008.svg</ref>

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

<references />