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Hemikryptophyt

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Datei:Erneuerungsknospen.png
Einteilung abhängig von der Lage der Erneuerungsknospen

Hemikryptophyten (auch Hemicryptophyten) (griech. ἥμι- hḗmi- (halb-), κρυπτός kryptós (verborgen), φυτόν phytón (Pflanze)) sind Pflanzen, deren Erneuerungsknospen an der Erdoberfläche liegen. Sie stellen eine der Pflanzen-Lebensformen nach Christen Raunkiær, 1905, dar. In der Regel sind diese von Schnee, Laub oder Erde als Witterungsschutz bedeckt.<ref>Rudolf Schubert, Günther Wagner: Botanisches Wörterbuch. 11. Auflage. Ulmer, Stuttgart 1993, ISBN 3-8252-1476-1.</ref>

Man unterscheidet bei diesen ausdauernden krautigen Oberflächenpflanzen mehrere Typen:

  • Rosetten-Hemikryptophyten (hierher gehören auch die Horst-Hemikryptophyten, z. B. Horstgräser);
  • Kriech-Hemikryptophyten, auch Kriechpflanzen genannt, bilden an der Oberfläche Wurzelsprösslinge und breiten sich dadurch weiter aus;
  • Schaftpflanzen, die eine senkrechte Wurzel ausbilden, an deren Schaft sich die Pflanze nach der Überwinterung erneuert;
  • Klimmstauden.

Auf Brachflächen bilden sie als Hemikryptophyten-Gesellschaft eine ausdauernde Ruderalflur.

Siehe auch

Weblinks

Wiktionary: Hemikryptophyt – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein

he:מורפולוגיה של הצמח - מונחים#צורות חיים ושלבי חיים של צמחים