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Rudolf Debiel

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Rudolf Debiel (* 9. Februar 1931 in Porselen;<ref>Steckbrief Rudolf Debiel. In: kino.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. September 2012; abgerufen am 17. Juli 2022.</ref> † 15. Oktober 2015 in Köln)<ref>Traueranzeigen von Rudolf Debiel | WirTrauern. Abgerufen am 17. Juli 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war ein deutscher Theater- und Filmschauspieler, Autor und Theaterleiter.

Leben

Rudolf Debiel studierte Philosophie an der Universität Bonn und wurde 1957 mit der Dissertation Die Metaphorik des Schauspielerischen zum Dr. phil. promoviert. 1960 führte er Regie am Stadttheater Oberhausen in Die Narrenkappe.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />DPZ-Archiv. (Memento vom 2. September 2004 im Internet Archive) In: pirandello-zentrum.uni-muenchen.de. Abgerufen am 28. Oktober 2015.</ref> Er begann seine Laufbahn als Schauspieler 1968 mit der Fernsehproduktion Mord in Frankfurt. Ein Jahr später betätigte er sich auch als Produzent beim von Peter Zadek inszenierten Film Rotmord.

Bundesweite Bekanntheit erreichte er als Mann mit Aktentasche und Hut in der erfolgreichen WDR-Kinderserie Der Spatz vom Wallrafplatz. Regie hierbei führte Armin Maiwald, Marionettenspieler war der mit Debiel befreundete Rudolf Fischer.

Es folgten zahlreiche weitere Fernsehproduktionen, unter anderem über 360 Episoden der Reihe Die Anrheiner. Debiel lehrte Medienpädagogik an der Kölner Abteilung der Katholischen Fachhochschule NRW.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. In: biographische-zeitgeschichte.de. Abgerufen am 28. Oktober 2015.</ref>

Ab 1995 baute Debiel in Köln sein eigenes Theater auf, die Freie Literaturbühne, wo er sowohl klassische Theaterliteratur als auch eigene Stoffe zur Aufführung brachte. Gesundheitsbedingt gab er das Theater 2008 auf.

Rudolf Debiel lebte zuletzt in einem Seniorenstift in Köln-Porz. Er war verheiratet und hatte zwei Töchter und einen Sohn. Debiel wurde am 22. Oktober 2015 nach einer Trauerfeier in der Kirche St. Michael in Porz-Niederzündorf auf dem Friedhof Niederzündorf beigesetzt.

Filmografie (Auswahl)

  • 1974: Der Tod der Schneevögel
  • 1977: Des Doktors Dilemma
  • 1980: Ein Mann von gestern
  • 1998–2005: Die Anrheiner (Fernsehserie)

Werke

  • Die Metaphorik des Schauspielerischen. Bonn 1956
  • Die schauspielerische Arbeit. Berlin 2007
  • Medien oder Die Teilhabe am Menschlichen. Berlin 2010

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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