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H5-Topologie

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Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 18. April 2026 um 05:21 Uhr durch imported>Coronium (Ergänze Ref zu Patent von 2004, Weblink zu SMA-Broschüre von 2006 und verschiebe Einzelnachweise wie üblich unterhalb von Weblinks).
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H5-Topologie ist die Handelsbezeichnung einer Solarwechselrichter-Schaltungstopologie zur Fernhaltung hochfrequenter Wechselspannungen von den Solarmodulen in Photovoltaikanlagen. Sie steigert auch den Wirkungsgrad. Mit ihrer Hilfe wird nach Angaben des Entwicklers (Firma SMA) ein Wirkungsgrad z. B. beim Einsatz in Photovoltaikanlagen von über 98 Prozent erreicht. Das Verfahren wurde im Jahr 2004 von SMA zum Patent angemeldet.<ref>Patent DE102004030912B3: Verfahren zum Umwandeln einer elektrischen Gleichspannung einer Gleichspannungsquelle, insbesondere einer Photovoltaik-Gleichspannungsquelle in eine Wechselspannung. Angemeldet am 25. Juni 2004, veröffentlicht am 19. Januar 2006, Anmelder: SMA Technologie AG, Erfinder: Matthias Victor et al.</ref>

Funktion

Datei:H5 bridge.svg
Anordnung der Schalter, wobei S5&S2 oder S5&S4 synchron schalten und S1&S3 sind im Freilauf aktiv

Bei der sogenannten H5-Topologie wird vor dem Vierquadrantensteller ein zusätzlicher elektronischer Schalter S5 eingefügt, wodurch aus den üblichen vier dann fünf Schalter werden (H5). Dabei werden die im Freilaufintervall über die parasitären Kapazitäten der Anlage gegen Erde abfließenden Ströme durch den zusätzlichen Schalter (Leistungs-Halbleiter) gesperrt ("schwimmend"<ref>Topologische Ansätze für Wechselrichter in Netzgekoppelten Photovoltaikanlagen. (PDF; 1.647 KB) Universität Kassel – Kompetenzzentrum für Dezentrale Elektrische Energieversorgungstechnik (KDEE), archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. Dezember 2013; abgerufen am 11. Mai 2010.</ref>).<ref>Fritz Schimpf, Lars E. Norum: Grid connected Converters for Photovoltaic, State of the Art, Ideas for Improvement of Transformerless Inverters. 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Februar 2018; abgerufen am 14. Januar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.elkraft.ntnu.no</ref> Dadurch lassen sich nach Angaben der Firma SMA Wirkungsgrade von über 98 Prozent erreichen.<ref>Joachim Laschinski, Catrin Nähr: H5-Topologie ermöglicht Wirkungsgrad von über 98 %. In: Fachjournal – Fachzeitschrift für Erneuerbare Energien & Technische Gebäudeausrüstung. Band 2006-2007, S. 198–199 (ihks-fachjournal.de [PDF; 216 kB; abgerufen am 14. Januar 2019]).</ref>

Bewertung

Die parasitären Ströme aufgrund der unsymmetrischen Netzanbindung können auch mit anderen Schaltungstopologien vermieden werden (siehe Weblinks). Die Wirkungsgradangabe kann kaum objektivierbar getroffen werden, da sie von der konkreten Anlage abhängt.

Weblinks

Einzelnachweise

<references />